Training und Coaching für Führungskräfte in Kliniken: Personalentwicklung - Teamentwicklung - Organisationsentwicklung

Organisationen führen

Was Führen und Managen in Kliniken erfolgreich macht.

Die Kunst besteht darin, Entscheidungen hinsichtlich der zu leistenden Arbeit und der möglichen Entwicklung der Organisation zu treffen. Sie gut zu kommunizieren und anschließend in der Umsetzung zu begleiten. Unser Seminarangebot im Bereich Organisationsführung hat zwei Schwerpunkte. Führen UND Managen in Kliniken. Zum einen geben wir Ihnen methodisches Rüstzeug zur Bewältigung von Veränderungsprozessen an die Hand. Zum anderen bieten wir Seminare zur konkreten Ausgestaltung einzelner Bereiche im Krankenhaus, z. B. Station oder Ambulanz, an.

Sowohl Beratung als auch Trainings und Coachings sind in einer umsetzungsorientierten Arbeit mit den Menschen untrennbar miteinander verbunden. Denn praxisferne Konzepte  sind nicht nur eine Verschwendung von Ressourcen sondern Motivationskiller mit Schaden für die Organisation. Jede Veränderung in der Organisation geschieht, da sich Teams verändern. Jedes Team entwickelt sich weiter, weil sich Einzelpersonen weiterentwickeln. Nachhaltigkeit lässt sich nur durch Verankerung in der Organisation erreichen. Es gilt den Führungskräften und Mitarbeitern der Veränderung dienliche Hilfen an die Hand zu geben und sie für anstehende Veränderungsprozesse zu stärken. Dafür sind wir umfangreich mit Handwerkszeug im Bereich der Personal-, Team- und Organisationsentwicklung ausgerüstet. Dabei kommt uns das Denken in Prozessorganisationen und unsere systemische Arbeitsweise zugute.

 

Die Energien auf eine gemeinsame Zielrichtung hin zu bündeln, ist unsere Expertise und die Kunst in der Gestaltung von Übergangsprozessen. 

Personalentwicklung - Teamentwicklung - Organisationsentwicklung

Führungsaufgabe Strategie, Struktur und Kultur.

V. a. Fachabteilungen, die vor dem Chefarztwechsel stehen oder diesen gerade vollziehen, sehen sich vor der Herausforderung, umzudenken und tragfähige Führungs- und Managementstrukturen zu entwickeln. Und es gibt noch viele weitere Anlässe. Konflikte im Team. Ein unzureichendes berufsgruppen-übergreifendes Arbeiten. Patientenkritik oder fehlende Erlöse und Engpässe. Alles Fragestellungen, die kaufmännische, pflegerische und ärztliche Leitungen mit der Thematik konfrontieren.

Zudem benötigen die Entscheider in Fachkliniken Erlös- und Kostentransparenz für ihren Bereich. Das schafft Klarheit über die Treiber des ökonomischen Erfolges. Diese erhalten sie, wenn sie die Grundstruktur der DRG-Kalkulation kennen.  Das ist die Grundlage, um zu wissen, wie daraus sinnvolle Abteilungsbudgets abgeleitet werden können.

Vor dem Hintergrund zahlreicher Erfolgsbeispiele aus unserer Beratungspraxis beleuchten wir, wie der Prozess der Weiterentwicklung in Kliniken gestaltet werden kann. Je nach Schwerpunkt nutzen wir dazu unterschiedliche Fallbeispiele. Zudem werden die notwendigen Grundlagen zur Entwicklung von Organisationen vermittelt.

    Inhalte

    • Grundlagen der Organisationsentwicklung.
    • Phasen der Veränderung und Vertrauensbildung.
    • Medizinische Konzeption & effektive Ablauforganisation im DRG-System.
    • Auf Augenhöhe mit Patienten & Zuweisern: ein Positivbeispiel Vernetzung und Persönlichkeitsmarketing.
    • Öffentlichkeitsarbeit, Marktanalyse & Marktstrategie.
    • Fallmanagement – Prozesse mit der Brille des Patienten sehen.
    • DRG-Grundlagen und Technik der Budgetierung.

    Triage in der Notfallpflege nach dem Manchester Triage System (MTS).

