Training und Coaching für Führungskräfte in Kliniken: Personalentwicklung - Teamentwicklung - Organisationsentwicklung

Organisationen führen

Was Führen und Managen in Kliniken erfolgreich macht.

Die Bewältigung von Veränderungsprozessen ist untrennbar mit den Menschen verbunden. Jede Veränderung in der Organisation geschieht, da sich Teams verändern. Jedes Team entwickelt sich weiter, weil sich Einzelpersonen weiterentwickeln. Nachhaltigkeit lässt sich nur durch Verankerung in der Organisation erreichen. Führungskräfte und Mitarbeiter brauchen dienliche Hilfen für die Veränderung an die Hand. Dafür setzen sich die Teilnehmer mit Handwerkszeug im Bereich der Personal-, Team- und Organisationsentwicklung auseinander. Ein übergreifendes Denken in Prozessen und Systemen weitet die Perspektiven.

Die Energien auf eine gemeinsame Zielrichtung hin zu bündeln, ist unsere Expertise und die Kunst in der Gestaltung von Übergangsprozessen. 

Personalentwicklung - Teamentwicklung - Organisationsentwicklung

 

Teamentwicklung.

Wer den Teamgeist und die schöpferische Kraft eingespielter Teams erlebt hat, will nicht mehr anders arbeiten. Die Intelligenz eines Teams überschreitet die Intelligenz des Einzelnen bei Weitem. Einzelne können in Teams geradezu über sich hinauswachsen. Doch dafür müssen sie eigene Annahmen aufheben, Perspektiven öffnen und sich auf ein echtes gemeinsames Denken einlassen. Dies geht nicht von alleine. Ein Team muss aufgebaut und entwickelt werden. Offene und verdeckte Konflikte sind stetig zu lösen. So können sich unterschiedliche Profile gegenseitig befruchten. Für Führungskräfte ist eine gute Beobachtungsgabe von Menschen und deren Motivatoren hilfreich. Psychologie und Kommunikationslehre stellen unzählige Typologien und Denkmodelle zur Verfügung. Diese können sich Führungskräfte zu Eigen machen und sie in der Praxis abgleichen. Gerade für bei der Führung von Teams ist ein Verständnis für die Typenvielfalt hilfreich. In diesem Seminar erhalten die Teilnehmer Instrumente, um Teams in der Veränderung zu gestalten.

 

Führen in der Veränderung.

Kultur wird von den Führungskräften geprägt. Dabei ist die Verantwortung, die auf ihnen im 21. Jahrhundert liegt, enorm. Führungskräfte sind Multiplikatoren. Ihre Persönlichkeit strahlt auf die Mitarbeiter aus. Sie wirkt auf deren Motivation und Arbeitseffizienz in positiver sowie in negativer Hinsicht. Mitarbeiter wollen motivierend gefördert und gefordert sein. Führungspersönlichkeiten sollten sich ihrer eigenen Ziele und Motivationen bewusst sein und sich in die Interessen und Motivationen anderer empathisch einfühlen können. Stärken und Schwächen, Bedürfnisse, Wünsche und Ziele genau kennen. Sie brauchen Mut, Entscheidungskraft und einen authentischen Standpunkt. Auch und gerade, wenn es ungemütlich wird. Wenn sie selbst wissen, wofür sie stehen und wohin sie wollen und dies zu der Rolle in der Organisation stimmig ist, dann geben sie Orientierung und stärken Vertrauen gerade in Übergangsphasen. Für den nachhaltigen Erfolg ist dies unerlässlich. In diesem Seminar beschäftigen sich die Teilnehmer mit den nötigen Kompetenzen in Veränderungen, in der Begleitung der Entwicklung von Teams und von Einzelnen. Entlang der idealtypischen Veränderungskurve bestehen zahlreiche Herausforderungen, souverän und motivierend mit Emotionen umzugehen und positive Resonanz zu erzielen.

