Dreitägiges Intensiv-Coaching, Zertifizierter Coach bei der Systemischen Gesellschaft

Referenzansprechpartner: Im Coaching nennen wir aus Vertraulichkeit keine Referenzen, Coachees empfehlen uns eigeninitiativ weiter.

 

Ziel

In ihren Karrieren kommen viele Führungskräfte an einen Punkt, der einer Zäsur gleicht. Weil z.B. das tägliche Tun zunehmend Fragen aufwirft, das Hamsterrad zunehmend belastend wird oder die Frage nach dem Sinn den Drang nach einer Pause zum Innehalten und nach Veränderung verstärkt. Hinzu kommt der Druck von außen, oben und unten, Dinge anders gestalten zu müssen. Oder die Zäsur ergibt sich aus anstehenden Schritten. Die Vorbereitung auf eine neue Rolle oder der Blick auf den Ruhestand und die Gestaltung der letzten 2-3 Jahre in der Führung.

Die Anlässe sind vielfältig. Doch eines haben sie gemeinsam: Sie stellen einen Einschnitt dar, der eine nachhaltige Art der Begleitung braucht. Es braucht Raum die persönliche Lebenssituation zu reflektieren und die nötige Gestaltung der beruflichen Verantwortung zu entwickeln. Und um aus dem Rad auszutreten und neue Perspektiven einzunehmen, braucht es v.a. ein bisschen Zeit und Ruhe.

Umsetzung

Wir haben bereits vor der Corona-Zeit begonnen und auch die Lockerungsphase der -Corona-Zeit genutzt und Führungskräfte in dreitägigen Intensiv-Coachings begleitet. Für ein Intensiv-Coaching suchen wir uns mit der Führungskraft eine ungestörte und inspirierende Location, etwa ein geeignetes Hotel. Dabei ging es nicht um Wellness und actionreiche Inszenierung, sondern um Ruhe, Rückzug und Raum für kraftspendende Spaziergänge in der freien Natur. Darum unseren leisen Stimmen und verdrängten Sehnsüchten Gehör zu verschaffen.

Um auch vollen Abstand zum Arbeits- und Privatalltag zu haben, mit auswärtiger Übernachtung. Dies gibt uns in der Begleitung zudem die Chance das Coaching auf das Tempo des Coachees auszurichten. So können wir frei von zeitlichen Vorgaben der Energie im Coaching-Prozess oder dem Bedarf nach Pausen folgen. An einem Punkt, an dem es heißt dran zu bleiben, weil tiefsitzende Muster aufbrechen oder Widerstände bearbeitet werden wollen, braucht es „Zeitvergessenheit“. Oder Blockierungen oder Emotionen sind so stark, dass es eine längere Pause zum Fokuswechsel braucht. Das Intensiv-Coaching erlaubt die Freiheit, individuell flexibel den inneren Prozessen zu folgen, was v.a. essentiell ist, wenn es um Haltungs- und Wertefragen geht, die sich nicht mal so wie eine mathematische Aufgabe lösen lassen.

Aber auch die fachlich-inhaltliche Begleitung richtet sich individuell nach den Anliegen der Führungskraft. Dabei gleicht naturgemäß kein Coaching dem anderen. Ähnliche Kernpunkte in viele Coachings drehen sich eher um persönlichen Motivation und die Rückbesinnung auf Ziel und Sinn des eigenen Tuns. Ein roter Faden spannt sich dann entlang der folgenden Felder:

  • Standortbestimmung und Würdigung des Erreichten und seiner Bedeutsamkeit
  • Beziehung beruflicher und privater Weichenstellungen
  • Perspektive für die nächsten 7-10 Jahre
  • Blick auf gegenwärtigen Verantwortungsbereich mit Fragen wie: mich selbst, andere und Teams gesundheitsorientiert und damit nachhaltig führen sowie der Klärung von Konflikten auf dem Weg
  • Musterbrüche und je nach Fragestellung Handwerkszeug, um die gesetzten Entwicklungsziele zu erreichen und die Umsetzung zu stärken
  • Vertiefende Analyse- oder Trainingssequenzen, in denen es immer sowohl um die Entwicklung der Persönlichkeit als auch der Führungskompetenz geht.

Es geht um die ehrliche Reflexion mit sich selbst. Spaziergänge in der Natur helfen dabei, zur Ruhe und so zu sich selbst zu kommen. Neue Gedanken zu sammeln, andere neu zu sortieren und einzuordnen. Eine geführte Reflexion dazu verstetigt die gewonnenen Erkenntnisse und ermöglicht die Begegnung mit blinden Flecken. So gewinnt der Coachee in den drei Tagen zunehmend an Klarheit, Rückenstärkung, Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und innere Ruhe bzw. Gelassenheit.

