Die Obamas im Restaurant: ein starkes Team.

Stärkung | Unterstützung - Michelle und Barack Obama erzählen wunderbare Geschichten. So auch die über einen fast ganz alltäglichen Besuch im Restaurant.

 

Die Obamas waren ein Präsidentenpaar mit einem ganz eigenen Stil. Authentisch, sympathisch, empathisch. Ein starkes Team, das gemeinsam schon einige Krisen bewältigt hat. Während ihrer Zeit im Weißen Haus gingen sie abends gerne gemeinsam in Washington aus, statt sich von der Außenwelt abzuschotten. Gerne gingen sie dann zu zweit oder mit befreundeten Paaren essen. Zum Feinschmecker, aber genauso gerne auch zum Burgeressen in einfache Restaurants. So auch eines Abends als  Präsident Barack Obama und seine Frau Michelle beschlossen, dem stressigen Protokoll im Weißen Haus zu entkommen und für ein ungezwungenes Abendessen in ein Restaurant zu gehen, das nicht gerade allzu luxuriös war. Natürlich ist es, wenn das Präsidentenpaar ausgeht doch nicht so ungezwungen wie für andere Paare. Im Handumdrehen war das ganze Restaurant geräumt und sie kamen in einen - bis auf ein paar Sicherheitsleute - leeren Gastraum.

Als die Obamas im Restaurant Platz nahmen, fragte der Inhaber des Restaurants einen der Security Männer des Geheimdienstes, ob er einmal mit der First Lady sprechen könne, ganz privat. Die Security sah hierin keine Gefahr und machte ein kurzes Gespräch mit Michelle Obama möglich.

Natürlich war Barack Obama neugierig und wollte nach dem Gespräch von Michelle wissen, was es denn "Privates" mit dem Restaurantbesitzer zu besprechen gab. Die First Lady gestand, dass sie sich aus ihrer Jugend kennen und sie damals sogar ein bisschen in den Restaurantinhaber verliebt gewesen sei.

Mit einem Lächeln im Gesicht entgegnete Präsident Obama: "Also, wenn du ihn geheiratet hättest, wärst du jetzt die Besitzerin dieses schönen Restaurants!“

"Nein", gab Michelle schlagfertig zurück, "Wenn ich ihn geheiratet hätte, wäre er jetzt der amerikanische Präsident."

Immer wieder können wir über diesen Wechsel der Perspektive herzhaft zusammen lachen. Über den hohen Wahrheitsgehalt sind wir uns einig. Die Obamas sind nur ein prominentes Beispiel. Die Geschichte trifft auf viele Menschen zu. Jeder, der ein Unternehmen, eine Abteilung oder ein Team führt, weiß, wie wichtig zuverlässige, starke Unterstützer auf dem beruflichen Weg sind. Menschen, die an die gleichen Ideen glauben, die einem unbedingt den Rücken stärken, Mut machen, uns wenn nötig den Spiegel vorhalten und auch unsere härtesten Kritiker sein können. Menschen, mit denen man die gleichen Werte teilt und für die gemeinsame Sache eintritt. Menschen, die Stärkung und Unterstützung geben. Auch wenn große Erfolge mit großen Namen verbunden werden -  hinter dem Erfolg stehen fast immer enge Vertraute und Unterstützer.

Schaut man sich unter diesem Aspekt einmal an, wie es gelingt, dass bestimmte Konstellationen von Menschen sich zu synergetischen Teams entwickeln und andere nicht, dann kommen wir an dem Punkt echter Wertschätzung und Verbindung von Mensch zu Mensch nicht vorbei. Man hat über ein Zeit des Kennenlernens Vertrauen zueinander aufgebaut, Krisen gemeinsam gemeistert, eigenen Anliegen auch das ein der andere Mal für den anderen zurück gestellt, sich gemeinsam immer wieder weiterentwickelt. Man stellt sich nicht in Konkurrenz zueinander, sondern lässt die jeweilige Persönlichkeit des anderen glänzen. Und nicht zuletzt: man fühlt sich wohl miteinander.und weiß um seinen Beitrag füreinander.

Wird Barack Obama gefragt, gibt er gerne den Rat, dass man die wichtigen Fragen am Anfang prüfen soll, wenn man eine langfristige Partnerschaft miteinander eingehen will. Z.B.

  • Ist es jemand, den ich interessant finde und dem ich gerne zuhöre? Schließlich verbringt man miteinander sehr viel Zeit...
  • ist es jemand, der mich zum Lachen bringt? Die Höhen und Tiefen kommen von alleine...

Obwohl Obama dies auf Lebenspartnerschaften bezieht - dies trifft doch genauso auch auf fruchtbare Partnerschaften im Job zu - auch wenn wir uns diese Qualität in Teams in der schnelllebigen Zeit heute oft gar nicht mehr so wirklich bewusst machen...

 

 

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Verantwortlich für Redaktion und Inhalt: Dr. Elke Eberts und Stefan Ruhl.