Training und Coaching für Führungskräfte in Kliniken: Personalentwicklung - Teamentwicklung - Organisationsentwicklung

Sich selbst führen.

Entwicklung beginnt bei sich selbst führen, bei der offenen Reflexion seiner selbst. 

Der Mensch ist dazu bestimmt, sich selbst zu bilden und zu führen. Er ist er nicht auf feste Regeln festgelegt, ist von Natur aus voll von Phantasie und Spielfreude. So besitzt er viele Möglichkeiten, sich zu verhalten und zu entwickeln. Kompetenzen vermitteln sich z.T. genetisch,  wachsen durch zwischenmenschliche Verbindungen über Erziehung, Bildung, Ausbildung, Lesen, Zuhören, Nachdenken, Diskutieren, Abschauen, Ausprobieren etc. Bildung ist eine lebenslange Aufgabe, die das persönliche Bewusstsein immer wieder ein Stück erweitert.

Führen beginnt bei sich selbst, mit Klarheit für die eigenen Rollen und die eigenen Ziele, Selbsterkenntnis und Selbsteinfühlung. Viele Mitarbeiter schätzen daher ihren Arbeitgeber für das Angebot von attraktiven Trainings zur Bildung der Persönlichkeit. Die Entwicklung jedes Einzelnen bei sich selbst führen ist wiederum Impulsgeber für die Organisation. Dort, wo Menschen viel Zeit miteinander verbringen, prägen sie sich gegenseitig. Das Miteinander kann gut gestaltet werden. Um Sie bei dieser Arbeit zu unterstützen, bieten wir Ihnen erprobte Führungskräfte Programme an, die wir individuell auf Ihre Bedürfnisse hin zuschneiden. 

Mit der Entwicklung jedes Einzelnen gestaltet sich die Zukunft Ihrer Organisation.

Personalentwicklung - Teamentwicklung - Organisationsentwicklung

 

Selbstmanagement und Zeitmanagement.

Wer gut für sich selbst sorgt, kann auch für andere sorgen. Wer sich selbst führen kann, kann auch andere führen. Selbst- und Zeitmanagement sind wichtige Grundlagen für alle Führungskräfte. Wer ein Problem mit seinem Selbst- und Zeitmanagement erkennt, der erahnt die Auswirkungen in seinem Team. Eigenes Selbst- und Zeitmanagement kann in Zeiten vernetzten Arbeitens nur erfolgreich sein, wenn der Umgang mit der eigenen Zeit nicht zur Last für andere wird, sondern koordiniert ist. Das Seminar vermittelt Methoden, wie sie die zur Verfügung stehende Zeit bewusst und effektiv einsetzen können. Besonders Führungskräfte brauchen die Fähigkeit Wesentliches und Dringliches in die richtige Reihenfolge zu bringen, gut zu priorisieren und zu delegieren. Termine und Aufgaben systematisch zu planen, umzusetzen und konsequent nachzuhalten.

Inhalte

  • Was bedeutet Zeitmanagement? Was bedeutet Selbstmanagement?
  • Selbst- und Zeitmanagement für kreative Führungskräfte im Umgang mit Zeit.
  • Selbstmanagement als Basis eines empathischen Führungsstils.
  • Motivation durch weniger Getriebensein.
  • Lebensplanung und Selbstmanagement. 

Literatur Tipps

  • Ende, Michael (2005): Momo.
  • Bagus, Clara Maria (2017): Vom Mann, der auszog, um den Frühling zu suchen: Eine Reise zur Leichtigkeit, 5. Auflage.
  • Geißler, Karlheinz A. (2010): Lob der Pause. Warum unproduktive Zeiten ein Gewinn sind.
  • Geißler, Karlheinz A. | Geißler, Jonas (2017): Time is honey. Vom klugen Umgang mit der Zeit, 2. Auflage.
  • Kingston, Karen (2014): Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags: Richtig ausmisten. Gerümpelfrei bleiben, 2. Auflage.
  • Nussbaum, Cordula (2012): Organisieren Sie noch oder leben Sie schon? Zeitmanagement für kreative Chaoten, 2. Auflage.
  • Stahl, Stefanie | Alt, Melanie (2011): So bin ich eben! Erkenne dich selbst und andere, 7. Auflage.
  • Storch, Maja (2014): Das Geheimnis kluger Entscheidungen. Von Bauchgefühl und Körpersignalen, 7. Auflage.
  • Storch, Maja (2011) Machen Sie doch, was Sie wollen! 2. Auflage.
  • Ware, Bronnie (2013): Fünf Dinge, die Sterbende am meisten bereuen, 12. Auflage.