Abschließend erhält der Coachee eine Zusammenfassung der Gesprächsinhalte sowie die fokussierten Aufgaben für die weitere Entwicklung mit der erarbeiteten Zeitplanung. Dies kann im Chefarztcoaching z.B. ein ganzes Umsetzungskonzept für die weitere Abteilungsentwicklung sein. Ein oder mehrere Nachgespräch zum Follow up stärken den Praxistransfer weiter.

Ergebnis

Im Vorher/Nachher Vergleich lässt sich erleben: Die Besinnung auf die eigene Motivation und den Sinn des eigenen Tuns erfüllt die Coachees mit neuer Kraft und Zuversicht. Das Vertrauen, die herausfordernden Situationen meistern zu können, stärkt innere Ruhe und Gelassenheit. Die Haltung gegenüber sich selbst und anderen ändert sich.

Sich für sich selbst drei Tage Zeit zu nehmen, empfinden viele der Führungskräfte zunächst als extrem anstrengend, dann als wirklich weiterführend und schließlich als Geschenk. Etwas, was nach Wiederholung ruft. Zurück im Alltag beobachten wir, dass den Führungskräften, die Dinge mit neuem Fokus und konkretem Umsetzungsplan leichter von der Hand gehen. Sie haben nicht nur Antworten auf ihr Wozu, sondern auch auf das Wie. .

Referenzprojekt: Dreitägiges Intensiv-Coaching für Führungskräfte

Referenzansprechpartner: Im Coaching nennen wir aus Vertraulichkeit keine Referenzen, Coachees empfehlen uns eigeninitiativ weiter.

 


Wir berichten laufend Referenzprojekte aus der Praxis

Alle zwei Monate berichten wir von einem aktuell laufenden oder gerade abgeschlossenen Projekt. Unter unseren Referenzen seit dem Jahr 1999 finden sich mehrere 100 Kliniken. Darauf sind wir sehr stolz. Stolz, weil uns so viele Kliniken Jahr für Jahr ihr Vertrauen bei ihren offenen Fragen rund um die weitere Entwicklung schenken. Bloße Quantität spricht erst einmal für Erfahrung. Sie sagt aber alleine nichts über die Qualität in der Begleitung in Zeiten wie diesen aus. Die Branche ist im Umbruch. Das ist unser Element. Dabei bemühen wir uns stetig, aktuelle Beispiele aus unserer Praxis offen zu teilen. Die positiven Beispiele sind es, die jeder Veränderung in Zeiten des schnellen Wandels den Boden bereiten. Das offene Mindset ist es, was Menschen verbindet und sie über sich selbst hinaus wachsen lassen kann. Die Haltung des Gebens ist ein Teil der Veränderung selbst, die ankommt. Vielleicht spüren Sie dabei, wie sehr uns der Erfolg der Entwicklung unserer Kunden und ihre Begeisterung am Herzen liegen. Die Begeisterung unserer Kunden ist unsere Motivation. In Momenten der tiefen Begegnung wissen wir immer wieder, warum wir genau unseren Job machen.

Hierarchien, die sich der kritischen Reflexion, dem Feedback und der Entwicklung versperren, geht auf dem Weg der Nachwuchs aus. Andere, die sich zu wenig mit Kommunikation und Führung auseinander setzen, gehen in Konflikten untern. Die neue Generation hat eigene Ideen und bringt diese ein. Sie will Verantwortung übernehmen, sucht nach Sinn, will gestalten und einen Beitrag leisten.Führungen, die an sich selbst, mit anderen und mit ihren Teams arbeiten, sind die Schlüssel zum Übergang in die neue Zeit. Hierbei mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, Menschen zu neuem Denken und Handeln zu ermutigen, das ist unser Job. Mit "klassischer" Beratung hat das wenig gemein. So entstehen ein neues Selbstbewusstsein und frisches Leben in der Organisation. Entwicklung ist nie zu Ende. Mit Kliniken an den Themen zu arbeiten, die Sie im Innersten berühren, und mit Ihnen durch diese Phase zu gehen, erfüllt uns mit Freude. Immer wieder geht es dabei um kollektive Zusammenarbeit, die Wertschätzung, Schwung und Effektivität verleiht, den Arbeitsmodus verändert. So werden Potenziale entfaltet statt Ressourcen ausbeutet.

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Verantwortlich für Redaktion und Inhalt: Dr. Elke Eberts und Stefan Ruhl.