Training und Coaching für Führungskräfte in Kliniken: Personalentwicklung - Teamentwicklung - Organisationsentwicklung

Systemischer Ansatz -
Was Sie von uns als Trainer Ihres Vertrauens erwarten dürfen.

Wer systemisch für das Leben lernen will,
muss selbst oder von anderen erfahren und reflektieren.

Der Anspruch an individualisierte Trainings ist in den letzten Jahren - zurecht - gestiegen. Die Zeiten, als Wissen noch mit ermüdenden Vorlesungen und Folien-Schlachten vermittelt wurde, sollten nun wirklich Vergangenheit sein. Auch wenn diese Art von Trainings frei nach dem Motto „Ich sag Dir, wie die Lösung geht und was Du wissen musst“ leider nach wie vor noch gängig sind. Ein Nicht-Nachdenken-Müssen kann im ersten Moment entlastend wirken. Es wird aber spätestens dann problematisch, wenn es zu einem Nicht-Nachdenken-Dürfen wird.

Die Teilnehmer brauchen insbesondere den Raum für Ihre eigenen Anliegen und den Erfahrungsaustausch. Sie wollen sich entlang der gegebenen Themen eine eigene Meinung bilden. Zudem möchten sie neue, direkt umsetzbare Instrumente, Verfahren und Impulse an die Hand bekommen. Und sie wollen unmittelbare Erfahrungen sammeln und ein ehrliches Feedback erhalten. Sie wollen kein "unnützes" Wissen. Sie wollen ganz praktisch Hilfe, um die eigenen Anforderungen besser zu meistern. Dabei möchten sie aber auch gut unterhalten und inspiriert werden. 

Viele Motivations-Trainer und Keynote Speaker sind in diesem Bereich unterwegs. Und ihre Vorträge unterhalten bestens und machen unbestreitbar Spaß. Aber angesichts der hohen Anforderungen an die Führungskräfte in Kliniken halten wir auch diese Fokussierung für gefährlich. Nur Spaß allein reicht nicht um gut Wissen zu vermitteln. Nach der ersten Begeisterung bleibt kaum etwas zurück, was wirklich im Praxisalltag umsetzbar und von Nutzen ist. Es werden Vereinfachungen vermittelt, die der Komplexität im Alltag nicht gerecht werden und die nur vermeintlich Sicherheit stiften. Uns ist es wichtig, unsere Trainingsformate so aufzusetzen, dass wir der Komplexität gerecht werden können und die Teilnehmer dabei auch noch spielerisch und mit Spaß lernen können.

Ganz bewusst nutzen, bündeln und ergänzen wir die im Raum vorhandenen Kompetenzen und arbeiten gerne direkt am praktischen Fall. Durch eine Reihe von kurzen Impulsen rund um das Thema Führung und Management werden die Teilnehmer thematisch geleitet (passive Lernstrategie). Über einen hohen Übungs- und Reflexionsanteil werden die Lerninhalte verankert (aktive Lernstrategie). Spielerische Sequenzen laden immer wieder zur Entspannung ein und zum Öffnen für andere Perspektiven. Im Vordergrund stehen Lernschleifen, die von Selbstreflexionen, Fremdfeedback und Perspektiverweiterungen angestoßen werden, um mit der Veranstaltung wieder ein Stück weit das eigene Denk- und Handlungsspektrum zu erweitern.*

Die Kollegialen Fallberatungen unterstützen den Transfer in die Praxis wesentlich.  Weiterführende Literatur und Online-Links geben den Teilnehmern die Möglichkeit, die Themen zu vertiefen.

Zum Lernen gehört der Faktor Zeit sowie ganz wesentlich das persönliche Ausprobieren, Umsetzen und Verinnerlichen.  Moderne Trainings müssen daher aus unserer Sicht an der Veränderung oder zumindest an der wiederholten Reflexion des eigenen Denkens und Verhaltens ansetzen. Inwieweit das gut gelingt, lässt sich aus einer rückblickenden Perspektive beurteilen, wenn „plötzlich die Veränderung geschehen ist“.

