Training und Coaching für Führungskräfte in Kliniken: Personalentwicklung - Teamentwicklung - Organisationsentwicklung

BBDK Prozessmanagement-Seminare:
Notaufnahme und Station

Unsere BBDK Management-Klassiker beim Berufsbildungswerk Deutscher Krankenhäuser:

Die BBDK Prozessmanagement Seminare zur Triagierung in der Notaufnahme und zum Stationsmanagement bieten wir zweimal jährlich berufsgruppenübergreifend als offene Veranstaltungen beim Berufsbildungswerk Deutscher Krankenhäuser e.V. (BBDK) an. Gerne bieten wir Ihnen die Trainings auch als Inhouse-Veranstaltungen an. Fragen Sie uns an.

Anmeldung zum BBDK Seminar

Die nächsten Termine beim BBDK.

  • BBDK Onlineanmeldung Triagierung in der Notaufnahme I: 16.10.2018, 9:30-17 Uhr.
  • BBDK Onlineanmeldung Triagierung in der Notaufnahme II: 17.10.2018, 9:30-17 Uhr.
  • BBDK Onlineanmeldung Stationsmanagement: 18.10.2018, 9:30-17 Uhr.
  • BBDK Onlineanmeldung Triagierung in der Notaufnahme I: 19.2.2019, 9:30-17 Uhr.
  • BBDK Onlineanmeldung Triagierung in der Notaufnahme II: 20.2.2019, 9:30-17 Uhr.
  • BBDK Onlineanmeldung Stationsmanagement: 21.2.2019, 9:30-17 Uhr.
  • BBDK Onlineanmeldung Triagierung in der Notaufnahme I: 15.10.2019, 9:30-17 Uhr.
  • BBDK Onlineanmeldung Triagierung in der Notaufnahme II: 16.10.2019, 9:30-17 Uhr.
  • BBDK Onlineanmeldung Stationsmanagement: 17.10.2019, 9:30-17 Uhr.

Bitte beachten Sie, dass Sie sich für jeden Kurstag beim BBDK separat anmelden müssen! Es ist sinnvoll, Triagierung in der Notaufnahme I und II zusammen direkt an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu buchen.

Fortbildungspunkte je Kurstag: 8 Punkte bei der Registrierung beruflich Pflegender.

Veranstaltungsort: Die Wolfsburg, Kath. Akademie im Bistum Essen, Falkenweg 6, 45478 Mülheim/Ruhr. 

Teilnahmegebühr: 275 € für Mitglieder des BBDK, 375 € für Nichtmitglieder. Die Teilnahmegebühr beinhaltet Seminarunterlagen, Pausengetränke, ein Mittagessen und eine Kaffee­pause am Nachmittag. Sie wird nach Erhalt der Rechnung fällig. Die Teilnahmegebühr für den zwei­ten Teilnehmer aus einem Kranken­haus verringert sich um 10%, ab dem dritten Teilnehmer um 20%.

Bitte senden Sie Ihre Anmeldung zu den einzelnen Kurstagen über oben stehende Online-Links direkt an den BBDK. Neben dem Fort- und Weiterbildungsprogramm und dem Frühjahrskolloquium kann Ihr Führungsnachwuchs beim Berufsbildungswerk deutscher Krankenhäuser ebenfalls an einem dreijährigen Traineeprogramm sowie an einem Masterstudiengang Medizinökonomie teilnehmen.

Die Kurse sind bei uns auf Anfrage auch direkt als Inhouseveranstaltung für Ihre Klinik buchbar. 

 

BBDK - Triagierung in der Notaufnahme I

Erster Kurstag im zweitägigen BBDK Management Training zur Triagierung in der Notaufnahme.

Wichtig: Bitte melden Sie sich für beide Kurstage separat beim BBDK an! Teilnehmende, die bereits in der Vergangenheit an einem eintägigen Kurs teilgenommen haben, können sich auch nur für den zweiten Vertiefungstag "Triagierung in der Notaufnahme II" anmelden.

Die Regelungen des GBA zum gestuften System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern gemäß § 136c Absatz 4 SGB V sind am 19.5.2018 in Kraft getreten. Damit bedarf eine Klinik nun deutschlandweit um zur Stufe der Basisnotfallversorgung zugeordnet zu werden insb. eines strukturierten und validierten Systems zur Priorisierung der Behandlung bei der Erstaufnahme von Notfallpatienten (Triage in der Notaufnahme).

Alle Notfallpatienten des Krankenhauses erhalten spätestens zehn Minuten nach Eintreffen in der Notaufnahme eine Einschätzung der Behandlungspriorität. Demzufolge beginnen aktuell viele Kliniken mit der Einführung der Ersteinschätzung. Zur Qualifizierung der Mitarbeiter bieten wir das Training Triagierung in der Notaufnahme eintägig (für einen ersten Überblick) und zweitägig (zur Vertiefung der Sicherheit in der Anwendung) an.