Literatur Tipps

 

Change Management in Kliniken.

Im dynamischen Umfeld ist Agilität gefragt. Anpassung an Unvorhersehbares und mangelnde Ressourcen. Die klassische Organisation ist damit auf den Prüfstand zu stellen. Führungen sehen sich dem Zwang ausgesetzt, oft mehrere Veränderungen zugleich zu managen. Nicht selten steht das Thema Change Management im Spannungsfeld: Auf der einen Seite bedarf es Rationalisierungen, die am wirtschaftlichen Erfolg orientiert sind. Auf der anderen Seite braucht es Veränderung der Kultur und Innovation. In diesem Seminar  vermitteln wir die methodischen Grundlagen. Führungskräfte reflektieren ihre Erfolgsfaktoren für die Veränderungen und wie sie diese in der Praxis gestalten können.

    Inhalte

    • Grundlagen Change Management und Anforderungen an den Change Manager.
    • Veränderungsprozesse gestalten, Veränderungsphasen managen, Veränderungskultur gestalten.
    • Veränderung zur Umsetzung der Strategie, Stabilität trotz Veränderung.
    • Klare Botschaften in Krisenzeiten
    • Umgang mit Widerständen und verbaler Aggression

    Literatur Tipps

    Veränderungsbarometer im Krankenhaus

     

    Prozessorganisation und Zusammenarbeit.

    Damit Leadership gelingt, braucht es den Rahmen und die Strukturen für das Gestalten des eigenen Bereiches. So beginnt die eigene Wirksamkeit beim Führen der Organisation. Der Kern jedes wirksamen Managements stellt der „PDCA“ dar. Klare Strukturen und Prozesse, Verbindlichkeit in der Umsetzung und Kontrolle des Erfolgs sind die Wesensmerkmale. Doch was, wenn es nicht von alleine läuft? Eine Managementmethode schafft den Rahmen, in dem sich die Prozesse im Krankenhaus verbessern können. Nur durch das Denken in Prozessen lassen sich Berufsgruppen-, Abteilungs- und Stationsgrenzen überwinden. Dabei steht die Verbesserung der Abläufe rund um den Patienten im Vordergrund. Am Ende des Seminars haben die Teilnehmer einen Überblick zum Management von Prozessen. Das beinhaltet eine Vorstellung davon, wie Prozesse identifiziert, abgebildet, analysiert und verbessert werden können.

      Inhalte

      • Grundlagen von Führen und Managen.
      • Prozessmanagement.
      • Prozessmodell und -landkarte.
      • Identifikation, Abgrenzung und Wechselwirkung von Prozessen.
      • Methoden-Know-how zur Prozessorganisation.

      Literatur Tipps

       

      Triage in der Notfallpflege nach dem Manchester Triage System (MTS).

      Die Triage (abgeleitet von franz. sichten/ einteilen) ist er aus dem Zwang entstanden, bei knappen Mitteln (wie bspw. beim Massenanfall von Verletzten) zu entscheiden, wie die Ressourcen eingesetzt werden. In den Notaufnahmen deutscher Krankenhäuser hat sich der Begriff der Ersteinschätzung durchgesetzt. Die Ersteinschätzung dient dem Risikomanagement und zur rechtzeitigen Behandlung aller Patienten. Patienten werden in der Reihenfolge ihrer Behandlung je nach Behandlungsdringlichkeit priorisiert. Es wird aber kein Patient von der Behandlung ausgegrenzt. Hintergrund ist, dass deutsche Krankenhäuser aufgrund der doppelten Facharztstruktur nicht adäquat Mittel zur Verfügung bekommen, ambulante Patienten im Krankenhaus zu versorgen. Patienten wählen trotzdem den direkten Weg zur Klinik und können dann dort nicht abgewiesen werden. An der Stelle ist das Gesundheitswesen rasant in der Veränderung. Die Triagierung wurde zur gesetzlichen Voraussetzung, weiterhin an der Notfallversorgung teilnehmen zu können. Die Schulung richtet sich an Teams der NotfallIaufnahme, um diese in der praktischen Umsetzung des Manchester Triage Systems zu stärken.

