Impulse
Strategie- und Umsetzungsbegleiter Ihres Vertrauens - Stefan Ruhl und Elke Eberts mit allen Perspektiven

Steht auch in Ihrer Klinik eine Veränderung an?

Wir begleiten Sie gerne dabei, dass Ihr Vorhaben ein Erfolg wird - von der Strategie bis zur Umsetzung.

Strategieklausur als Großgruppenmoderation, LVR Klinik Langenfeld

Referenzansprechpartner: Holger Höhmann, Kaufmännischer Direktor Landschaftsverband Rheinland, 2012-2013

 

Ziel

In der Dynamik des Marktes braucht Strategie den schnellen interaktiven Austausch in der Klinik. Starre Hierarchien sind da hinderlich. Das Einbinden eines größeren Kreises in den Strategieprozess erfordert passende Instrumente, um Informationen und Ideen auf breiter Ebene zu erheben, zu diskutieren und zu verdichten. Das Beispiel zeigt, wie das gelingen kann.

In der LVR Klinik Langenfeld sollte mit Bestellung der neuen ärztlichen Direktorin der Führungskreis auf die für Anfang 2013 geplante neue strategische Situation eingestimmt werden. Der Dialog mit den Führungen sollte eröffnet und diese mit ins Boot geholt werden. Zu diesem Zweck sollte 2012 eine Strategieklausur mit den 30 oberen Führungen durchgeführt werden.

Ziel der Klausur war es, kreative und kontroverse Perspektiven zu integrieren und den Führungskreis auf ein gemeinsames Bild der Zukunft auszurichten. Am Ende der Strategieklausur sollten für dwn anstehenden Wandel motivierende Ziele definiert und konkrete Meilensteine für 2013-2015 ausgearbeitet sein. Diese sollten unterschiedlichen Personen übertragen werden.

Umsetzung

Um die Teilnehmer tief in die Themen einzubinden und bei den zentralen Punkten unterschiedliche Sichten zu einer gemeinsamen Haltung zu integrieren, wurden das Format der Zukunfts-Werkstatt mit verschiedenen Formen der Moderation von Großgruppen gewählt. Alle Themen wurden von internen Impulsgebern vorbereitet und motiviert vorgetragen.

Der Fokus der Moderation lag darauf, die Teilnehmer  in die strategischen Planungen des Vorstandes einzubinden, die strategischen Konzepte bereits im Stadium der Entwicklung kritisch zu würdigen und weiterzuentwickeln. Zudem sollten die Teilnehmer aktive Beteiligung sowie eine offene Gestaltung erleben und die Kultur des Miteinanders weiter in die Organisation tragen. Das Vorgehen fußt auf der Hypothese: Wenn sich das Führungsteam als Einheit entwickelt, entwickelt sich die Organisation. In der Umsetzung erster Quick Wins soll sich  danach jede Führungskraft als Teil des Ganzen aktiv einbringen. Dem Vorstand ist ein gutes Miteinander dabei wichtig – was eifrige Diskussionen in der Strategieklausur nicht ausschließt.

Für die Strategieklausur wurde ein zweitägiges Format gewählt. Um die Phasen der Zukunftswerkstatt mit den Teilnehmern aktiv zu durchschreiten, ist der zweitägige Rahmen theoretisch zu eng. Der Vorstand war sich jedoch darüber einig, dass die Motivation zum Wandel bereits im Kreis vorhanden ist. Die Phase der freien Ideensammlung war bei den Führungen bereits im Vorfeld in Gang gesetzt, sodass mit der Integration der strategischen Blickwinkel gestartet werden sollte.

Die Elemente der Zukunftswerkstatt sollten den Prozess leiten::

  • die betonte Einbindung der Führungen in die Konzeption einen Entwurfs der Zukunft
  • das Beleuchten der Konzepte unter verschiedenen Zukunftsszenarien, wie sich die psychiatrische Versorgung von morgen entwickelt (z.B. Personal, Ambulantisierung, Steuern von Patientenströmen etc.)
  • die Ableiten erster Bündel von Maßnahmen

Ergebnis

Strategie ist Chefsache. Durch das geschlossenes Auftreten und die Öffnung zur nächsten Ebene hin unterstreicht der Vorstand, dass er die Entwicklung aktiv unter Einbindung der Führungen gestaltet.

