Training und Coaching für Führungskräfte in Kliniken: Personalentwicklung - Teamentwicklung - Organisationsentwicklung

Inhouse Trainings zur Triage in der Notaufnahme

Noch nicht alle Kliniken haben ein gut funktionierendes Triage-System wie das Manchester Triage System in Ihrer Klinik eingeführt. Gerne bieten wir Ihnen zweitägige Inhouse Trainings für die Mitarbeiter Ihrer Notaufnahme in Ihrer Klinik an. Fragen Sie gleich hier ein Angebot für bis zu 16 Teilnehmern je Kurs bei uns an oder kontaktieren Sie uns telefonisch.

Anschrift:

Ruhl Consulting AG

Stefan Ruhl & Dr. Elke Eberts
EASTSITE II
Harrlachweg 1
D-68163 Mannheim

Tel. +49 (0)621-4459 6656
info@ruhl-consulting.de
info@krankenhausberater.de
www.krankenhausberater.de

Offene Trainings zur Triage in der Notaufnahme

Für den großen Bedarf an Qualifizierungen des Personals in der Notaufnahme können wir Ihnen offene  Schulungen zur Ersteinschätzung/ Triagierung in der Notaufnahme, insb. Manchester Triage System über den BBDK anbieten:

  • Onlineanmeldung Triagierung in der Notaufnahme I: 19.02.2019, 9:30-17 Uhr.
  • Onlineanmeldung Triagierung in der Notaufnahme II: 20.02.2019, 9:30-17 Uhr.
  • Onlineanmeldung Triagierung in der Notaufnahme I: 15.10.2019, 9:30-17 Uhr.
  • Onlineanmeldung Triagierung in der Notaufnahme II: 16.10.2019, 9:30-17 Uhr.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich für jeden Kurstag beim BBDK separat anmelden müssen!

Fortbildungspunkte je Kurstag: 8 Punkte bei der Registrierung beruflich Pflegender.

Veranstaltungsort: Die Wolfsburg, Kath. Akademie im Bistum Essen, Falkenweg 6, 45478 Mülheim/Ruhr. 

Teilnahmegebühr: 275 € für Mitglieder des BBDK, 375 € für Nichtmitglieder. Die Teilnahmegebühr beinhaltet Seminarunterlagen, Pausengetränke, ein Mittagessen und eine Kaffee­pause am Nachmittag. Sie wird nach Erhalt der Rechnung fällig. Die Teilnahmegebühr für den zwei­ten Teilnehmer aus einem Kranken­haus verringert sich um 10%, ab dem dritten Teilnehmer um 20%.

Das Training ist als 2-Tages-Veranstaltung konzipiert. Bitte senden Sie Ihre Anmeldung dennoch für den ersten und zweiten Kurstag separat über oben stehende Online-Links direkt an den BBDK. 

4. ZNA Berlin Symposium 15.11.2018  
Morgen ist bereits heute

Entwicklungen und Perspektiven in der Notaufnahme

Nach dem einschneidenden GBA Beschluss diesen Jahres werden mit den diesjährigen Themenschwerpunkten die aktuellen Entwicklungen und Perspektiven der Notaufnahme aufgenommen. Es wird über den aktuellen Stand der interprofessionellen Arbeit des Rettungswesens sowie deren Ausbildungs- und Qualifizierungsmöglichkeiten informiert. Auch dieses Mal erwarten Sie beim Berlin Symposium namhafte Experten auf dem Gebiet der Ausbildung in der Notfallversorgung als Referenten.

