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Krankenhausberater 4-2018: Kliniken in Afrika

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es ist eine alte, bereits von Aristoteles vertretene Weisheit, was die Basis für ein glückliches und gesundes Leben ist. Und auch die Harvard Grant & Glueck Langzeit Studie , die nun schon über mehr als 75 Jahre (seit 1938) läuft, kommt empirisch zu keinem anderen Schluss, nachdem heute fast alle der einst 724 Teilnehmern verstorben sind. Der Psychiater Robert Waldinger, der letzte Leiter der Studie, gibt in diesem Beitrag eine klare Antwort und verdeutlicht, worauf wir folglich unser Leben ausrichten sollten: Gute Beziehungen. Menschen, die stärker sozial verbunden sind, seien glücklicher, körperlich und geistig gesünder und lebten länger. Dabei komme es v.a. auf die Qualität, Tiefe und Tragfähigkeit der Beziehungen an. 

Wir selbst haben diese Lektion von unserem Pferd gelernt. Sissi haben wir als gerade 7-jährige Stute bekommen. Wir stellten sie über ein Jahr lang in klassische Haltung in einen Boxenstall ein. Trotz Beritt und Ausbildung wurde sie für unsere Tochter immer schwieriger zu handeln. Viele Routinen wie z.B. der Weg in die Reithalle wurden zu einer Herausforderung, die selbst die Reitlehrer an ihre Grenzen brachte. Sissi war so wenig entspannt, dass sie körperliche Symptome zeigte und uns die Trainer eine Magenspiegelung empfahlen. Als Sissi dann begann, unsere Tochter abzuwerfen und beim Reiten zu steigen, wurde uns die Situation endgültig zu gefährlich. Wir schalteten eine Natural Horseman Ship Trainerin ein. Und was da passierte war beeindruckend.

An einem dunklen, windigen und verregneten Novemberabend – also unter schwierigen Bedingungen –nahm die Trainerin nach einer Phase der Beobachtung die Arbeit mit Sissi auf. In wenigen Minuten stellte sie - für uns zunächst unmerkbar - eine Verbindung zwischen sich und dem Pferd her. Es wurde klar, welche Rangordnung zwischen den beiden besteht. Denn schließlich geht es auch im Führen und Folgen um eine Beziehung, in die beide einwilligen und sich einbringen müssen. Durch das Einlassen auf die Führung öffnete sich - ganz ohne Gewalt - ein Raum der Sicherheit. Sissi folgte der Trainerin so entspannt in die Halle wie wir sie seit Monaten nicht gesehen hatten. Nach der Stunde analysierte die Trainerin mit uns, worauf uns das Pferd seit langem zunehmend deutlich aufmerksam machte: Es kommt nur zum Reiten ein paar Stunden am Tag aus der Box, hat keine Bewegungsfreiheit auf der Koppel und v.a. keinen Kontakt mit anderen Pferden. Das war deutlich. Obwohl wir mit bester Absicht alles gut machen wollten, haben wir die Natur des Pferdes, seine Bedürfnisse, nicht beachtet. Wir haben Sissi 22 Stunden am Tag isoliert in ein "Gefängnis" gestellt, unter dem ihr Glück und ihre Gesundheit litten. Die Erkenntnis löste bei uns die Veränderung aus. 

Heute steht Sissi 24/7 in einem Offenstall in einer großen Herde. Sie klärt ihren Rang in der Herde selbstbewusst und hat eine tiefe stabile Beziehung zu Ihrer Reiterin. Ganz ohne Beritt durch fremde Profis. Das Ernstnehmen und bessere Verstehen ihrer Bedürfnisse bewirkt Großes. Die Entspannung und das Pferdeglück sind im Verhalten, aber auch im  ganzen Körper zu sehen. Sissi ist alleine optisch ein völlig anderes Pferd als noch vor wenigen Wochen. Sie ist sehr gelehrig, hat Spaß an neuen Aufgaben und beginnt, ihr Potenzial zu zeigen.

Für uns ist das ein wahres Wunder über Glück und Gesundheit, das wir mit Ihnen teilen. Darum: Achten Sie gut auf Ihre Sie stärkenden Beziehungen. Privat und beruflich. Zu ihren Vorgesetzten und zu ihren Mitarbeitern. Und vermeiden oder verändern Sie Beziehungen, die Sie Glück und Gesundheit kosten. Für alles andere ist es viel zu schade, Zeit im Leben zu vertun.