      Inhalte

      • Patientensteuerung und Risikomanagement in der Notaufnahme.
      • Modelle der Ersteinschätzung in der klinischen Notaufnahme.
      • Praktisches Arbeiten mit Präsentationsdiagrammen und Anforderungen an die Triagierungskraft.
      • Praktische Fallbeispiele mit der Manchester Triage.
      • IT-gestützte Ersteinschätzung, Dokumentation und Controlling.

      Literatur Tipps

       

      Stations- und Belegungsmanagement.

      Das segmentierte Denken in Berufsgruppen statt in gemeinsamen Zielen schafft in Kliniken unnötige Reibungsverluste. Der Wechsel zu mehr Verantwortung in flachen, verwobenen Hierarchien ist Herausforderung und Chance unserer Zeit. Die hohe Relevanz der Station als Ansatzpunkt für Projekte zur Verbesserung von Prozessen beruht auf ihrer zentralen Funktion: Die Station ist der Schauplatz der unmittelbaren Versorgung der Patienten. Zugleich ist sie geprägt von einer hohen Anzahl an Schnittstellen. Sowohl in der Station. Aber auch zwischen den verschiedenen Berufsgruppen, Disziplinen und zu angrenzenden Einheiten. Management von Verweildauern und Belegung müssen la
ufend geplant sein. So ist der Veränderungsdruck auf Station hoch: Eine höhere Zufriedenheit der Patienten, mehr Wirtschaftlichkeit, bessere Zusammenarbeit im Team und mehr Ruhe auf der Station sind Ziele. Nicht zu vergessen eine höhere Zufriedenheit der Mitarbeiter. Der Blick auf das System der „Station“ bietet Orientierung, Austausch und Impulse zu Führung und Management auf der Station. Verschiedenen Lösungen, Management-Tipps, die Reflexion von Rahmenbedingungen und kritischen Erfolgsfaktoren für die Entwicklung Prozesse auf und rund um die Station stehen im Fokus. 

        Inhalte

        • Individueller Handlungsbedarf: Zielbild und Soll-Ist-Abgleich.
        • Aufbauorganisation, Ressourcen- und Personaleinsatz und andere zentrale Determinanten.
        • Kernprozesse auf Station im Paradigmenwechsel: Aufnahme, Entlassung, Visite & Behandlungsplanung.
        • Selbst-, Zeit- und Terminmanagement im Stationsmanagement
        • Kommunikation, Teamentwicklung, Verbindlichkeit, schwierige Gespräche - und worauf es sonst im Stationsmanagement ankommt.

        Literatur Tipps

         

        Projektmanagement.

        Projekte zu managen ist eine viele Bereiche umfassende Aufgabe in Kliniken. Projekte scheitern vielfach, weil die kritischen Faktoren, die aus einem Projekt einen Erfolg oder einen Misserfolg werden lassen, den Beteiligten nicht ausreichend bekannt sind und nicht gemanagt werden. Das Seminar vermittelt den Teilnehmern die Kenntnisse und Fertigkeiten, die ein Projektmanager benötigt. Wir diskutieren die häufigsten Fehler und Positivbeispiele und zeigen, welche Erfolgsfaktoren entscheidend für das Gelingen der Projekte sind.

        Inhalte

        • Gängige Projektmanagement- Standards.
        • Projektvorbereitung, Projektinitiierung und Auftragsklärung.
        • Zeit- und Ressourcenplanung erstellen: Klassische Projektplanung und agile Methoden.
        • Das Projektteam in der Projektdurchführung bis zum Projektabschluss führen.
        • Tools für das Projektmanagement, Kommunikation im Projekt, Projektcontrolling und Risikomanagement.

        Literatur Tipps