Seit 1999 beraten und coachen wir Führungskräfte in Kliniken auf Ihrem Weg. Wir sind dafür da, Ihnen nachhaltig gut zu tun: Wirtschaftlich. Organisatorisch. Menschlich.

Offene Seminarangebote
Von unseren Kunden für unsere Kunden

Selbstreflexion und Ausbau von Entwicklungs- und Managementkompetenzen

 

Die systematische Förderung von Kompetenzen Ihrer Fach- und Führungskräfte fördert Organisationsentwicklung nachhaltig...

Die Anforderungen an Fach- und Führungskräfte steigen kontinuierlich. Kontinuierliche professionell begleitete Selbstreflexion von Stärken und Entwicklungsbedarfen sowie passgenaues Kompetenztraining liegen im ureigenen Organisationsinteresse. So ist zielgerichteten Weiterentwicklung der Multiplikatoren in Zeiten kontinuierlichen Wandel und hoher Innovationsnotwendigkeit möglich. Alleine zur Nachwuchsförderung und zum Einstieg in die Führungsverantwortung, zu unterstützen greift zu kurz. Gerade Führung bedarf der Bereitschaft stetig zielgerichtet an der Erweiterung des eigenen Repertoires zu arbeiten und sich zu reflektieren. Wir empfehlen auch der oberen Führungsebenen sich entsprechenden Maßnahmen nicht zu entziehen. So bleibt der Kontakt zu den Themen der Führungen nachgeordneter Ebenen bestehen, entfaltet sich Vorbildwirkung und das Einbringen eigener Lebens- und Führungserfahrung. Auch wird der Mut sich mit den eigenen Führungsthemen greifbar zu machen, mit vielfältigen Perspektiverweiterungen belohnt.

Vor dem Hintergrund hat die systematisch-bedarfsorientierte Qualifikation an Führungskompetenzen enorme Chancen in Krankenhäusern, jedoch ebenso noch Aufholbedarf. Für Kliniken bietet es sich an, Führungskräfteentwicklungsprogramme intern auszurichten. Dabei können zahlreiche Chancen genutzt werden, im gegenseitigen Erfahrungsaustausch

  • berufsgruppen- und
  • teamübergreifend
  • standortübergreifend
  • hierarchieübergreifend

sich zusätzlich gegenseitig zu unterstützen. und 

  • sich in der gemeinsamen Reflektion immer wieder neu auf die strategischen Unternehmensziele auszurichten und 
  • sich miit dem Kulturwandel weg von verkrusteten hierarchischen Entscheidungsstrukturen hin zu selbstorganisierten interdisziplinären Teams auseinander zu setzen.

Dabei sind notwendige Kompetenzen in Zeiten kontinuierlichen Wandels ständig weiter zu formen und hat eine Auseinandersetzung mit aktuellen Herausforderungen stattzufinden. Weiterentwicklung von Kompetenzen in Präsentation, Moderation, Rhetorik wie auch die Gesprächsführung in Mitarbeiterentwicklungsgesprächen, Kritik- und Konfliktgesprächen, Verhandlungen, Krisenkommunikation, Eskallationen u.v.m. gehören zum Führungswerkzeug, das ständig nachjustiert werden darf. Ebenso Teambuilding, Teamentwicklung, Changemanagement, Prozessorganisation, Motivation  sowie Zeit- und Selbstmanagement mit seinen unterschiedlichen Facetten als Basis aller Managementkompetenzen etc. Insturmente und Methoden, die sich unmittelbar in der Praxis umsetzen lassen und praxisnahe Ausgestaltung der Trainings unterstützen zielgerichtete Lernprozesse. Impulse schaffen neues Bewusstsein und regen weiterführende Reflektion an, so dass nachhaltige Veränderungen in der Praxis möglich werden. Dies wird insbesondere auch durch die praxisnahe Bearbeitung akuter Coachinganliegen in kollegialen Beratungssettings möglich, so dass eine umfassende Perspektiverweiterung ein bereicherndes Geschenk der gemeinsamen Fortbildungsmaßnahme wird. Ein wertschätzender und empathischer Umgang miteinander wird gefördert und somit ein veränderungsfreundliches Setting geschaffen. 

