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Krankenhausberater - Ruhl Consulting AG - News

Krankenhausberater 1-2019: Personal entwickeln

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der Zisterzienser-Abt Bernhard von Clairvaux (1090-1153) wies schon vor 900 Jahren in einem Brief mit einer berührenden Metapher von der Schale der Liebe auf den Wert der Selbstfürsorge hin:

 

Wenn du vernünftig bist, erweise dich als Schale und nicht als Kanal, der fast gleichzeitig empfängt und weitergibt, während jene wartet, bis sie gefüllt ist.

Auf diese Weise gibt sie das, was bei ihr überfließt, ohne eigenen Schaden weiter... Lerne auch du, nur aus der Fülle auszugießen und habe nicht den Wunsch freigiebiger zu sein als Gott. Die Schale ahmt die Quelle nach. Erst wenn sie mit Wasser gesättigt ist, strömt sie zum Fluss, wird zur See.
Die Schale schämt sich nicht, nicht überströmender zu sein als die Quelle...

Ich möchte nicht reich werden, wenn du dabei leer wirst. Wenn du nämlich mit dir selbst schlecht umgehst, wem bist du dann gut? Wenn du kannst, hilf mir aus deiner Fülle, wenn nicht, schone dich.

 

Gerade in dienenden und unterstützenden Berufen ist dieser Wert der Selbstfürsorge zu bedenken… (Lesen Sie hier mehr über verdrängte Gefühle und die damit verbundene eingeschränkte Fähigkeit zu Empathie und Beziehung)

Heute erleben wir ein Aufeinanderprallen der Generationen in der Arbeitswelt und wie junge Menschen die erfahrenen Führungskräfte an neue Grenzen bringen. Die jüngere Generation ist oft mit einer gefüllten Schale voller unbedingter Liebe schmerzfreier aufgewachsen als die Generationen vor ihr. Sie ist das Nehmen viel mehr gewohnt. Sie ist deshalb weniger zu einem Leben ohne Beziehungsqualität bereit. Damit berührt sie ein Tabu bei der älteren Generation, die fehlendes Geben und Einsatzbereitschaft bei den Jungen bemängelt. Tatsächlich ist sie unmittelbar in der Konfrontation in einem eigenen verdrängten Schmerzpunkt getroffen. Wann habe ich mir meine Schale füllen lassen, andere um Hilfe gebeten, Fülle erlebt, den Mut gehabt, für mich selbst zu fordern? Wo bin ich in meinem Mangeldenken gefangen?

In Dankbarkeit nehmen – ohne das Gegenüber auszubeuten – und aus offenem Herzen loslassen und geben, dem Leben vertrauen, dass es die Schale in jedem Augenblick mit dem Notwendigen füllt – das muss unsere Gesellschaft erst wieder lernen. Wenn Beziehung ein Umsatz an Geben und Nehmen ist, dann sind es die erfüllten Beziehungen, die dem Menschen soviel geben, dass sie die Schale zum Überfließen bringen. Warum auch sollte das in der Arbeitswelt und in der Führung nicht so sein?


Wir wünschen Ihnen auch heute wieder viel Spaß und spannende Antworten beim weiteren Lesen des Newsletters!

Herzliche Grüße
Stefan Ruhl und Dr. Elke Eberts


 

P.S. Wir haben zum Jahresbeginn die "Impuls Landkarten" für unsere Seminarteilnehmer erweitert. Damit es nicht an Materialien mangelt, sich immer wieder mit einzelnen Schwerpunkt Themen weiter auseinander zu setzen... ;-) So finden Sie unter den Sparten des Führungskräftetrainings

Sich selbst führen - Andere Menschen führen - Organisationen führen

nun thematisch sortiert viele verlinkte Leseimpulse und Literatur-Tipps, um gute Gedanken aufzutanken.


Newsletter-Kategorie Aus der Krankenhauspraxis

Aus der Praxis: Mitarbeiter gewinnen und binden

Das Thema „Mitarbeiter gewinnen und binden“ begegnet uns gerade im Bereich der Pflege seit Verabschiedung des Pflegestärkungsgesetz und der dort verankerten Untergrenzen vermehrt. Vielerorts werden Hände ringend examinierte Pflegekräfte gesucht, um den neuen gesetzlichen Anforderungen zu begegnen. So auch in einem Klinikum, das uns beauftragt hatte, das Thema für eine Stationseinheit zu bearbeiten.

Zum Praxisbeitrag.


Newsletter-Kategorie Newsblogs

Unser News Blog: The Good Doctor Teil II und das goldene Dreieck
In unserem News Blog rund um Führung und Management im Krankenhaus lesen Sie aktuellen mehr zu den Themen:

Nach dem wir im ersten Teil zu "The Good Doctor" einen Blick auf die Entwicklung von Arztserien geworfen haben, gehen wir im zweiten Teil der Frage nach den Auswirkungen nach. Zudem lesen Sie in unserem Blog zum Goldenen Dreieck der Veränderung die Grundmodelle zum Thema Kultur in der Organisationsentwicklung und wie sich Kultur verändern lässt. 

Diese Beiträge und weitere Themen finden Sie in unserem Blog.

Zum News Blog. 


Newsletter-Kategorie Buchtipp

Unser Buch Tipp: Arbeitsperspektiven im Krankenhaus

Wie kann man die Kompetenzen älterer Mitarbeiter länger im Betrieb halten? Wie können jüngere von den Erfahrungen älterer profitieren? Wie lassen sich Familie, finanzielle Absicherung und berufliche Karriere unter einen Hut bringen? Kurz: Wie kann eine an Lebensphasen ausgerichtete Entwicklung der Kompetenzen in Kliniken aussehen? Welche Gehälter werden aktuell in Deutschland für Ärzte unterschiedlicher Erfahrungsstufe und Fachdisziplin gezahlt? Diesen u.a. Fragen geht „Arbeitsperspektiven im Krankenhaus – ein Leben lang kompetent“ nach.

Für alle, die sich mit dem Thema auseinander setzen, bietet der Berichtsband interessante Zahlen/ Daten/ Fakten, Perspektiven und Lösungsansätze. 

Zum Buchtipp.


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