Am ersten Kurstag erhalten die Teilnehmer einen Überblick zu den Themen, Ersteinschätzung vor dem Hintergrund des Risikomanagements in Notaufnahmen zu rechtlichen und organisatorischen Aspekten. Ein kurzer Überblick über die wesentlichen Triagierungssysteme in deutschen Notaufnahmen, Entscheidungshilfen bei der Auswahl des für sie passenden Systems und ein Erfahrungsaustausch zur Implementierung in den Zentralen Notaufnahmen runden die Diskussion ab. Die Fallübungen werden an Hand der Ersteinschätzung mit dem Manchester Triage System (MTS) durchgeführt, welches sich in großen Teilen Deutschlands etabliert hat und stärker als andere Systeme wie ESI angewendet wird. Die Teilnehmer werden in Form von Gruppenarbeiten und Falldiskussionen mit den Präsentationsdiagrammen entlang von Fallvignetten in die Ersteinschätzung eingeführt.

Aufbauend auf den langjährigen praktischen Erfahrungen der Referentin bei der Begleitung von Veränderungsprozessen im Krankenhaus, bekommen die Teilnehmer im interaktiven Austausch Anregungen rund um Vorgehensweisen bei der Ersteinschätzung und einen guten Einblick in aktuelle Fragestellungen.

Inhaltliche Schwerpunkte des Kurstages: 

  • Sinn und Zweck der Ersteinschätzung in der Notaufnahme
  • Rechtliche Aspekte der Ersteinschätzung in der Notaufnahme
  • Überblick zu Triage-Systemen, Möglichkeiten und Grenzen
  • Einführung in das Manchester Triage System (MTS)
  • Einführung und Bearbeitung von Fallvignetten in Kleingruppen 
  • Diskussion von Ersteinschätzungsfragen
  • Dokumentation, Aufbau- und Ablauforganisation, Evaluation.

Am Ende des Tages ist ein Bild entstanden, welche Personalqualifikation Sie in der Notaufnahme benötigen und welche Zuständigkeiten rund um die Ersteinschätzung zu regeln sind. Ein Ersteinschätzungskonzept in deutschen Notaufnahmen verbessert die Sicherheit und Kontinuität der Patientenversorgung und lehnt sich an die Empfehlungen (England) bezüglich der Versorgungszeiten an. Die Teilnehmer sind bereits nach dem eintägigen Training in der Lage, Triagierungsprozesse zu begleiten und in den Zeiten des erhöhten Patientenaufkommens einen strukturierten Ablauf sicherzustellen.

 

BBDK - Triagierung in der Notaufnahme II

Die BBDK Veranstaltung baut am zweiten Kurstag vertiefend auf dem ersten Kurstag auf.

Wichtig: Es sollten beide Kurstage besucht werden. Sie müssen sich jedoch für beide Kurstage separat beim BBDK anmelden!  Der zweite Kurstag richtet sich nun an Teilnehmer, die sich bereits mit dem Manchester Triage System auseinandergesetzt haben, die ihr Wissen festigen sowie ihre Handlungskompetenz mit dem Instrument verbessern und sich kollegial austauschen wollen.

Die Regelungen des GBA zum gestuften System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern gemäß § 136c Absatz 4 SGB V sind am 19.5.2018 in Kraft getreten. Damit bedarf eine Klinik nun deutschlandweit um zur Stufe der Basisnotfallversorgung zugeordnet zu werden insb. eines strukturierten und validierten Systems zur Priorisierung der Behandlung bei der Erstaufnahme von Notfallpatienten (Triage in der Notaufnahme).

Alle Notfallpatienten des Krankenhauses erhalten spätestens zehn Minuten nach Eintreffen in der Notaufnahme eine Einschätzung der Behandlungspriorität. Demzufolge beginnen aktuell viele Kliniken mit der Einführung der Ersteinschätzung. Zur Qualifizierung der Mitarbeiter bie-ten wir das Training Triagierung in der Notaufnahme eintägig (für einen ersten Überblick) und zweitägig (zur Vertiefung der Sicherheit in der Anwendung) an.

Ersteinschätzung endet nicht beim professionellen Erstkontakt mit dem Patienten. Der Erfolg einer Ersteinschätzung ist an die strukturierte Abarbeitung und einen funktionierenden Weiterversorgungsfluss gekoppelt.

Gruppenarbeiten und kollegiale Falldiskussionen sind auch am zweiten Kurstag zentrales Instrument, um den praktischen Austausch und Abgleich untereinander zu fördern. Aufbauend auf den langjährigen praktischen Erfahrungen der Referentin bei der Begleitung von Veränderungsprozessen im Krankenhaus, bekommen die Teilnehmer im interaktiven Austausch zusätzlich fundierte Anregungen für mögliche Vorgehensweisen zum weiteren Ausbau und zur Stärkung eines Ersteinschätzungs-Systems bis hin zur IT-Lösung. Die Teilnehmer vertiefen die praktische Anwendung der Ersteinschätzung anhand differenzierter Fallvignetten. Dabei wird auch der praktische Umgang und die Patientenkommunikation in der Ersteinschätzung und in der Wartezimmersituation vertieft.