  • Seiwert, Lothar (2014): Das 1x1 des Zeitmanagements: Zeiteinteilung, Sebstbestimmung, Lebensbalance, 40. Auflage.

 

Körpersprache, Stimme und Präsenz.

Über den Erfolg von Führungskräften, welche gesendeten Botschaften bei anderen hängen bleiben, darüber entscheiden nicht nur Leistung, Qualität und Engagement. Ziel des Seminars „Körpersprache, Stimme und Präsenz“ ist es, der eigenen Persönlichkeit Ausdruck zu verleihen. Und sich seiner kommunikativen Wirkung noch bewusster zu werden. Neben der Schärfung des eignen Profils geht es um die Frage, wie wir "von Herzen zu Herzen kommunizieren" können. Im Abgleich von Selbst- und Fremdbild der verbalen und nonverbalen Kommunikation entdecken die Teilnehmer Muster in ihrem Ausdruck. Impulse zum Training von Atem und Stimme sowie der Sprechtechnik runden das Seminar ab. So profilieren die Teilnehmer ihren persönlichen Auftritt. Wenn Überzeugungskraft und Glaubwürdigkeit dazu kommen, gelingt die Kommunikation in jeder Situation leichter. 

Inhalte

  • Äußere Haltung – stimmige Präsenz: Wirkung der Körpersprache, Stimme erleben und nutzen.
  • Innere Haltung – klares Standing: authentisch wirken.
  • Verbale und nonverbale Kommunikation unter emotionalem Stress und in Krisen.
  • Klare Worte und Visualisierung/ Medieneinsatz.
  • Der gelungene Auftritt - freies Sprechen und  Umgang mit "Störungen".

Literatur Tipps

 

Kommunikation, Präsentation und Moderation.

Rhetorisch einfühlsam zu überzeugen erleichtert das Leben in vielen Bereichen. Inhalte vermitteln können und zu überzeugen ermöglicht es, Klarheit zu gewinnen und andere für seine Ziele zu gewinnen. Dazu ist es sinnvoll, stetig an seinen Skills zu Präsentation und Moderation von Einzelpersonen und Gruppen zu schleifen. Klarheit zu Rolle und Standpunkt vereinfacht es, sich klar zu positionieren und Ergebnisse zu erzielen. Vielfältigen Kommunikationsmodelle unterstützen hierbei. Mit diesem Repertoire an Methoden im Gepäck fällt es leichter, das Umfeld zu gemeinsamen Ergebnissen zu führen. Doch zuerst führt Kommunikation zur Schaffung neuer Perspektiven auf allen Seiten. Entscheidend ist dabei, was als Botschaft beim Gegenüber ankommt. Dabei geht es nicht darum, den anderen "zuzutexten". Die Kunst des Fragens kann in der Kommunikation wahre Wunder bewirken.

Inhalte

  • Persönlichkeitsprofil schärfen und den persönlichen Stil prägen.
  • Die feine Kunst der Überzeugung: von Herzen kommunizieren.
  • AIDA-Formel: Inhalte und Argumentationen strukturieren.
  • Grundsätze der Moderation und der Rahmung.
  • Die Kunst des Fragens.

Literatur Tipps

 

Gewaltfreie Kommunikation.

Die Gewaltfreien Kommunikation (GFK) geht auf Marshall B. Rosenberg (19342015) zurück. Er selbst verstand die Gewaltfreie Kommunikation als eine Methode zur Verbesserung des zwischenmenschlichen Miteinanders. Es ging ihm dabei in erster Linie um die Haltung der Gewaltfreiheit, nicht um die Technik der Kommunikation. Gelungene Kommunikation und dauerhaft friedliche Beziehungen gelingen nur im empathischen Kontakt. Beeinflusst war seine Arbeit u. a. von den Erkenntnissen seines Lehrers Carl Rogers und seines Vorbilds Mahatma Gandhis zur Gewaltlosigkeit. Er selbst sagte, dass alles, was er in die Gewaltfreie Kommunikation integriert hat, seit jeher bekannt sei. Es gehe darum, uns an etwas zu erinnern, das wir bereits kennen – wie unsere zwischenmenschliche Kommunikation ursprünglich gedacht war. Ziel der Gewaltfreien Kommunikation ist es, gerade auch in schwierigen Situationen eine wertschätzende und respektvolle Beziehung zum Gegenüber aufzubauen. So erst werden Vertrauen und Kooperation möglich. Voraussetzung ist, dass Menschen lernen, empathisch aufeinander einzugehen, klar zu formulieren und dem Anderen aktiv zuzuhören. Anstatt andere Menschen zu verurteilen, Forderungen zu stellen und Selbstverantwortung zu leugnen, setzt die Gewaltfreie Kommunikation auf ein reflektiertes Vorgehen. Dazu nutzt sie vier grundlegenden Schritte. Methoden und Übungen ermöglichen, die Gewaltfreie Kommunikation zunehmend im Alltag umzusetzen.

