Training und Coaching für Führungskräfte in Kliniken: Personalentwicklung - Teamentwicklung - Organisationsentwicklung

Andere Menschen führen.

Dass Teams funktionieren und Verantwortung geteilt wird, ist kein Zufall. 

Menschen zu führen und eine Teamkultur zu entwickeln, in der sie sich entfalten können, sollte eine der zentralen Tätigkeiten der Führungskraft sein.  Dabei gilt es aus unserer Sicht für die Führungskraft drei Herausforderungen zu meistern. In Bezug auf den Mitarbeiter hat sie die Passung und Ankoppelung an das Unternehmen, Ziele und Kultur zu gestalten und zu sichern. Zudem braucht es eine Koppelung der Mitarbeiter an ihre Aufgaben.  Nicht zuletzt gilt es im Team oder in der Abteilung die Rollenbeziehungen der Mitarbeiter untereinander zu gestalten und eine stimmige Kultur zu prägen.

Der Rahmen und eine Kultur die Verantwortungsübernahme durch jeden Einzelnen stärkt entwickelt sich nicht von allein. Gemeinsames Denken im Team braucht ebenfalls Förderung. Hier ist die Gestaltung der Führungskraft gefragt. Nur so lässt sich sicher stellen, dass Mitarbeiter und Teams sich bestmöglich für das Unternehmen einbringen.

Den entscheidenden Unterschied machen dabei Führungskräfte, die Mitarbeiter mit den Zielen der Organisation verbindet. Und die zugleich entwicklungsorientierte Aufgaben zuweisen und Teams im gemeinsamen Denken stärken. Reflexion und Feedback sind hierzu wesentliche Instrumente. Konstruktive Kritik geben ist eine Basisaufgabe von Mitarbeiterführung.

Personalentwicklung - Teamentwicklung - Organisationsentwicklung

 

 

Konfliktmanagement.

Grade der Alltag einer Führungskraft im Krankenhaus zeichnet sich durch eine Vielzahl von Konflikten aus. Es gilt Konflikte innerhalb der eigenen Mitarbeiter zu schlichten aber auch Konflikte mit Mitarbeitern andere Berufsgruppen oder Abteilungen. Zudem gibt es Konflikte im Kollegenkreis oder die Führungskraft selbst hat einen Konflikt mit einem Mitarbeiter. Teilweise gehen Konflikte auf Störungen auf die Beziehungsebene zurück. Häufiger jedoch liegt die Ursache in den strukturellen Gegebenheiten der Arbeitsbereiche. Je nach Personenkreis und Anlass für den Konflikt gilt ein anderer Rahmen für die Bearbeitung. 

IIn dem Seminar lernen die Teilnehmer die unterschiedlichen Arten und Ursachen von Konflikten im Krankenhausalltag kennen.  Sie schärften ihre Wahrnehmung für Ursachen und Auswirkungen. Anlassbezogen lernen die Teilnehmer verschiedene Strategien zur Lösung kennen. Anhand von Praxisbeispielen üben sie deren Einsatz. Dabei vermitteln wir, Konflikte auch immer als Chance zu sehen: als Chance, den anderen besser zu verstehen. Als Chance Missstände zu beseitigen und als Chance, die eigenen Perspektiven zu erweitern.

    Inhalte

    • Was ist ein Konflikt - Konfliktarten.
    • Wie entsteht ein Konflikt - Konfliktursachen.
    • Woran erkennt man einen Konflikt?
    • Grundlagen der Konfliktbearbeitung.
    • Modelle für Konfliktlösungsstrategien.

     

     

    Mitarbeiter(entwicklungs)gespräche führen.

    Eine der wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft ist die Entwicklung ihrer Mitarbeiter. Im Dialog erörtern sie die Potenziale und Karrierevorstellungen. So unterstützen sie ihre Mitarbeiter darin, ihr Profil zu schärfen. Darüber hinaus ist die Führungskraft gefragt, Kritikgespräche zu führen, die auf nicht erfüllte Erwartungen eingehen und trotzdem fördernd und motivierend wirken. Und letztlich muss eine Führungskraft auch Trennungsgespräche führen.

    In diesem Seminar geben wir den Teilnehmern Modelle zur Gesprächsführung an die Hand. Die Modelle stehen im Einklang mit dem empathischen Führungsstil. Sie ermöglichen eine stimmige Gestaltung der verschiedenen Gesprächssituationen und werden gleichzeitig dem jeweiligen Anlass gerecht. Je kleiner die Trainingsgruppe ist, umso besser kann auf einzelne Fragestellungen der Teilnehmer eingegangen werden. Diese können dann direkt mit dem erworbenen Wissen bearbeitet werden. 