Strategie ist ein stetiger Prozess. Bedingungen ändern sich. Strategien sind daher stetig an sich ändernde Verhältnisse anzupassen. Eine Organisation, die strategisches Denken verinnerlicht hat, institutionalisiert den Strategieprozess. Nur durch gemeinsame Ziele, Beschlüsse und Mitwirkung kann eine Strategie ihr volles Potenzial entfalten. So stimmt sich die Organisation mit der Intelligenz der Vielen bewusst nach inneren und außen ab.

Strategie fordert klare Entscheidungen. Die durchgeführten Strategietage sind im Nachgang als intensive Tage der Entscheidung mit guten Inhalten bezeichnet worden und haben zu einer Fülle an Ergebnissen geführt. Auch spontane und überraschende Eingaben erhielten Raum. Sie wurden von den Teilnehmern nach anfänglicher Skepsis in der Diskussion als zielführend erlebt.

Strategie fordert dranbleiben. Die Weiterverfolgung der angestoßenen Maßnahmen und Projekte wurde mit Übergabe des ausführlichen Ergebnisprotokolls offiziell durch den Vorstand in interne Hände gelegt.

 

Referenzprojekt: Strategieklausur als Großgruppenmoderation, LVR Klinik Langenfeld
Referenzansprechpartner: Referenzansprechpartner: Holger Höhmann, Kaufmännischer Direktor Landschaftsverband Rheinland
Projektzeitraum: 2012-2013


Wir berichten laufend Referenzprojekte aus der Praxis

Alle zwei Monate berichten wir von einem aktuell laufenden oder gerade abgeschlossenen Projekt. Unter unseren Referenzen seit dem Jahr 1999 finden sich mehrere 100 Kliniken. Darauf sind wir sehr stolz. Stolz, weil uns so viele Kliniken Jahr für Jahr ihr Vertrauen bei ihren offenen Fragen rund um die weitere Entwicklung schenken. Bloße Quantität spricht erst einmal für Erfahrung. Sie sagt aber alleine nichts über die Qualität in der Begleitung in Zeiten wie diesen aus. Die Branche ist im Umbruch. Das ist unser Element. Dabei bemühen wir uns stetig, aktuelle Beispiele aus unserer Praxis offen zu teilen. Die positiven Beispiele sind es, die jeder Veränderung in Zeiten des schnellen Wandels den Boden bereiten. Das offene Mindset ist es, was Menschen verbindet und sie über sich selbst hinaus wachsen lassen kann. Die Haltung des Gebens ist ein Teil der Veränderung selbst, die ankommt. Vielleicht spüren Sie dabei, wie sehr uns der Erfolg der Entwicklung unserer Kunden und ihre Begeisterung am Herzen liegen. Die Begeisterung unserer Kunden ist unsere Motivation. In Momenten der tiefen Begegnung wissen wir immer wieder, warum wir genau unseren Job machen.

Hierarchien, die sich der kritischen Reflexion, dem Feedback und der Entwicklung versperren, geht auf dem Weg der Nachwuchs aus. Andere, die sich zu wenig mit Kommunikation und Führung auseinander setzen, gehen in Konflikten untern. Die neue Generation hat eigene Ideen und bringt diese ein. Sie will Verantwortung übernehmen, sucht nach Sinn, will gestalten und einen Beitrag leisten.Führungen, die an sich selbst, mit anderen und mit ihren Teams arbeiten, sind die Schlüssel zum Übergang in die neue Zeit. Hierbei mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, Menschen zu neuem Denken und Handeln zu ermutigen, das ist unser Job. Mit "klassischer" Beratung hat das wenig gemein. So entstehen ein neues Selbstbewusstsein und frisches Leben in der Organisation. Entwicklung ist nie zu Ende. Mit Kliniken an den Themen zu arbeiten, die Sie im Innersten berühren, und mit Ihnen durch diese Phase zu gehen, erfüllt uns mit Freude. Immer wieder geht es dabei um kollektive Zusammenarbeit, die Wertschätzung, Schwung und Effektivität verleiht, den Arbeitsmodus verändert. So werden Potenziale entfaltet statt Ressourcen ausbeutet.

Landschaftsverband Rheinland
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