Wir möchten den Erfolg unserer Projekte mit den Führungskräften in Kliniken für sich sprechen lassen.   Die Begeisterung des Kunden ist unsere Motivation.

Universitätsklinikum Halle - Hämatoonkologie

Ergebnisverbesserung medizinischer Fachabteilungen

Ergebnisverbesserung Fachabteilung, Universitätsklinikum Halle, Hämatoonkologi
Wir haben es in diesem herausfordernden Projekt mit Ihrer professionellen Beratung und Unterstützung geschafft, die Klinik in ihren Strukturen zu festigen, sodass die Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit deutlich gesteigert werden konnte. Es freut uns, dass Sie uns auch weiterhin beratend zur Seite stehen.
PD Dr. Thomas Klöss
Projektzeitraum
  • 2009 - 2012
Ansprechpartner
  • PD Dr. Thomas Klöss, Ärztlicher Direktor und Vorsitzender des Vorstands, Universitätsklinikum Halle (Saale)

Zielsetzung

Im Klinikalltag einer Fachabteilung mit negativen Deckungsbeiträgen steht die Veränderungsnotwendigkeit im Spannungsfeld zwischen harten Rationalisierungsvorhaben, die stark am unmittelbaren betriebswirtschaftlichen Erfolg orientiert sind, und wachstumsorientierten Projekten, die sich mehr auf Veränderung der Kultur, auf Erneuerung und Innovation konzentrieren. Diese widersprüchlichen Dynamiken sind im Projekt zu vereinen. Dies liegt u. a. darin begründet, dass kurzfristige Rationalisierungsmaßnahmen über nachhaltige Kultur- und Organisationsveränderungen in den Kliniken abgesichert werden müssen, damit ein dauerhafter Erfolg der Abteilung sichergestellt werden kann. Ist dies nicht der Fall, folgen Rationalisierung auf Rationalisierung. Wie der Balanceakt zwischen konsequenten Einschnitten und neuem Wachstum gestaltet werden kann, zeigt dieses Praxisbeispiel.

Umsetzung

Die Begleitung der Klinik erfolgte im Sinne einer betriebswirtschaftlichen und ablauforganisatorischen Unterstützung in direkter Abstimmung mit dem Direktor der Klinik, dem Klinikumsvorstand und den beiden leitenden Oberärzten. Berater der Ruhl Consulting AG waren mehrere Tage pro Woche vor Ort. Nach fundierter Analyse wurden folgende Ansatzpunkte identifiziert:

  • Veränderung der Aufbauorganisation
  • Optimierung der DRG-Codierung
  • Umsetzung von Stationskonzepten
  • Etablierung eines gestuften Personalkonzepts
  • Verweildauermanagement
  • Ambulanzreorganisation
  • Sachkostenreduktion
  • Einweisermanagement

Da wenig zielführende Strukturen und Prozesse ihre Ursache häufig in unklaren Verantwortlichkeiten haben wurden im ersten Schritt eindeutige Verantwortungsbereiche definiert und den Führungskräften zugeordnet (z. B. Etablierung eines Ambulanzoberarztes). Auf Basis der neuen Aufbauorganisation wurden im zweiten Schritt Stations- und Ambulanzkonzepte erarbeitet, die Kernprozesse berufsgruppenübergreifend regeln und damit die „täglichen“ Konfliktsituationen vermindern. Aufgrund des reduzierten Abstimmungsbedarfs werden Ressourcen frei, die für die Patientenversorgung eingesetzt werden können. Flankierend wurden die Mitarbeiter im Kerngeschäft (Ärzte, Pflege) durch den Aufbau von Stationssekretariaten und die Einstellung von Kodierfachkräften von administrativen Tätigkeiten entlastet. Auch in der Ambulanz wurden Maßnahmen zur Erlössteigerung, Kostensenkung und Prozessoptimierung bewusst kombiniert. Schließlich wurde der Sachkostenverbrauch der Klinik genauer analysiert und Maßnahmen zur Kostensenkung, wie z. B. die Definition von Diagnostikprofilen, umgesetzt.

Nachdem die internen Voraussetzungen geschaffen waren, wurde ein professionelles Einweisermanagement aufgebaut. In diesem Zusammenhang wurden Einweiseranalysen und -besuche durchgeführt sowie ein Einweiserbeschwerdemanagement aufgebaut. Letzteres liefert kontinuierlich Hinweise, welche Maßnahmen zur Optimierung des Service für niedergelassene Ärzte ergriffen werden müssen. Die Ruhl Consulting AG füllte die Rolle der Gesamtprojektleitung aus und koordinierte mit mehreren Beratern insgesamt ca. 15 priorisierte Teilprojekte. 

Ergebnisse

Das beschriebene Maßnahmenpaket hat bereits in den ersten beiden Jahren zu einer Ergebnisverbesserung von ca. 30 Prozent geführt. Die Klinik ist nach zwei Jahren in ihren Strukturen gefestigt und will damit im kommenden Jahr nicht nur ihre medizinische und ökonomische Leistung, sondern auch Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit nochmals weiter steigern.

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