Training und Coaching für Führungskräfte in Kliniken: Personalentwicklung - Teamentwicklung - Organisationsentwicklung

Andere Menschen führen.

Dass Teams funktionieren und Verantwortung tragen, ist kein Zufall. 

Andere Menschen führen und eine Teamkultur zu entwickeln, in der sich Menschen entfalten können, sollte einer Führungskraft zentrales Anliegen sein. Dabei sind einige Herausforderungen zu meistern: Passung und das Ankoppeln an die Klinik gestalten, Aufgaben, Abstimmung und Ziele miteinander zu integrieren. Eine Kultur die Verantwortung, gemeinsames Denken im Team braucht Förderung. So lässt sich sicher stellen, dass Mitarbeiter und Teams sich bestmöglich für die Organisation einbringen. Beim Führen von anderen sind Führungsinstrumente und -techniken hilfreich, um sich den Führungsalltag zu erleichtern. Das Handwerkszeug lässt sich erlernen.

Den entscheidenden Unterschied machen dabei Führungskräfte, denen es gelingt, diese Beziehungen herzustellen und Entwicklung zum Guten zu fördern.

Personalentwicklung - Teamentwicklung - Organisationsentwicklung

 

Mitarbeiterjahresgespräche führen.

Eine der wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft ist die Entwicklung ihrer Mitarbeiter. Im Dialog beleuchten sie die Potenziale und weitere Karriere-Schritte ihrer Mitarbeiter. So unterstützen sie ihre Mitarbeiter darin, ihre Stärken weiter zu entfalten und ihr Profil zu schärfen. Im Seminar geben wir den Teilnehmern Modelle zur coachenden Gesprächsführung an die Hand. Sie ermöglichen eine stimmige Gestaltung diverser Gesprächssituationen und Kontexte. Dabei werden Elemente von Coaching, Feedback, Leistungs- und Verhaltensbeurteilung, Zielvereinbarung und Evaluation etc. wirkungsvoll verbunden. 

    Inhalte

    • Ziele und Arten von Mitarbeitergesprächen.
    • Dialog-Gesprächsmodell, Zielvereinbarungen und Leistungsbeurteilung u.a. Modelle zur Gesprächsführung.
    • Feedback zu Verhalten und Leistung geben und nehmen
    • Frage- und Gesprächführungstechniken
    • Kommunikationsprofile unter Stress

    Literatur Tipps

     

    Kritikgespräche führen.

    Wenn die Leistung oder Verhalten nicht stimmt, schlimmstenfalls Fehler entstehen und Konflikte getriggert werden, dann ist die Führungskraft gefragt. Im Kritikgespräche muss sie auf die nicht erfüllte Erwartungen eingehen. Und trotzdem fördernd und motivierend wirken. Kritikgespräche setzen darum nicht erst dann an, wenn die Situation schon eskaliert ist und eine letzte Lösung nur noch im Führen von Trennungsgesprächen liegt. Sondern bereits in den Anfängen, wenn eine Korrektur - bei entsprechend konstruktiven und sensiblen Umgang mit Kritik - noch leicht möglich ist. Kern des Seminars ist die Erarbeitung eines Gesprächsleitfadens für unterschiedliche Eskalationsstufen. Hierzu werden hilfreiche Kommunikationstechniken und -prinzipien geübt.

      Inhalte

      • Kommunikation und Gesprächsführung im Kritikgespräch.
      • Gesprächstechniken und Gesprächsleitfaden in unterschiedlichen Eskalationsstufen bis hin zum leistungs- und verhaltensbedingten Trennungsgespräch.
      • Umgang mit emotionalen Belastungsreaktionen.
      • Sensibilisierung für nonverbale Kommunikation.
      • Kommunikation an Grenzen.

      Literatur Tipps

      • Bohm, David (2017): Der Dialog. Das offene Gespräch am Ende der Diskussionen, 8. Auflage.
      • Doujak, Alexander | Heitger, Barbara (2014): Harte Schnitte, neues Wachstum. Die Logik der Gefühle und die Macht der Zahlen im Change Management, 2. Auflage.
      • Fischer-Epe, Maren (2011): Coaching. Miteinander Ziele erreichen, 4. Auflage.
      • Nöllke, Mathias (2011): In den Gärten des Managements. Für eine bessere Führungskultur.
      • Zipfel, Christian (2008): Jour Fixe um 6. Mitarbeiterführung einmal anders.

       

      Konfliktmanagement.

      Der Alltag im Krankenhaus zeichnet sich gerade durch den Kampf um knappe Ressourcen durch eine Vielzahl von Konflikten aus. Es gilt Konflikte unter den Berufsgruppen und Abteilungen, aber auch in der eigenen Berufsgruppe. Je nach Personenkreis und Anlass für den Konflikt gilt ein anderer Rahmen für die Bearbeitung. Im Seminar reflektieren die Teilnehmer unterschiedliche Arten und Ursachen von Konflikten und lernen verschiedene Strategien zur Lösung kennen. Anhand von Praxisbeispielen üben sie deren Einsatz. Dabei ist jeder Konflikt auch immer als Chance zu sehen: als Chance, den anderen besser zu verstehen. Als Chance Missstände zu beseitigen und als Chance, eigene Missverständnisse zu korrigieren.