Freuen Sie sich auf folgende Themen:

  • Der GBA Beschluss. Auswirkungen auf klinische Versorgung und Fachweiterbildung Notfallpflege.
  • Übergangsregelungen.
  • Qualifikationswege in der Notfallpflege.
  • Portalpraxen: Entlastung für die Notaufnahmen?
  • Notaufnahmen an der Schwelle zur Zukunft: IVENA - Zeitersparnis oder Verschwendung von Ressourcen?
  • Terroranschläge, Cybergefahren & Co.: Neue Herausforderungen an die Krankenhausalarm-Planung.
  • Konzepte für die Notaufnahmen: Delir-Screening in der ZNA.
  • Primärversorgung von Unfallverletzten, Schwerstbrandverletzten.
  • Rettungsdienst am Kollaps.
  • Simulation in der Notfallversorgung. 

Termin: 15.11.2018
Ort: Berlin, Charité Campus Virchow-Klinikum im Audimax, Lehrgebäude Forum 3
Punkte: Zertifizierung mit Fortbildungspunkten für beruflich Pflegende, Ärztekammer Berlin.

Das Programm und eine kostenlose Anmeldung für die Veranstaltung finden Sie unter www.notfallpflege.berlin.

Wir wünschen Ihnen zusammen mit Mareen Machner eine spannende und informative Veranstaltung mit interessanten Vorträgen, interprofessionellem Austausch und angeregten Diskussionen.

Was kommt aktuell auf die Notaufnahme zu?

Der Druck auf die überfällige Strukturreform wächst.

Am 1.1.2016 trat das Gesetz zur Reform der Strukturen der Krankenhausversorgung, kurz Krankenhausstrukturgesetz (KHSG), in Kraft. Zur besseren Verzahnung stationärer und ambulanter Notfallversorgung nach SGB V hat die Bundesregierung im KHSG die Einrichtung von Portalpraxen an Krankenhäusern und/ oder die enge Koordination mit der Notfallaufnahme des Krankenhauses im Notdienst vorgesehen. Mit dem KHSG hat die Bundesebene den G-BA zugleich über § 9(1)a Nr. 5 Krankenhausentgeltgesetz (KHEntgG) beauftragt, bis nunmehr 31.12.2017 Höhe und nähere (ausgabenneutrale) Ausgestaltung gestaffelter Zu- und Abschläge für eine Teilnahme bzw. Nichtteilnahme von Krankenhäusern an einem Stufensystem der Notfallversorgung auszuarbeiten. Es wird derzeit kontrovers diskutiert, dass damit fast 1/3 der Kliniken aus der Notfallversorgung ausscheiden sollen.

Der Grundrahmen von KHEntgG und Krankenhausfinanzierungsgesetz (KHG) wird dabei durch die Landeskrankenhausgesetze (LKG) konkretisiert. Hier ist v.a. der Krankenhausplan Berlin mit einem gestuften Versorgungssystem mit „Notfallzentren“ schon konkret. Nach § 27 LKG-B müssen Krankenhäuser, die nach dem Krankenhausplan an der Notfallversorgung teilnehmen, die im Krankenhausplan festgelegten Voraussetzungen

  • jederzeit die für die Notfallversorgung erforderlichen Kapazitäten in allen für das Krankenhaus im Krankenhausplan ausgewiesenen Fachdisziplinen vorzuhalten,

  • eine geeignete zentrale Anlaufstelle für Notfallpatientinnen und -patienten (Notaufnahme) zu betreiben,

  • bei Notfallpatientinnen und -patienten eine Ersteinschätzung und -versorgung durchzuführen und diese bei Bedarf im Rahmen der vorhandenen Kapazitäten aufzunehmen und

  • der Leitstelle der Berliner Feuerwehr Behandlungskapazitäten zu melden und darüber jederzeit aktuelle Auskunft zu erteilen.

Dies wird die standardisierte Ersteinschätzung des Behandlungsbedarfs der Patienten in der Breite der an der Notfallversorgung beteiligten Krankenhäuser etablieren. Hier wird auch eine strukturierte und nachvollziehbare Fallsteuerung zwischen der am Krankenhaus ansässigen Portalklinik des kassenärztlichen Notdienstes und der Notaufnahme berücksichtigt werden müssen. Dazu werden die bestehenden Triagesysteme zügig weiterentwickelt werden.