Dazu soll gmeinsames Lernen in einer freundlichen, zugewandten, fröhlichen Atmosphäre stattfinden, spielerisch sein, Spaß und Freude bereiten- ohne zur Show oder reinen Bespaßungsveranstaltung zu verkommen. Arbeiten an realen Inhalten und umittelbar in der Praxis umsetzbare Verbesserungen  stärken die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit. Der Prozess kann durch eine ganze Rehe weiterer trainingsbegleitender Maßnahmen unterstützt werden.

Die Trainings stimmen wir gerne auf Ihre individuellen Wünsche hin ab. Auf den folgenden Seiten finden Sie Angebote, die unsere Kunden für externe Teilnehmer geöffnet haben. Unsere Trainingsweise zeichnet sich dadurch aus, dass wir innerhalb des vorgegebenen Trainingsrahmens individuell mit den Teilnehmeranliegen arbeiten, um den persönlichen Nutzwert für den Einzelnen soweit möglich zu maximieren. Üblicherweise arbeiten wir in einer mehrmoduligen Vorgehensweise innerhalb der Säulen: sich selbst führen, andere Menschen führen (Personalführung) und Organisationen führen. Mit nicht wenigen Trainingsteilnehmern erleben wir bewegende Momente und sind auch Jahre später noch in einem guten Kontakt. Das macht für uns besondere Qualität aus.

Personalentwicklung - Teamentwicklung - Organisationsentwicklung

Quelle: Eigene Darstellung Ruhl Consulting AG (nach einer Idee von Fischer-Epe)

 

 

Hintergrund der Marktentwicklung

Was Sie von uns Als Trainer Ihres Vertrauens erwarten dürfen...

Der Anspruch an individualisierte Fortbildungsangebote ist – zurecht – in den letzten Jahren in und an Organisationen enorm gestiegen. Theoretische Wissensvermittlung im Sinne traditioneller, ermüdender „Frontal-Vorlesungen“ und Powerpoint-Schlachten ist out. Auch wenn die Art von Top-Down-Trainings, „ich sag dir wie die Lösung geht und was du wissen musst“ leider nach wie vor noch gängig ist. Wir fragen uns manchmal, warum es dazu ein Seminar braucht, um das Vorzukauen, was der Einzelne heutzutage über gute Links auch (kostenfrei!) im Internet finden kann. Teilnehmer wollen Raum für Ihre individuellen Anliegen, Erfahrungsaustausch, sich eine eigene Meinung bilden, neue, direkt umsetzbare Instrumente, Verfahren und Impulse an die Hand bekommen, unmittelbare Erfahrungen sammeln, ehrlich Feedback erhalten und viele mehr. Praktisch Hilfe, um die eigenen Anforderungen besser zu bewältigen. Und noch dazu gut unterhalten und nicht eingeschläfert werden.

Eine ganze Latte von Motivationstrainern und Keynotespeakern hat sich in diesem Terrain angesiedelt. Und ihre Vorträge unterhalten bestens und machen unbestreitbar Spaß. Gerade in der Situation in Kliniken halten wir sie aber auch dieses andere Extrem für sehr gefährlich. Nach der ersten Begeisterung bleibt kaum etwas zurück, was wirklich im Praxisalltag umsetzbar ist. Es werden Binsenweisheiten vermittelt. Um nicht in dieses Fahrwasser zu kommen haben wir unsere Trainingsformate so aufgesetzt, dass wir diesen Anforderungen gerecht werden können. Bewusst nutzen, bündeln und ergänzen wir die vorhandenen Kompetenzen im Raum und arbeiten gerne direkt am praktischen Fall. Durch eine Konzeption von Kurzimpulsen rund um das Thema Führung und Management werden sie thematisch geleitet (passive Lernstrategie) und über einen hohen Übungs- und Reflexionsanteil in der Verankerung der Lerninhalte moderiert (aktive Lernstrategie). Spielerische Sequenzen sorgen immer wieder für Entspannung und Öffnung für Perspektivwechsel. Im Vordergrund stehen erfahrungsorientiertes Lernschleifen, die systematisch von Selbstreflexionen, Fremdfeedback und Perspektiverweiterungen im Sinne der Erweiterung des eigenen Denk- und Handlungsspektrums getriggert werden.[1] Laufende kollegiale Fallberatungen unterstützen den Praxistransfer wesentlich. Die theoretische Fundierung und weitere Vertiefungsangebote werden hieran interessierten Teilnehmenden durch weiterführende Literaturangebote und Online-Links umfassend und ausreichend abgebildet