      Inhalte

      • Ziele und Arten von Mitarbeiterentwicklungsgesprächen.
      • Prozessgestaltung von Mitarbeiterentwicklungsgesprächen.
      • Modelle zur Gesprächsführung.
      • Feedback geben und annehmen.
      • Frage- und Gesprächführungstechniken für unterschiedliches Kommunikationsverhalten.

       

       

      Kritikgespräche führen.

      Schwierig wird es in Klinken, wenn die Leistung nicht stimmt, schlimmstenfalls Fehler entstehen und die Konflikte brodeln. Dann ist die Führungskraft gefragt. Im Kritikgespräche muss sie auf die nicht erfüllte Erwartungen eingehen und trotzdem fördernd und motivierend wirken. Doch Kritikgespräche setzen nicht erst dann an, wenn die Situation schon in der Krise angekommen ist sondern im Vorfeld, wenn erste Vorboten noch leicht korrigiert werden können.

      Ziel des Seminars ist es, je nach Schwerpunkt Führungskräfte im konstruktiven und sensiblen Umgang mit Kritik zu unterstützen. Sei dies bei kleineren Abweichungen, bei der Aufarbeitung von Fehlern oder im Rahmen von sehr schwierigen Gesprächen. Den Schwerpunkt stimmen wir im Vorfeld mit Ihnen ab. Kern des Seminars ist die gemeinsame Erarbeitung eines Gesprächsleitfadens anhand von Praxisfällen. Zudem werden hilfreiche Kommunikationstechniken und -prinzipien geübt.

      Je kleiner die Trainingsgruppe ist, umso besser kann auf einzelne Fragestellungen der Teilnehmer eingegangen werden. Diese können dann direkt mit dem erworbenen Wissen bearbeitet werden. 

        Inhalte

        Schwerpunkte können sein: 

        • Zielvereinbarungen und Leistungsbeurteilung.
        • Feedback zum Verhalten im Arbeitsprozess und zur Leistung.
        • Kritikgespräch.
        • Konfliktgespräch und Konfliktmoderation.
        • Krisenkommunikation.
        • Trennungsgespräche.
        • Umgang mit Fehlern.

        Schwerpunktübergreifend nutzen wir folgende Inhalte: 

        • Grundlagen und Techniken der Kommunikation und Gesprächsführung.
        • Gesprächstechniken und Gesprächsleitfaden.
        • Umgang mit emotionalen Belastungsreaktionen.
        • Sensibilisierung für nonverbale Kommunikation.
        • Kommunikation an Grenzen.

         

         

        Teambuilding - Einheit in der Vielfalt.

        Wer den Teamgeist und die schöpferische Kraft eingespielter Teams erlebt hat, will nicht mehr anders arbeiten. Die Intelligenz eines Teams überschreitet die Intelligenz des Einzelnen bei Weitem. Einzelne können in Teams  geradezu über sich hinauswachsen. Doch dafür müssen sie eigene Annahmen aufheben, Perspektiven öffnen und sich auf ein echtes gemeinsames Denken einlassen. Dies geht nicht auf Befehl. Ein Team muss aufgebaut und gut gepflegt werden. Offene  und verdeckte Konflikte sind miteinander zu lösen, um Weiterentwicklung zu ermöglichen. Dazu gehört, dass ein Team wiederkehrende Muster im Miteinander erkennt und gegenseitige Abgrenzungs- oder Abwehrmechanismen aufhebt. So können sich unterschiedliche Blickwinkel und unterschiedliches Wissen gegenseitig befruchten.

        Für Führungskräfte ist ein gute Beobachtungsgabe von Menschen und deren Motivatoren hilfreich, um beim Gegenüber anzuschließen und dessen Perspektive auf die Welt einnehmen zu können. Psychologie und Kommunikationslehre stellen Vielzahlen unterschiedliche Typologien zur Verfügung. Diese können Führungskräfte sich als Hilfswerkzeuge zu Eigen machen und sie im Praxistest sukzessive mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen abgleichen. Gerade für bei der Führung von Teams ist ein Verständnis für die Typenvielfalt hilfreich. 

