Wir managen und beraten die Restrukturierung Ihrer Klinik.

Intensivstation

Eine optimale Patienten- und Personaleinsatzsteuerung für ein Mehr an Qualität und Wirtschaftlichkeit.

Die Intensivmedizin gehört zu den teuersten Einheiten im Krankenhaus. Eine Überversorgung von Patienten hat entsprechend negative wirtschaftliche Auswirkungen. Auch eine Unterversorgung, z. B. durch den Einsatz unterqualifizierten Personals, ist teuer. Verlängerte Verweildauern oder einer Zunahme der Komplikationen bis hin zu einer erhöhten Sterblichkeit mit allen rufschädigenden Auswirkungen sind die Folgen. Doch Intensivstationen sind nicht nur teuer. Richtig gesteuert, bilden sie ein Zugangstor für wirtschaftlich interessante  Patientenkreise.  Die strategisch richtige Planung der Intensivstation hat somit einen erheblichen Anteil an der Wirtschaftlichkeit des Hauses.

Es gibt verschiedene Voraussetzungen für die Optimierung der Sicherheit, Qualität und Wirtschaftlichkeit  im Krankenhaus. Eine davon ist, dass jeder Patient zu jedem Zeitpunkt seines Krankenhausaufenthaltes die individuell benötigte Versorgung erhält. Das umfasst vor allem die erforderliche ärztliche und pflegerische Behandlung aber auch die benötigte technische Ausstattung. Patienten, die z. B. auf einer Normalstation betreut werden, sollen dort nicht unterversorgt sein. Auf der Intensivstation sollen,  grundsätzlich keine Patienten betreut werden sollen, die lediglich einer intensiveren Überwachung bedürfen. Bei Veränderung des Gesundheitszustandes im Behandlungsverlauf soll die Verlegung auf die dem Versorgungsbedarf angemessene Behandlungsstufe erfolgen.

Um diesen Prozess bestmöglich zu steuern bedarf es einer hoher Prozessqualität und einer Faktenbasis für Entscheidungen. Ein gut gesteuerter Patientenfluss durch die Intensivstation ist dabei zentraler Hebel für eine bessere Wirtschaftlichkeit. Zur Optimierung der Behandlung  und damit zusammenhängend der Kosten und Erlöse sollen Patienten solange wie medizinisch notwendig, jedoch so kurz wie möglich auf der Intensivstation liegen. Als objektiver Indikator für den optimalen Verlegungszeitpunkt können Ider TISS (Therapeutic Intervention Scoring System) oder NEMS (Nine Equivalents of Nursing Manpower Use Score) genutzt werden.

Für die jeweiligen Versorgungsstufen werden die entsprechenden Werte festgelegt. Neben den NEMS/TISS-Indikatoren werden für die operativen bzw. konservativen Intensivfälle zudem klinische Faktoren festgelegt. Diese zeigen an, wenn einer Verlegung auf eine niedrigere Versorgungsstufe etwas entgegensteht. Zudem muss entschieden werden, in welchem zeitlichen Abstand die Erhebung der Indikatoren erfolgt. So kann z.B. eine schichtweise Erfassung laufend eine fundierte Entscheidungsbasis zur Patientensteuerung liefern.

Auf Basis der erfassten Indikatoren kann auch eine operative Steuerung des Personaleinsatzes in der Intensivpflege erfolgen. Ziel ist es, Belastungsspitzen der Mitarbeiter zu glätten und so eine möglichst konstante Leistungsdichte zu erreichen. Damit wird die empfundene Arbeitsbelastung reduziert. Unterschiedliche Ansätze für den flexiblen Arbeitseinsatz können zudem umgesetzt werden. 

Wir analysieren die aktuelle strategische Ausrichtung und prüfen die Prozesse und Grundlagen der Steuerung in Ihrer Intensiveinheit.  Basierend darauf zeigen wir Verbesserungspotenziale auf und begleiten Sie bei der Umsetzung. Wir unterstützen Sie bei der Einführung einer optimalen Patienten - und Personaleinsatzsteuerung  über die Versorgungsstufen hinweg. 

 

Das ist unser Beitrag zur Optimierung der Sicherheit, Qualität und Wirtschaftlichkeit Ihrer Klinik.