Zum Lernen gehört der Faktor Zeit und persönliches Ausprobieren, Umsetzen und verinnerlichen ganz wesentlich. Moderne Trainingsmethoden müssen daher aus unserer Sicht explizit an der Veränderung oder zumindest der wiederholten Reflexion des eigenen Denkens und Verhaltens ansetzen. Inwieweit das gut gelingt, lässt sich immer erst aus einer rückblickenden Perspektive beurteilen, wenn „plötzlich die Veränderung geschehen ist“. Genau hierin sehen wir den Schlüssel gelingender Organisationsentwicklung, die an der Weiterentwicklung von Mitarbeitenden, Führungskräften und ihren Teams ansetzt.

Ausgangslage und Zielsetzung spezifisch im Klinikmarkt

Krankenhausunternehmen sind in einer stark im Wandel begriffenen Branche tätig. Die ganze Bandbreite qualitativ hochwertiger medizinischer und pflegerischer Versorgung entwickelt sich genauso rasant, wie die Überalterung der Infrastruktur und die zunehmende Knebelwirkung des Fallpauschalensystems. Der Effekt ist eine z.T. schon als unmenschlich zu beschreibende Leistungserwartung an die immer weniger verfügbaren Mitarbeitenden. Die Krankenhausbranche ist zudem extrem hierarchisch organisiert, entlang von drei Säulen – Arzt, Pflege, Verwaltung. Der Wandel der Stellung des Arztes als „unfehlbaren Heiler“ oder „Gott in Weiß“ hin zu einem Dienstleister, dem je nach Kompetenz das Vertrauen in Grenzsituationen des Lebens geschenkt wird, vollzieht sich im mit dem aktuellen Generationswechsel. Aber nicht nur Patienten, auch die Mitarbeitenden haben zunehmend anspruchsvollere Erwartungen an Kollegialität und Geführtwerden. Zusätzlich ist mit der Einführung der Fallpauschalen-Vergütung und der allgemeinen Unterfinanzierung im deutschen Gesundheitswesen, ein übermächtiger Kosten- und Leistungsdruck festzustellen. Führungskräfte auf den mittleren Führungsebenen empfinden so häufig geringen Gestaltungsspielraum. Dabei haben sie durch die Nähe zu den Mitarbeitenden zentrale Schlüsselfunktionen in puncto Weiterentwicklung der Organisation inne. Das Selbstverständnis in der eigenen Führungsrolle zu stärken und sich in dem skizzierten Spannungsfeld in die eigene Führungsrolle gut einzufinden, ist Aufgabe der Führungskräfteentwicklung.

Dem Bereich Personal- und Organisationsentwicklung obliegt hierbei eine Schlüsselrolle in der Ausgestaltung – umso mehr als es in diesen Zeiten des Wandels wenige direkte Rollenvorbilder für die künftige Entwicklung gibt. Gerade die Bereitschaft, Dinge neu zu denken, kann unter den bestehenden Gegebenheiten tatsächlich zu einem entscheidenden Wettbewerbsvorteil von Krankenhausunternehmen werden. Für Mitarbeitende und Führungskräfte da sein und Hilfestellung geben, um die übermächtig wirkenden Herausforderungen in kleinen leichten Schritten zu bewältigen. Hier können Unternehmen Zeichen setzen. Vor allem das bislang oftmals im Hintergrund stehenden Multiplikatoren „Mittelmanagement“ (nicht im Sinne von Finanzen, sondern gemeint ist da so g. „Mittlere Management“, die nachgeordneten Führungsebenen) hat hier eine Schlüsselposition in der Umsetzung von Veränderung: insb. OberärztInnen, Stationsleitungen, aber auch Medizinisch-technischen- und Funktionsdienstleiter/innen, Abteilungsleiter/innen im Verwaltungsdienst etc. benötigen gemeinsame Orientierungshilfen für die künftige Ausgestaltung ihrer Führungsrollen und Netzwerke. Strukturierte Einarbeitungen, Mentorenprogramme, Führungskräfteprogramme und vieles mehr leisten guten Dienst in diesem Prozess – insbesondere, wenn sie darüber hinaus in einem schlüssigen, klinikweiten Personalentwicklungskonzept auf die strategischen Ziele ausgerichtet sind und kontinuierlich fortgeschrieben werden. Führungskräfteentwicklung und die Förderung gemeinwesenorientierter Führungspersönlichkeiten wird zum langen Hebel der Kulturentwicklung in der Klinik.