Genau hierin sehen wir den Schlüssel für eine gelingende Organisationsentwicklung verborgen. Sie setzt  an der fortlaufenden Weiterentwicklung der Kompetenzen und der Fähigkeiten von Mitarbeitern, Führungskräften und ihren Teams an.

Wer systemisch etwas bewegen will,
muss zuerst sich selbst bewegen.

Unser Format stellt - gerade bei einem mehrtägigen und auf mehrere Module verteilten Verlauf in einer vertrauten Gruppe - hohe Anforderungen an die Teilnehmer. Wir  "muten ihnen zu", sich zunehmend mit ihrer Persönlichkeit selbst einzubringen. Unsere Konzepte wollen das praxisorientierte Lernen und die gegenseitige Stärkung fördern. Dazu braucht es den Mut der Teilnehmer, sich mit den eigenen Stärken und Unsicherheiten einzubringen. Das braucht Übung.  Sicherheit und Freude an dem gewählten Format wachsen dann mit der Zeit. Gerade das Hadern mit den eigenen Grenzen unterstützt die Effektivität der Fortbildung. Es bietet zusätzlichen Raum für Entwicklung. Gerade auch der Austausch mit den Kollegen unterstützen den vielfältigen Perspektivenwechsel auf leichte und eingängige Art.

Die sich entwickelnde Gruppendynamik ist ein wichtiger Bestandteil, mit dem wir in unseren Trainings arbeiten: Wer etwas bewegen will, muss zuerst sich bewegen können. Wenn viele sich bewegen, dann geschieht auf einmal wahrhafte Veränderung. Menschen können nicht wissen, ob, wo und wann diese Veränderung passiert. Aber sicher ist, Veränderung geschieht immer nur auf dem Weg. Am Ende haben sich die bewusst eingesetzten Führungskompetenzen, das Netzwerk und die eigene Führungspersönlichkeit weiterentwickelt.

Für uns lässt sich langfristig die Entwicklung der Unternehmenskultur am besten durch eine gute Qualifikation der Führungskräfte erzielen. Führungskräfte sind Vorbilder. Das gilt auch für die Kultur. Zudem sind sie  Multiplikatoren jeder Verhaltens- und Haltungsänderung. Der Generationenwechsel ist längst in vollem Gange. Doch im klinischen Bereich mit seinen alten hierarchischen Strukturen gibt es zu wenige Führungsvorbilder für ein modernes Krankenhaus. Um Fachpersonal von morgen zu binden, ist ein Umdenken notwendig.

Unsere Trainings basieren auf einem systemischen Ansatz. Die Weiterentwicklung der Blickwinkel von Führungskräften in Hinsicht auf systemische Sichtweisen -  etwa die Achtung von Multiperspektivität und  von Abhängigkeiten innerhalb von Systemen - öffnet ein modernes Führungsverständnis, das ganz häufig mit inneren Sehnsüchten in natürlichem Einklang steht. Bewusst werden systemische Haltungen und Arbeitsfelder sowie systemische Techniken und Methoden kontinuierlich im gesamten Prozess eingesetzt. Ergänzend fließen Impulse zum klassischen Managementinstrumentarium mit ein.

Wir konzipieren die Trainings gemeinsam mit unseren Kunden. Es werden die individuellen Anliegen abgeglichen und gemeinsam Schwerpunkte für das Training gesetzt. Begleitend zur Veranstaltung findet zudem eine laufende gegenseitige Rückkopplung statt.

 

Wichtig ist uns, den Teilnehmern gute Alltagshilfen für die eigene Weiterentwicklung als Führungskraft zu geben. Und das so, dass es zu dem Kontext Ihrer Organisation passt. 

 


* Nach dem Modell des Lernkreislaufs von David Kolb (1984) findet Lernen in Zyklen und Spiralen statt, bei denen sich unterschiedliche Perspektiven miteinander vernetzen. Dies geschieht unabhängig davon, an welcher Stelle der Einstieg in den Lernkreislauf individuell erfolgt: Abstrakte Begriffsbildung und Einordnung, aktives Experimentieren, konkrete Erfahrung Beobachtung und Reflexion.