      Inhalte

      • Was ist ein Konflikt - Konfliktarten.
      • Wie entsteht ein Konflikt - Konfliktursachen.
      • Woran erkennt man einen Konflikt - Konfliktverhalten.
      • Grundlagen der Konfliktbearbeitung bis hin zur Krisenkommunikation.
      • Konfliktlösungsstrategien. Direktes und indirektes Konfliktgespräch und Konfliktmoderation.

      Literatur Tipps

       

      Lösungen verhandeln.

      Jede Veränderung erfordert immer auch das Geschick, gemeinsame Interessen und Bedürfnisse zu erkennen oder Kompromisse im Geben und Nehmen auszuhandeln. Bei Interessenkonflikten bedarf es einer bedachten Verhandlung zwischen den Konfliktparteien. Verhandlungsführung ist also eine Kunst, die immer im Leben von Vorteil ist. Wichtig ist dabei, die Bedürfnisse des Anderen zu verstehen und die eigene Zielsetzung klar vor Augen zu haben. Dazu braucht es v.a. gute Vorbereitung, ein planvolles Vorgehen, im Sinne von taktischem Geschick, und eine gute Haltung, die den Kooperationswillen bestimmt. Das Seminar vermittelt den Teilnehmern dazu Werkzeuge. Anhand von Praxisfällen lernen die Teilnehmer unterschiedliche Strategien und Verhandlungsverläufe kennen und üben sich in achtsamer Gesprächsführung.

      Inhalte

      • Grundlagen der Verhandlungsführung: Harvard-Konzept & Co.
      • Verhandlungen gut vorbereiten, unterschiedliche Optionen durchspielen.
      • Die Bedürfnisse des Gegenübers verstehen.
      • Gesprächsführung in der Struktur des Verhandlungstrichters.
      • Umgang mit Widerständen.

      Literatur Tipps

       

      Fürsorgegespräche.

      Wer als Führungskraft hinschaut, hat zahlreiche Gespräche auch in Fürsorge zum Mitarbeiter zu führen. Dies fällt nicht immer leicht. Etwa bei Fragen zum Umgang mit dem Verdacht auf ein Suchtproblem oder bei anderen Belastungen. Dabei sind Führungskräfte oft unsicher, wie weit ihre Kompetenzen in der jeweiligen Fragestellung reichen. Risiken für Mitarbeiter, Patienten und wirtschaftliche Schäden wollen minimiert sowie ein konstruktiver Umgang mit Fehlern gefunden werden. Ziel des Seminars ist es, Führungskräfte in ihrer Rolle im sachlich-konstruktiven Impulsen und sensiblen Umgang mit den Mitarbeitern zu unterstützen. Fokus liegt auf der Erarbeitung eines Gesprächsleitfadens anhand von Praxisfällen und der Reflexion schwieriger Gespräche.

      Inhalte

      • Gesprächsleitfaden für Fürsorgegespräche und Umgang mit Belastungen.
      • Grundlagen und Techniken der offenen Kommunikation und Gesprächsführung.
      • Umgang mit emotionalen Stress- und Belastungsreaktionen im Gespräch.
      • Balancieren von Motivation, Fürsorge und konstruktiver Kritik in emotionaler Distanz.
      • Umgang mit Fehlern und Risiken. Möglichkeiten und Pflichten in einer entwicklungsorientierten Verantwortungskultur.

      Literatur Tipps

      • Augagneur, Jean (Buchreihe): Das kleine Übungsheft. Mentaltraining für Wohlbefinden.
      • Matyssek, Anne K. (2010): Gesund führen. Das Handbuch für schwierige Situationen.
      • Strauss, Nicole (2013): Gesund führen. Leistung und Lebensfreude für Chefs und Mitarbeiter.

         

        Führen ohne disziplinarische Macht & Motivation.

        Obwohl in modernen Arbeitskulturen Netzwerke immer wichtiger werden, wird Führung im großen Spektrum der Führungsliteratur noch immer fast nur von oben nach unten betrachtet. In diesem Seminar wenden und weiten wir den Blickwinkel: Wenn Führen soziale Einflussnahme bedeutet, die dem gemeinsamen Weiterkommen dient – wie können wir dann auch ohne disziplinarische Weisungsmacht führen? Wie führen wir unseren Chef? Wie führen wir im Projekt? Wie motivieren wir Kollegen? Lässt sich die Motivation anderer mit dem Einsatz von natürlicher Autorität, sozialer Kompetenz und emotionaler Intelligenz fördern - etwa durch Anerkennung und Respekt? Was motiviert mich und andere nachhaltig? Wo sind die Quellen für Demotivation? Wie finde ich im Alltag immer wieder in mein Element und in meine Kraft?  Dazu hilft, von Anfang an Erwartungen beider Seiten, Rollen und Strukturen klar zu gestalten. Die Delegation von Verantwortungsbereichen stärkt ein Bewusstsein für den eigenen Beitrag zum Ergebnis. Wenn die Aufgaben dem anderen "wie auf den Leib geschneidert" sind und in weiten Teilen seinen Stärken entsprechen.

          Inhalte

          • Motiviert die Aufgabe? Grundlagen von Motivation
          • Unklarheit, Überforderung und andere Demotivationsherde
          • Eigene Quellen der Motivation - Kopf, Bauch, Herz
          • Transaktionstheorie: Selbstwert, Fremdbild und Interaktion
          • Pascal Technik

          Literatur Tipps