Selbst harte Entscheidungen lassen sich gewaltfrei kommunizieren. Es geht darum, in Verbindung mit den Menschen zu bleiben. Die Führung unterbricht sofort eine Spirale "gewalttätiger" verbaler Kommunikation und dies koppelt unmittelbar auf das Verhalten in der Organisation zurück. Spaltung in Teams ergibt sich schnell, die Verbindung zu halten ist eine andere Herausforderung. Klarheit und Empathie für ihr Umfeld sind in Zeiten der Veränderung wichtige Fähigkeiten von Führungskräften. An der Empathie lässt sich arbeiten, sobald der blinde Fleck hierzu bei sich selbst erkannt ist und Veränderung gewollt ist. Führungskräfte sind Multiplikatoren. Ihre Persönlichkeit hat Ausstrahlung auf die Mitarbeiter, ihre Motivation und Arbeitseffizienz in positiver sowie in negativer Sicht. Führung sollte sich ihrer eigenen Ziele und Motivationen, Ressourcen, Stärken und Schwächen bewusst sein. Wenn sie weiß, wofür sie steht und sie hin will und dies zu der Rolle in der Organisation passt, dann haben sie das Potenzial, anderen Orientierung und Vertrauen gerade in Übergangsphasen zu geben. Gute Personalführung ist ein Geben und Nehmen. Dabei geht es um den Aufbau belastbarer beruflichen Beziehung zwischen Vorgesetztem und Mitarbeiter auf das gegenseitige Geben und Nehmen. Je besser die Führung in der Lage ist, sich in die Motivationswelten und Bedürfnisse anderer einzufühlen, umso besser ist z.B. die Chance, Verantwortlichkeiten passend zu verteilen und das Potential des Teams zu entfalten. Klarheit und Empathie sind häufig komplementär. Führung, die beide Talente entfaltet, ist nach unserer Beobachtung der zentrale Erfolgsfaktor für erfolgreiche Projekte.

Inhalte

  • Vier Schritte der Gewaltfreien Kommunikation: Empathie für sich selbst und andere.
  • Beobachtung versus Beurteilung und Interpretation.
  • Gefühle versus Pseudo- und Zwittergefühle.
  • Bedürfnisse versus Strategien.
  • Bitten versus Forderungen

Literatur Tipps

 

Patientenzentrierte Kommunikation

Die Zufriedenheit von Patienten wird gerade in Grenzsituationen des Lebens vom zwischenmenschlichen Kontakt beeinflusst. Es ist belegt, dass durch vertrauensvolle Beziehung zu den Patienten aber nicht nur ihre Zufriedenheit, sondern auch Compliance und generelle Genesung signifikant verbessert werden. Zufriedene Patienten sind für die Klinik die Zukunftsbasis. Die Teilnehmer erweitern in praktischen Übungen ihre Wahrnehmung und kommunikative Kompetenz im Umgang mit Patienten. Sie setzen sich mit ihrer Gesprächsführung gerade auch in schwierigen Situationen mit Patienten und Angehörigen auseinander.

Inhalte

  • Grundprinzipien patientenorientierter Kommunikation. Die Bedeutung und der Einsatz nonverbaler Kommunikation im Patientengespräch.
  • Durch eine geeignete Fragetechnik das Kernproblem erfassen.
  • Effektive Behandlung von Einwänden, Konstruktive Gesprächsführung mit Patienten und Angehörigen & lösungsorientierter Umgang mit konfliktbehafteten Situationen, Vermeidung von destruktiven Gesprächsverläufen (Gesprächsfallen).
  • Kommunikation von Fehlern.
  • Reflexion von Praxisfällen.

Literatur Tipps

  • Sehouli, Jalid (2018): Von der Kunst, schlechte Nachrichten gut zu überbringen.