Etablierung und Zertifizierung Darmzentrum, Malteser Krankenhaus St. Franziskus-Hospital

Referenzansprechpartner: Jens-Peter Cropp, Organisationsentwicklung, Malteser Krankenhaus St. Franziskus-Hospital, 2012

 

Ziel

Das Malteser St. Franziskus Hospital in Flensburg ist ein Akuthaus mit 319 Betten und ca. 750 Mitarbeitern, dessen Schwerpunkt u.a. in der Behandlung von onkologischen Erkrankungen liegt.

Mit dem Aufbau eines Darmzentrums sollte dieser Schwerpunkt konzeptionell und praktisch weiter entwickelt werden. Die Kompetenzen von Haus- und Fachärzten sowie den Spezialisten in der Klinik sollten gebündelt und durch definierte Abläufe zur besten Behandlung von Patienten eingesetzt werden. Die Prozesse und Strukturen des Darmzentrums sollten zum Abschluss nach OnkoZert zertifiziert werden. Wir wurden dazu mit der Unterstützung der Vorbereitung auf die  Zertifizierung beauftragt. Dabei sollte v.a. die Leitung des Zentrums entlastet und die Umsetzung der neu eingeführten Prozesse sicher gestellt werden.

Umsetzung

Zu Beginn des Projektes wurde der Boden für das Projekt bereitet. Nach der Projektplanung mit der Leitung, wurden alle involvierten Mitarbeiter und Kooperationspartner über die zentralen Anforderungen an das Darmzentrum informiert.

In der Ist-Analyse der internen und externen Prozesse und Dokumentationen glichen wird die Anforderungen von OnkoZert mit den existenten Strukturen ab. Als Resultat entstand eine Liste zu erfüllender Maßnahmen samt Verantwortlichkeiten und Terminen. In der Folge wurden die ToDos über viele Schultern verteilt und so die Struktur des Darmzentrums weiter entwickelt. Es entstanden zentrale QM Dokumente wie Prozessbeschreibungen, Verfahrensanweisungen und Behandlungspfade. Eine regelmäßige Tumorkonferenz inkl. Doku wurde aufgebaut. Zum Abschluss wurde das Darmzentrum einem internen Audit unterzogen. So wurden die Mitarbeiter auf das externe Audit vorbereitet und die Kenntnisse zu Regelungen und deren Umsetzung in die Praxis überprüft.

Ergebnis

Das interne Audit zeigte bereits, dass sich der Durchlauf an Patienten die Klärung der Abläufe von der Aufnahme bis zur Entlassung spürbar verbessert hat sowie eine bessere Zusammenarbeit auch mit externen Partnern erreicht werden konnte. Der Antrag zur Zertifizierung mit den Hauptverantwortlichen des Darmzentrums sowie allen Hauptkooperationspartnern bearbeitet und vervollständigt.

Anfang Dezember 2012 hat sich das Darmzentrum im Malteser St. Franziskus Hospital die Arbeit mit einem ohne Abweichungen bestandenen Zertifizierungsaudit durch OnkoZert krönen können. 

Referenzprojekt: Etablierung und Zertifizierung Darmzentrum, Malteser Krankenhaus St. Franziskus-Hospital
Referenzansprechpartner: Jens-Peter Cropp, Leiter Organisationsentwicklung, Malteser Krankenhaus St. Franziskus-Hospital
Projektzeitraum: 2012


Wir berichten laufend Referenzprojekte aus der Praxis

Alle zwei Monate berichten wir von einem aktuell laufenden oder gerade abgeschlossenen Projekt. Unter unseren Referenzen seit dem Jahr 1999 finden sich mehrere 100 Kliniken. Darauf sind wir sehr stolz. Stolz, weil uns so viele Kliniken Jahr für Jahr ihr Vertrauen bei ihren offenen Fragen rund um die weitere Entwicklung schenken. Bloße Quantität spricht erst einmal für Erfahrung. Sie sagt aber alleine nichts über die Qualität in der Begleitung in Zeiten wie diesen aus. Die Branche ist im Umbruch. Das ist unser Element. Dabei bemühen wir uns stetig, aktuelle Beispiele aus unserer Praxis offen zu teilen. Die positiven Beispiele sind es, die jeder Veränderung in Zeiten des schnellen Wandels den Boden bereiten. Das offene Mindset ist es, was Menschen verbindet und sie über sich selbst hinaus wachsen lassen kann. Die Haltung des Gebens ist ein Teil der Veränderung selbst, die ankommt. Vielleicht spüren Sie dabei, wie sehr uns der Erfolg der Entwicklung unserer Kunden und ihre Begeisterung am Herzen liegen. Die Begeisterung unserer Kunden ist unsere Motivation. In Momenten der tiefen Begegnung wissen wir immer wieder, warum wir genau unseren Job machen.

Hierarchien, die sich der kritischen Reflexion, dem Feedback und der Entwicklung versperren, geht auf dem Weg der Nachwuchs aus. Andere, die sich zu wenig mit Kommunikation und Führung auseinander setzen, gehen in Konflikten untern. Die neue Generation hat eigene Ideen und bringt diese ein. Sie will Verantwortung übernehmen, sucht nach Sinn, will gestalten und einen Beitrag leisten.Führungen, die an sich selbst, mit anderen und mit ihren Teams arbeiten, sind die Schlüssel zum Übergang in die neue Zeit. Hierbei mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, Menschen zu neuem Denken und Handeln zu ermutigen, das ist unser Job. Mit "klassischer" Beratung hat das wenig gemein. So entstehen ein neues Selbstbewusstsein und frisches Leben in der Organisation. Entwicklung ist nie zu Ende. Mit Kliniken an den Themen zu arbeiten, die Sie im Innersten berühren, und mit Ihnen durch diese Phase zu gehen, erfüllt uns mit Freude. Immer wieder geht es dabei um kollektive Zusammenarbeit, die Wertschätzung, Schwung und Effektivität verleiht, den Arbeitsmodus verändert. So werden Potenziale entfaltet statt Ressourcen ausbeutet.

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