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Krankenhausberater 1-2018: Strategiekonzeption

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woran messen wir Leistung? In der Regel an den sichtbaren Ergebnissen. Und mit sichtbar meinen wir meistens messbar. Nach den messbaren Ergebnissen werden auch meistens die Mitarbeiter beurteilt. So sind die Begriffe High- oder Low-Performer in der Welt des Managements gang und gäbe. Oder die Bewertung in Leistungsträger und solche, die es eben nicht sind. Die Leistung sichert die Zukunft der Organisation. Von daher braucht es den Fokus auf die mess- und vergleichbare Leistung. Doch wenn wir nur auf Zahlen, Daten und Fakten blicken, versperren wir uns den Blick auf Qualitäten und Potenziale außerhalb der Messbarkeit. Wir versperren uns den Blick dafür, wozu Mitarbeiter in der Lage sein können. Auf die positive Stimmung im Team, für das schöne Ambiente und vieles mehr. Auf die vielen kleinen Unterschiede, die einen Unterschied machen. Lassen Sie sich vom Gleichnis vom „Sprung in der Schüssel“* zu einem anderen Blick inspirieren.

Eine alte chinesische Frau trug eine Stange über ihren Schultern, an deren Enden zwei große Schüsseln hingen. Eine der Schüsseln hatte einen Sprung. Die andere war makellos. Am Ende der Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau war die Schüssel mit dem Sprung nur noch halb gefüllt. Die makellose fasste stets eine volle Portion Wasser. Zwei Jahre lang ging die Frau täglich mit ihren beiden Schüsseln zum Fluss, um Wasser zu schöpfen. Und jeden Tag brachte sie eine volle und eine halb volle Schüssel Wasser mit nach Hause. Die makellose Schüssel war stolz auf ihre Leistung. Die Schüssel mit dem Sprung aber schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt, dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war. Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau: „Ich schäme mich so, wegen meines Sprungs, durch den den ganzen Weg bis zu deinem Haus Wasser rinnt.“

Die alte Frau lächelte und sprach weise: „Das Wasser im Haus genügt mir. Ist dir aufgefallen, dass auf deiner Seite des Weges Blumen blühen, auf der anderen Seite aber nicht? - Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumen ausgesät, weil ich mir deines Fehlers bewusst war. Nun wässerst du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen. In diesen zwei Jahren konnte ich wunderschöne Blumen pflücken und den Tisch damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit nicht existieren und könnte nicht mein Haus beehren.“

Machen wir etwas Gutes mit dem „Sprung in unserer Schüssel“. Das macht uns nicht perfekt, aber liebenswert.

 

Wir wünschen Ihnen auch heute wieder viel Spaß, spannende Fragen und Antworten beim Lesen unseres Newsletters.  

Herzliche Grüße
Stefan Ruhl und Elke Eberts

*Verfasser unbekannt


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Konflikte im Team und die versteckten Spiele zu verstehen und zu bearbeiten ist herausfordernd für jede Führungskraft. Ein Modell aus der Transaktionsanalyse - das Dramadreieck - ist hierzu hilfreich. Wir erklären in unserem Blog wie es angewendet werden kann.

Bleiben Sie auf dem aktuellen Stand unserer laufenden Web-Beiträge. Diesen Beitrag und weitere Themen finden Sie unter unserem

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Unser Buchtipp: Was ist eigentlich Ihre Lieblingsfrage?

Wer fragt, der führt. Ein Leitsatz, der im Führungsalltag oft noch nicht genug Beachtung findet. Eine gute Frage gehört mit zu dem stärksten Werkzeug, das Führungskräfte besitzen. Denn Fragen bringen das Gehirn dazu, in eine bestimmte Richtung zu denken. Doch eine gute Frage zu stellen ist gar nicht so einfach. Denn meist sind es die Kleinigkeiten und Nuancen, die die Wirkung einer Frage ausmachen.

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