Seminarreihe zur Führungskräfteentwicklung, Frankfurter Rotkreuz-Kliniken

Referenzansprechpartner: Gunnar Sevecke, Geschäftsführer Frankfurter Rotkreuz-Kliniken, 2012-2013

 

Ziel

Auf Initiative des Geschäftsführers wurden wir 2012 beauftragt, im Klinikum diverse Veranstaltungen für die Verwaltung und die Pflege zu begleiten. Die Reihe sollte zum einen die Führungen in der Verwaltung in den Strategieprozess einbinden und zum anderen die Führungen in der Pflege im Change stärken und Impulse an die Hand geben.

Umsetzung

In enger Abstimmung mit der Geschäftsführung und der PDL wurde eine Klausurtagung für die Verwaltung eine Seminarreihe für die Pflege konzipiert, die auf die akuten Bedürfnisse des Hauses zugeschnitten war.

Gerade für Führungen in der Verwaltung im Arbeitsumfeld Klinik ist es wichtig, einen direkten Bezug zur Patientenversorgung herzustellen. In der zweitägigen Tagung beschäftigten sich die Teilnehmer so intensiv mit dem Konzept "gutes Management" nach Malik und übertrugen dieses auf ihren Alltag. Der Fokus lag dabei auf den Themen Selbstmanagement und Kommunikation. Im Verlauf wurden konkrete Ansätze zum Servicegedanken in der Verwaltung diskutiert und das Ergebnis konzeptionell nachbereitet.

Dann wurden die Inhalte für die Seminarreihe Pflege in zwei eintägigen Modulen konzipiert – mit den Titeln "Exzellenz in der Patientenversorgung" und "Führung im Kontext von Veränderung". Die Führungen der mittleren Ebene konnten das Training in zwei Gruppen durchlaufen. Die Angebote wurden zudem für einzelne Mitarbeiter der Stationen geöffnet.

Die Seminare unter dem Titel "Exzellenz in der Patientenversorgung" richteten sich v.a. an Stationen. Ziel war es, das Augenmerk auf Überraschungsqualität* zu richten, die sich aus situativer Achtsamkeit ergibt aus  den so g. "kleinen Dingen", die in Erinnerung bleiben und den Unterschied machen. Die patientenzentrierte Kommunikation und die Abläufe auf Station sind dabei zentral. In den Seminaren wurden Optionen diskutiert, wie sich Überraschungsqualität mit einfachen Mitteln erzeugen lässt. Der Fokus wurde auf Themen der Kommunikation und der Prozesse gelegt.

Das zweite Modul "Führung im Kontext von Veränderung" griff die Herausforderungen der Führungen im Change auf. Entlang eigener Fallanliegen und der emotionalen  Veränderungskurve im Wandel wurden bunte Sträuße an Optionen generiert, um Mitarbeitern in turbulenten Zeiten Orientierung zu geben. Das Training setzte Impulse, lieferte Werkzeuge und spannte den Bogen bis zum Vorgehen in Konfliktklärungen.

Ergebnis

Die Veranstaltungen waren durchweg sehr positiv: 100% der Teilnehmer aller Seminare würden diese weiterempfehlen. 55% (!) der Führungskräfte aus der Verwaltung gaben an, dass die Klausurtagung ihre Erwartungen übertroffen hat.

* Klaus Kobjoll (2009): Wa(h)re Herzlichkeit. Zürich, Orell Fuessli. 

 

Referenzprojekt: Seminarreihe zur Führungskräfteentwicklung, Frankfurter Rotkreuz-Kliniken
Referenzansprechpartner: Gunnar Sevecke, Kaufnännischer Geschäftsführer
Projektzeitraum: 2012-2013


Wir berichten laufend Referenzprojekte aus der Praxis

Alle zwei Monate berichten wir von einem aktuell laufenden oder gerade abgeschlossenen Projekt. Unter unseren Referenzen seit dem Jahr 1999 finden sich mehrere 100 Kliniken. Darauf sind wir sehr stolz. Stolz, weil uns so viele Kliniken Jahr für Jahr ihr Vertrauen bei ihren offenen Fragen rund um die weitere Entwicklung schenken. Bloße Quantität spricht erst einmal für Erfahrung. Sie sagt aber alleine nichts über die Qualität in der Begleitung in Zeiten wie diesen aus. Die Branche ist im Umbruch. Das ist unser Element. Dabei bemühen wir uns stetig, aktuelle Beispiele aus unserer Praxis offen zu teilen. Die positiven Beispiele sind es, die jeder Veränderung in Zeiten des schnellen Wandels den Boden bereiten. Das offene Mindset ist es, was Menschen verbindet und sie über sich selbst hinaus wachsen lassen kann. Die Haltung des Gebens ist ein Teil der Veränderung selbst, die ankommt. Vielleicht spüren Sie dabei, wie sehr uns der Erfolg der Entwicklung unserer Kunden und ihre Begeisterung am Herzen liegen. Die Begeisterung unserer Kunden ist unsere Motivation. In Momenten der tiefen Begegnung wissen wir immer wieder, warum wir genau unseren Job machen.

Hierarchien, die sich der kritischen Reflexion, dem Feedback und der Entwicklung versperren, geht auf dem Weg der Nachwuchs aus. Andere, die sich zu wenig mit Kommunikation und Führung auseinander setzen, gehen in Konflikten untern. Die neue Generation hat eigene Ideen und bringt diese ein. Sie will Verantwortung übernehmen, sucht nach Sinn, will gestalten und einen Beitrag leisten.Führungen, die an sich selbst, mit anderen und mit ihren Teams arbeiten, sind die Schlüssel zum Übergang in die neue Zeit. Hierbei mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, Menschen zu neuem Denken und Handeln zu ermutigen, das ist unser Job. Mit "klassischer" Beratung hat das wenig gemein. So entstehen ein neues Selbstbewusstsein und frisches Leben in der Organisation. Entwicklung ist nie zu Ende. Mit Kliniken an den Themen zu arbeiten, die Sie im Innersten berühren, und mit Ihnen durch diese Phase zu gehen, erfüllt uns mit Freude. Immer wieder geht es dabei um kollektive Zusammenarbeit, die Wertschätzung, Schwung und Effektivität verleiht, den Arbeitsmodus verändert. So werden Potenziale entfaltet statt Ressourcen ausbeutet.

Frankfurter Rotkreuz-Kliniken
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Verantwortlich für Redaktion und Inhalt: Dr. Elke Eberts und Stefan Ruhl.