Wir wünschen Ihnen auch heute wieder viel Spaß, neue Fragen und spannende Impulse beim Lesen unseres Newsletters.  

Herzliche Grüße
Stefan Ruhl und Elke Eberts


Botschafter fuer Ruanda 2018

Aus der Praxis: Impressionen aus Kliniken in Afrika

Die DGD Stiftung unterstützt Einrichtungen und Projekte des DGD Netzwerkes mit seinen diakonischen und missionarischen Einrichtungen und Initiativen. Seit jeher in der über 100-jährigen Geschichte sind die Diakonissen in der Krankenpflege tätig und haben Kliniken aufgebaut. Sorge um Kranke ist überkonfessionell gelebte christliche Identität. Anliegen der DGD-Kliniken unter dem Dach der DGD Stiftung ist es, das Erbe der von den Schwesterschaften geprägten Werte weiter zu führen. Das Netzwerk ist v. a. in Deutschland tätig, aber auch weltweit. Wie etwa seit 1959 in Ruanda. Wir waren Im Zeitraum vom 13.-21.7.2018 Teil einer zehnköpfigen Projektdelegation, um uns ein Bild über die Situation in Ruanda vor Ort zu machen.

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Newsletter-Kategorie Newsblogs

Unser News Blog: Ich-Zustände nach Eric Berne 

In unserem aktuellen News-Blog rund um Führung und Management im Krankenhaus lesen Sie mehr zum folgenden Thema:

In unserer Reihe zur Transaktionsanalyse (TA) darf eines der bekanntesten Modelle nicht fehlen: Das Modell der Ich-Zustände. Es steht im Zentrum der Theorie der TA und wurde in den 60-er Jahren von Eric Berne entwickelt. Es bildet den Zugang dafür, das Handeln des Menschen aus verinnerlichten Ich-Anteilen heraus zu verstehen. In unseren Blog erfahren Sie mehr zu dem Modell und den Einsatz im Coaching. 

Bleiben Sie auf dem aktuellen Stand unserer laufenden Web-Beiträge. Diesen Beitrag und weitere Themen finden Sie unter unserem

News Blog. 


Newsletter-Kategorie Buchtipp

Unser Buchtipp: Ersteinschätzung in der Notaufnahme

Kliniken, die weiter an der Notfallversorgung teilnehmen wollen, kommen an der Anwendung einer etablierten Triage Systematik nicht länger vorbei. In Deutschland sind dazu v.a. MTS und ESI im Einsatz. Der weit größte Teil der Kliniken setzt auf MTS. Auch für unsere Seminare zur Ersteinschätzung in der Notaufnahme empfehlen wir den Teilnehmern das Handbuch „Ersteinschätzung in der Notaufnahme: Das Manchester Triage System“ für die praktische Arbeit. Nun ist das Buch in der 4. Auflage neu erschienen und erhält wichtige Neuerungen.

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Veranstaltungshinweis

Gesundheitsversorgung ohne Ländergrenzen

Die Gesundheitsplattform Rhein Neckar e.V. lädt zu einer Veranstaltung unter dem Titel "Gesundheitsversorgung ohne Ländergrenzen" ein.

Die als gemeinnütziger Verein im vergangenen Jahr gegründete Gesundheitsplattform Rhein Neckar e.V. umfasst nach ihrem Start im letzten Jahr bereits ein breites Spektrum an Mitgliedern aus vielen Bereichen des Gesundheitswesens. Das Ziel des Vereins besteht darin, ein Netzwerk über die Bundesländer zu etablieren, um die Gesundheitsversorgung und die Prävention in der Region zu stärken. So stehen im Zentrum der Veranstaltung neben der Sektoren übergreifenden Versorgung, die auf das Überwinden der Schnittstellenprobleme zwischen den einzelnen Leistungsbereichen abzielt, die besonderen Herausforderungen einer Gesundheitsversorgung an der Grenze von drei Bundesländern.

Termin: 17.10.2018

Ort: Mannheim, Rosengarten

Das Programm für die Veranstaltung finden Sie hier. 

Verantwortlich für Inhalt und Redaktion aller Texte: Stefan Ruhl und Dr. Elke Eberts. Sämtliche Beiträge des Newsletters sind sorgfältig für unsere Leser recherchiert und nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Dennoch ist eine Haftung ausgeschlossen. Alle Rechte liegen bei der Ruhl Consulting AG. Reproduktionen aller Art sind mit Hinweis und/ oder Verlinkung auf die Quelle und mit Information über die Verwertung an newsletter@ruhl-consulting.de gerne erlaubt.

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