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Krankenhausberater 5-2017: Klausurtagung Pflege

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der Dirigent eines Orchesters steht bei seinem Auftritt immer wieder vor einer Herausforderung: Ein perfektes Zusammenspiel zu schaffen. Durch Körpersprache ohne ein Wort zu sagen. In einem eindrucksvollen TED-Beitrag „Führen wie die großen Dirigenten“ (hier geht es zum Beitrag) betrachtet der israelische Dirigent und Business Coach Itay Talgram sechs große Dirigenten des 20. Jahrhunderts. In 20 Minuten führt er vor, wie unterschiedlich die Führungsaufgabe von den großen Meistern umgesetzt wird. Er gibt einen Einblick in die jeweils einzigartigen Stile der Dirigenten und die Art und Weisen ihrer musikalischen Führung. Daraus zieht er Impulse für alle, die Führungsverantwortung tragen.

Auch wenn der TED-Beitrag bereits im Jahr 2009 erschienen ist, scheint er aktuell wie nie. Denn er stellt die wesentlichen Fragen an Führung, die wir gerade auch in der Diskussion um agile Organisationen und um die Führung der Zukunft erleben:

  • Wie viel Autonomie und wie viel Kontrolle braucht es in der Führung?
  • Inwieweit geht es darum, klare Anweisungen zu geben und inwieweit darum, den Prozess und die Rahmenbedingungen zu gestalten?
  • Erleichtert Sinnorientierung die Führung?
  • Bedeutet Selbstorganisation gleichzeitig Führung ohne Autorität?  
  • Wie viel Emotionen dürfen wir in Führung zeigen?
  • Wie funktioniert Führung mehr durch Wirken, denn durch Tun?

Der Beitrag schafft, was sonst nur schwer darstellbar ist: Er visualisiert verschiedenste Führungsstile anhand der Körpersprache und des Ausdrucks der unterschiedlichen Dirigenten. Das gibt dem Thema eine andere Art von Eindringlichkeit. Gleichzeitig verdeutlicht Italy Talgram, welche Führungshaltung jeweils dahinter steckt und welches Führungsprinzip im Vordergrund steht.

  • Ist es eher die Interpretation und die Gestaltungsvielfalt der Musiker, die die Einzigartigkeit des Stücks ausmachen?
  • Trägt der Dirigent dafür die Verantwortung, dass das Stück genau so gespielt wird, wie der Komponist es vorgesehen hat?
  • Kontrolliert er das Ergebnis über klare Anweisungen?
  • Oder geht es darum, die Geschichte und die Emotionen des Stücks frei fließen zu lassen? Um das Publikum zu bezaubern? Hier schließt die Frage an, welchem Zweck Führung zu dienen glaubt. 

All das - und  noch weitere 1.000 mehr Fragen, dies sich stellen ließen - beeinflusst unser Führungsverhalten. Schauen Sie sich die unterschiedlichen Dirigenten an und prüfen Sie für sich selbst: Welcher Haltung stehen Sie am nächsten? Die vielleicht spannendste Tatsache ist: Unterschiedliche Wege führen zum Ziel. Grandiose Musik haben zweifelsfrei alle sechs großen Meister gestaltet.

Wir wünschen Ihnen auch heute wieder viel Spaß und spannende Antworten beim weiteren Lesen des Newsletters. Lassen Sie die schönen Töne doch einfach noch ein bißchen nachwirken...

 

Herzliche Grüße
Stefan Ruhl und Elke Eberts


Newsletter-Kategorie Aus der Krankenhauspraxis

Aus der Praxis: Klausurtagung in der Pflege.

Die Zielsetzung der pflegerischen Klausurtagung lautete: Die Führungskräfte für den anstehenden Veränderungsprozess zu stärken. Gerade in Zeiten, in denen bisherige Routinen aufgebrochen und ganz Neues erarbeitet wird, sind Führungskräfte Vorbilder und Leitbilder. In dieser „Zeit des produktiven Chaos und kreativen Ausprobierens“ brauchen Mitarbeiter viel Orientierung, Rückmeldung und Zutrauen in ihre Kompetenzen.

Zum Beitrag.


Newsletter-Kategorie Newsblogs

Unser News Blog: Management und Führung.

In unserem aktuellen News-Blog rund um Führung und Management im Krankenhaus lesen Sie mehr zum folgenden Thema:

Qualitätsmanagement, Risikomanagement, Zeitmanagement. Ganz selbstverständlich prägen diese Begriffe unsere Alltagssprache. In dem Beitrag  reflektieren wir den PDCA-Managementkreis, den Plan Do Check Act Cycle, im Kontext von Management und Führung. Wir zeigen auf, warum der PDCA den Wesenskern gelebten Managements beschreibt.  

Bleiben Sie auf dem aktuellen Stand unserer laufenden Web-Beiträge. Diesen Beitrag und weitere Themen finden Sie unter unserem

News Blog. 


Newsletter-Kategorie Buchtipp

Unser Buchtipp: Organisation in einer digitalen Zeit.

Auch wir beschäftigen uns natürlich mit den Fragestellungen der fortschreitenden Digitalisierung. Welche Auswirkungen wird sie mit sich bringen? Für uns steht beim Thema digitale Transformation nicht nur die Technologie im Mittelpunkt. Sondern auch die spannende Frage, welche neuen Organisationsformen, Führungsmethoden und Teamentwicklungen sich im Zuge der nötigen Anpassungen an die „neue Welt“ ergeben.

Zum Beitrag.


KU Gesundheitsmanagement - Eberts | Ruhl

Artikel in der KU Gesundheitsmanagement.

Für die aktuelle Oktober-Ausgabe der KU Gesundheitsmanagement durften wir einen Artikel beisteuern:

Unter den aktuell gegebenen Bedingungen sind Führungskompetenzen mehr denn je erforderlich. Gerade in der arbeitsteiligen Medizin, in der mehrere Dutzend Mitarbeitenden für einen Patienten im Vorder- und im Hintergrund tätig sind. Viele Häuser haben massiven Sanierungsbedarf. Sie bekommen ihren Personalaufwand nicht abgebildet. Wer von der Zukunft her führt und an den wesentlichen Stellen investieren kann, kann die Mitarbeitenden auf diesem Weg mitnehmen. Nur so wird er dem Anspruch an Führung in die Zukunft letztlich gerecht. Die Frage ist nicht, ob Sanierung mit den Mitarbeitenden gestaltbar ist. Sondern: Wie sie sich mit den Mitarbeitenden gestalten lässt. Denn es kommt auf den Mitarbeitenden an. Den ganzen Artikel können Sie hier lesen.

Den Beitrag und viele weitere unserer Print-Publikationen finden Sie unter unseren

Publikationen.

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