        In diesem Modul erhalten die Teilnehmer Instrumente, um Gruppen- und Teamprozesse zu gestalten und Konflikte zu bearbeiten. Gerade in Veränderungsprozessen braucht es Teamentwicklung. Dabei geht es immer auch um Rollenklärung und Beziehungsklärung von Rollen. Auch wirken Projektcoachings bzw. Sachthemen als Impulsgeber für Teamentwicklung.  Basierend z.B. auf den „Psychologischen Typen“ C.G. Jungs erhalten die Teilnehmer ein Instrument, um sich selbst und auch andere besser zu verstehen. Es zeigt Entwicklungsperspektiven für die eigene Persönlichkeit, unterstützt Perspektiverweiterung und das Verständnis wie sich verschiedene „Typologien“ gut ergänzen. Wir arbeiten individuell mit den formulierten Anliegen der Gruppe und moderieren gruppendynamische Prozesse. Auch flechten wir gerne praktische Maßnahmen zum Teambuilding ein.

        Inhalte

        • Was ist ein Team?
        • Perspektiven und Modelle von Teambuilding und Teamentwicklung 
        • Typologie der Persönlichkeit
          + STAB-Aufstellung, Interaktionsmuster & Ordnungsprinzipien.
          + Persönliche Kompetenzanalyse und Veränderungsängste unterschiedlicher Typologisierungen
          + Der Charakter der Organisation
        • Interventionen
          + Umgang mit Konflikten im Team
          + Synergetische Teamarbeit
          + Wertschätzung

        Impulse zum Einlesen

         

         

        Empathisch Führen in der Veränderung.

        In Zeiten des Fachkräftemangels weiß man längst um das Potenzial empathischer Führung. Die Unternehmenskultur wird maßgeblich von den Führungskräften geprägt. Dabei ist die Verantwortung, die auf Führungskräften im 21. Jahrhundert liegt, enorm. Mitarbeiter wollen motivierend gefördert und gefordert sein. Führungskräfte sind Multiplikatoren. Ihre Persönlichkeit hat strahlt auf die Mitarbeiter aus. Sie wirkt auf deren Motivation und Arbeitseffizienz in positiver sowie in negativer Hinsicht. Führungspersönlichkeiten sollten sich ihrer eigenen Ziele und Motivationen bewusst sein und sich in die Interessen und Motivationen anderer einfühlen können. Sie sollten ihre Ressourcen richtig einschätzen. Und sie sollten Stärken und Schwächen von sich und ihren Mitarbeitern genau kennen. Sie sollten Mut zur Authentizität und zur eigenen Entscheidung haben. Auch wenn es ungemütlich ist. Wenn sie selbst wissen, wofür sie stehen und wohin sie wollen und dies zu der Rolle in der Organisation stimmig ist, dann haben sie das Potenzial, anderen Orientierung und Vertrauen gerade in Übergangsphasen zu geben. Entsprechende Führungskräfte - oder auch Führungsteams - sind nach unserer langjährigen Beobachtung der zentrale Erfolgsfaktor für nachhaltig erfolgreiche Projekte.

        In diesem Modul beschäftigen sich die Teilnehmer mit den Grundlagen der empathischen Führung. Hier geht es um Stimmigkeit in der Begleitung der Team- und Einzelpersonenentwicklung im Veränderungsprozess. Sie lernen, entlang der idealtypischen Veränderungskurve souverän und motivierend mit Emotionen umzugehen und ihr Wirken auf eine positive Resonanz auszurichten. Wir geben Ihnen Instrumente an die Hand, wie sie sich auf die Gefühle, Bedürfnisse und Wünsche der Mitarbeiter einstellen in wie sie damit arbeiten. Sich selbst entwickeln, Teams entwickeln, Organisationen entwickeln geht in diesem Punkt ineinander über.

        Inhalte

        • Empathisch Führen von Mitarbeitern und Teams.
          + Führen entlang der emotionalen Veränderungskurve.
          + Resonante versus dissonante Führung.
          + Gefühle, Bedürfnisse, Wünsche.
        • Empathische Führungskompetenz entwickeln
          + Klären der Führungsrolle.
          + Selbstwahrnehmung: Verhalten, Haltung, Werte.
          + Steuerung emotionaler Prozesse.
          + Falsches Anspruchsdenken: Empathisch Grenzen setzen.
        • Unternehmenskulturen in der Veränderung
          + Selbst- und Zeitmanagement als Haltung gegenüber sich selbst und anderen.