    Der Begriff der Triage (abgeleitet von französisch trier, sichten/ einteilen) stammt ursprünglich aus der Militärmedizin. Entstanden ist er aus dem Zwang, bei knappen Mitteln und Ressourcen (wie bspw. beim Massenanfall von Verletzten) zu entscheiden, wie diese eingesetzt werden. In den Notaufnahmen deutscher Krankenhäuser hat sich der Begriff der Ersteinschätzung durchgesetzt. Die Ersteinschätzung dient dem Risikomanagement und zur rechtzeitigen Behandlung aller Patienten. Patienten werden in der Reihenfolge ihrer Behandlung entsprechend der Behandlungsdringlichkeit priorisiert. Es wird aber kein Patient von der Behandlung ausgegrenzt.

    Im Einführungsseminar erhalten die Teilnehmer einen Überblick zur Einordnung des Themas im Krankenhauskontext. Die Schulung beleuchtet sowohl die relevanten inhaltlichen als auch die organisatorischen Aspekte der MTS. Sie setzt sich aber auch mit den Fallstricken und Lösungen zur Organisation der Notaufnahme auseinander. In unserer unabhängigen, überparteilichen Rolle begleiten wir die Teilnehmer gemeinsam, die Vor- und Nachteile verschiedener gängiger Gestaltungssysteme abzuwägen. Anhand von Fallübungen erhalten Sie einen vertieften ersten Einblick in die Anwendung der Ersteinschätzung. Die Übungen basieren beispielhaft auf dem Vorgehen des MTS.

      Inhalte

      • Organisation und Bedeutung der Notaufnahme im Krankenhaus.
      • Patientensteuerung in der Notaufnahme.
      • Ersteinschätzung in der Notaufnahme: Brauchen wir eine Ersteinschätzung?
      • Modelle der Ersteinschätzung.
      • Praktische Fallbeispiele am Beispiel der Manchester Triage.
      • Dokumentation und Controlling der Ersteinschätzung.
      • Wie initiiere ich ein Projekt zur Ersteinschätzung in der Notaufnahme?

      Stations- und Belegungsmanagement.

      Eine neue Rolle von Arzt und Pflege in der Organisation von Prozessen? Der Wechsel zu mehr Verantwortung in flachen, über verschiedene Ebenen verwobenen Hierarchien ist Herausforderung und Chance unserer Zeit. Die hohe Relevanz der Station als Ansatzpunkt für Projekte zur Verbesserung von Prozessen beruht auf ihrer zentraler Funktion. Sie ist der Schauplatz der unmittelbaren Versorgung der Patienten. Zugleich ist sie geprägt von einer besonders hohen Anzahl an Schnittstellen. Sowohl innerhalb der Station . Aber auch zwischen den verschiedenen Berufsgruppen und Disziplinen. Und letztlich auch zu angrenzenden Einheiten.


      Die Ansprüche für eine Veränderung auf der Station sind vielfältig. Zum einen ist es die höhere Zufriedenheit der Patienten, zum anderen die Wirtschaftlichkeit, die verbessert werden soll. Aber auch eine eine Zusammenarbeit im Team oder mehr Ruhe auf der Station sind Ziele. Nicht zu vergessen eine höhere Zufriedenheit der Mitarbeiter. Der eintägige Blick auf das System der „Station“ ist darum so gestaltet, dass er Orientierung, Austausch und Impulse zu Führung und Management auf der Station vermittelt. Schwerpunkt des Seminars liegt auf dem Austausch zu verschiedenen Lösungen und Ansätze und Managementtipps. Zudem erfolgt eine Reflexion von Rahmenbedingungen und kritischen Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Prozesse auf der Station.

        Inhalte

        • Individueller Handlungsbedarf: Zielbild und Soll-Ist-Abgleich.
        • Aufbauorganisation, Ressourcen- und Personaleinsatz und andere zentrale Determinanten.
        • Kernprozesse auf Station im Paradigmenwechsel: Aufnahme, Entlassung, Visite & Behandlungsplanung.
        • Selbst-, Zeit- und Terminmanagement.    
        • Exkurs: Kommunikation, Teamentwicklung, Verbindlichkeit, Schwierige Gespräche Wie initiiere ich ein Stationsprojekt?

        Projektmanagement.

        Projekte zu managen ist eine komplexe, viele Bereiche betreffende Aufgabe. Insbesondere in Kliniken, in denen neben verschiedenen Bereichen auch die unterschiedlichen Berufsgruppen gut eingebunden werden müssen. Projekte scheitern vielfach, weil die kritischen Faktoren, die aus einem Projekt einen Erfolg oder einen Misserfolg werden lassen, den Beteiligten nicht ausreichend bekannt sind.