Inhaltliche Schwerpunkte des Kurstages:

  • Aktuelle Entwicklungen in der Notfallpflege und neue Perspektiven
  • Gesprächsführung in Ersteinschätzung, Nachtriagierung, Wartezimmersituation
  • Deeskalationsstrategien in der Organisation der Notaufnahmen
  • Effizientes Arbeiten mit IT-Systemen
  • Bearbeitung von Fallvignetten in Kleingruppen
  • Diskussion von Ersteinschätzungsfragen
  • Abarbeitungs- und Weiterversorgungsfluss: Priorisierung der Notaufnahme
  • Nächste Schritte in der Triage.

Am Ende des Tages hat sich Ihr Bild weiter verfestigt, welche Personalqualifikation Sie in der Notaufnahme in Zukunft benötigen und welche Zuständigkeiten rund um die Ersteinschätzung zu regeln sind. Ein Konzept der Ersteinschätzung in Notaufnahmen verbessert die Sicherheit und Kontinuität der Patientenversorgung und lehnt sich an die Empfehlungen (England) bezüglich der Versorgungszeiten an. Die Teilnehmer sind nach dem zweiten Kurstag in der Lage, Triagierungsprozesse sicher zu begleiten und gerade in Zeiten des erhöhten Patientenaufkommens, einen strukturierten Ablauf sicherzustellen. 

Zielgruppe: Mitarbeiter und Leitungskräfte der Notaufnahme sowie Mitarbeiter eines Krankenhauses, die sich für zentrale Organisationskonzepte und für strukturelle sowie organisatorische Verbesserungen in der Notaufnahme interessieren. 

BBDK - Stationsmanagement
Impuls und Austausch unter Führungen

Das BBDK Stationsmanagement richten wir als eintägigen Führungsimpuls aus mit dem Schwerpunkt auf Kommunikation und Prozessorganisation.

In Zeiten tausender unbesetzter Stellen, eines leeren Arbeitsmarktes und fehlenden pflegerischen und ärztlichen Nachwuchses wirken Finanzierungszusagen der Politik für ein "Sofortprogramm" für mehr Pflegepersonal ab 2020 wie an der Realität vorbei. Kliniken sind und bleiben auf sich und ihre Führungskräfte gestellt.

Da Fachpersonal so knapp ist, kommt es darauf an, Arbeitszeit nicht durch unproduktive Abläufe, Konflikte, fehlende Einarbeitung und zu wenig Kommunikation zu verschleudern. Hohe Krankheitsausfälle und Diskontinuität in der Teambesetzung verschärfen die Herausforderungen weiter. Ohne starke Mitarbeiter und ohne starke, koordinierende Führungsteams wird eine Lösung nicht gelingen. Im Gegenteil - gerade bei knapper Personalbesetzung und wechselnden Teams steigt das Risiko in der stationären Versorgung. 

Dabei hat die Station als Dreh- und Angelpunkt des Patientenerlebens und der Organisation der stationären Abläufe eine zentrale Funktion. Der eintägige Blick auf das System "Station" ist darum als Orientierung, Austauschplattform und Impulsgeber zu Führung und Management auf der Station konzipiert, und - nicht zuletzt - als Motivationsgeber für Menschen mit Führungsverantwortung auf der Station. An ihnen hängt viel. Sie zu bekräftigen und an den kleinen Schritten zu einem Zukunftsbild zu arbeiten, macht einen Unterschied.

Schwerpunkt des Workshops liegt auf dem Austausch verschiedener Lösungen und Ansätze, Management-Tipps und einer Reflexion von Rahmenbedingungen und kritischen Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Entwicklung von Führung und Zusammenarbeit auf der Station - über die Grenzen der Berufsgruppen hinaus.

Inhaltliche Schwerpunkte zum Stationsmanagement:

  • Aufbauorganisation, Personaleinsatz und andere Systembetrachtungen:
    Wo wollen wir hin? Wo stehen wir? Was sind die Ursachen?
  • Prozesse auf der Station im Paradigmenwechsel:
    Abgestimmte Abläufe der Aufnahme, Entlassung, Visite & Behandlungsplanung
  • Casestudy
  • Variablen Exkurse je nach Fragestellungen der Führungskräfte, z.B.:
    Kommunikation, Teamentwicklung, Schwierige Gespräche, Selbst-, Zeit- und Terminmanagement
  • Nächste Schritte

Gemeinsame Reflexionen, Impulse aus unserer systemischen Beratungspraxis über alle Hierarchieebenen, Interaktion und der Praxistransfer in den Diskussionen sind wichtige Bestandteile. Dabei räumen wir dem Erfahrungsaustausch der Teilnehmer in einem geschützten Rahmen, der Bearbeitung ihrer individuellen Anliegen und dem Weiten von Perspektiven im Umgang mit den alltäglichen Herausforderungen bewusst Zeit ein.

Zielgruppe: Die Schulung ist auf Führungskräfte aller Berufsgruppen auf Station zugeschnitten und ebenso für Projektleiter in Veränderungsprojekten geeignet.