Verlauf

Das Format stellt – gerade bei mehrtägigen und mehrmoduligen Verlauf in einer vertrauten Gruppe - zugleich hohe Anforderungen und „Zumutungen“ an die Teilnehmenden sich zunehmend mit ihrer Persönlichkeit selbst einzubringen. 

Die Konzeption will ein praxisorientiertes Lernformat und eine gegenseitige kollegiale Stärkung fördern. Sicherheit und Freude an dem gewählten Format wachsen über die Zeit und gerade das Hadern mit den eigenen Grenzen unterstützt die Effektivität der Fortbildung. Insbesondere die kollegialen Fallberatungen unterstützen den vielfältigen Perspektivwechsel auf leichte und eingängige Art. Die sich entwickelnde Gruppendynamik ist ein wesentlicher Bestandteil des Formates: Wer etwas bewegen will, muss zuerst sich bewegen können. Wenn viele sich bewegen, dann geschieht auf einmal wahrhaftig Veränderung. Wir wissen nicht, wo und wann sie passiert. Aber Veränderung geschieht immer nur auf dem Weg. Am Ende hat sich das bewusst eingesetzte Repertoire an Führungskompetenzen, das Führungsnetzwerk, das persönliches Führungsverhalten und die eigene Führungspersönlichkeit ein Stück weiterentwickelt.

Zentrale Arbeitshypothese dabei ist, dass langfristig die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur am besten durch kontinuierliche Qualifikation der Führungskräfte erzielt werden kann. Führungskräfte sind Vorbilder der Kultur und Multiplikatoren jeder Verhaltens- und Haltungsänderung. Der Generationenwechsel ist längst im Gang und es gibt im klinischen Bereich mit seinen tradierten hierarchischen Strukturen zu wenige Führungsvorbilder für ein modernes Klinikunternehmen. Um Fachpersonal von morgen zu binden, ist ein Umdenken unabdingbar. Die Weiterentwicklung der Blickwinkel von Führungskräften in Hinsicht auf systemische Sichtweisen öffnet ein modernes Führungsverständnis, das ganz häufig mit inneren Sehnsüchten in natürlichem Einklang steht.

Bewusst wird die systemische Haltung und Arbeitsfelder, systemische Techniken und Methoden, kontinuierlich im gesamten Prozess eingesetzt und mit Impulsen zum klassischen Managementinstrumentarium verknüpft. Ziel ist es, v.a. dienliche Alltagshilfen für die persönliche Weiterentwicklung als Führungskraft, eingebettet in den Kontext des bestehenden Organisationssystems, zu bieten.

Mit dem Auftraggeber findet eine Konzeptionsphase im Vorfeld statt, in denen in die individualisierten Anliegen adressiert werden und gemeinsame Schwerpunkte im Trainingskonzept gebildet werden. Begleitend zur Veranstaltung findet zudem eine laufende gegenseitige Rückkopplung statt.

 

[1] Nach dem Modell des Lernkreislaufs von David Kolb (1984) findet Lernen in Zyklen und Spiralen statt, bei denen sich unterschiedliche Perspektiven miteinander vernetzen, unabhängig davon, an welcher Stelle individuell präferenzabhängig der Einstieg in den Lernkreislauf erfolgt: Abstrakte Begriffsbildung und Einordnung, Aktives Experimentieren, Konkrete Erfahrung, Beobachtung und Reflexion.