        Das Seminar vermittelt den Teilnehmern die wesentlichen Kenntnisse und Fertigkeiten, die ein Projektmanager benötigt. Wir diskutieren die häufigsten Fehlerquellen und zeigen, welche Erfolgsfaktoren entscheidend für das Gelingen der Projekte sind. Die Rolle des Projektmanagements als zentrales Thema der Entwicklung von Krankenhäusern wird ebenfalls betrachtet.

        Inhalte

        • Definition Projektmanagement.
        • Projektinitiierung.
        • Umfeldanalyse durchführen.
        • Projektziele, Projektauftrag, Projektstruktur formulieren.
        • Projektplanung.
        • Risikobewältigungsstrategien und Qualitätsmaßnahmen einführen.
        • Zeit- und Ressourcenplanung erstellen.
        • Projektdurchführung.
        • Kommunikation im Projekt.
        • Das Projektteam - zentrale Organisationseinheit.
        • Projektcontrolling
        • Projektabschluss.

        Change Management in Fachabteilungen und Kliniken.

        Kliniken müssen sich dem zunehmend dynamischerem Marktumfeld anpassen. Und ihre Organisation gemäß den Anforderungen auf den Prüfstand stellen. Erfolgreiche Führungskräfte sehen sich der Herausforderung ausgesetzt, oft mehrere Veränderungen gleichzeitig managen zu müssen. Nicht selten steht das Thema Change Management in Kliniken in einem Spannungsfeld. Auf der einen Seite sind dies Rationalisierungen, die stark am wirtschaftlichen Erfolg orientiert sind. Auf der anderen Seite sind es wachstumsorientierten Projekten, die sich mehr auf Veränderung der Kultur oder auf Innovation konzentrieren.

        In dem Seminar „Change Management“ vermitteln wir den Teilnehmern die inhaltlichen Grundlagen. Dazu zählen auch die verschiedenen Phasen von Veränderungen und welche Anforderungen an Führungskräfte jeweils gestellt werden. Sie lernen die Erfolgsfaktoren für die Begleitung von Veränderungen kennen und wie sie diese in der Praxis gestalten können.

          Inhalte

          • Grundlagen Change Management.
          • Treiber von Veränderung in Kliniken.
          • Unterschiedliche Klassifikationen von Change Management Projekten.
          • Führen von Veränderung.
          • Veränderungsprozesse gestalten.
          • Phasen des Veränderungsprozesses.
          • Anforderungen an den Change Manager.
          • Steuerung von Change Management Prozessen.
          • Veränderungskultur gestalten.
          • Veränderung als Strategie.
          • Stabilität trotz Veränderung.

          Prozessorganisation & Zusammenarbeit.

          Führen beginnt bei sich selbst, mit Klarheit für die eigenen Rollen und die eigenen Ziele, Selbsterkenntnis und Selbsteinfühlung. Beim Führen von anderen sind Führungsinstrumente und -techniken hilfreich, um sich den Führungsalltag zu erleichtern. Damit der Schritt von Management zum Leadership gelingt, braucht es den Rahmen und die Strukturen für das Gestalten des eigenen Bereiches. So beginnt die eigene Wirksamkeit beim Führen der Organisation. Der Kern jedes wirksamen Managements stellt der „PDCA“ dar. Klare Strukturen und Prozesse, Verbindlichkeit in der Umsetzung und Kontrolle des Erfolgs sind die Wesensmerkmale. Doch was, wenn es nicht von alleine läuft? Eine Managementmethode schafft den Rahmen, in dem sich die Prozesse im Krankenhaus verbessern können.

          Nur durch das Denken in Prozessen lassen sich zudem Berufsgruppen-, Abteilungs- und Stationsschranken überwinden. Dabei steht die Verbesserung der Abläufe rund um den Patienten im Vordergrund. Am Ende dieses Seminars werden die Teilnehmer einen Überblick zu den Grundlagen des Managements von Prozessen haben. Das beinhaltet eine Vorstellung davon, wie Prozesse identifiziert, abgebildet, analysiert und hinsichtlich Verbesserungen bewertet werden können.

            Inhalte

            • Grundlagen von Führen und Managen.
            • Prozessmanagement.
            • Prozessmodell und -landkarte.
            • Identifikation, Abgrenzung und Wechselwirkung von Prozessen.
            • Methoden-Know-how zur Prozessorganisation.