Wir möchten den Erfolg unserer Projekte mit den Führungskräften in Kliniken für sich sprechen lassen.   Die Begeisterung des Kunden ist unsere Motivation.

Lahn-Dill-Kliniken

Organisationsentwicklung via Personalentwicklung

Organisationsentwicklung mit Qualifizierungsprogramm, Lahn-Dill-Kliniken
Für uns wird es zukünftig immer wichtiger werden, dass unsere Mitarbeiter prozessorientiert denken und arbeiten... Frau Dr. Eberts leistet hierbei durch die kompetente Umsetzung des Moduls „integriertes Managementsystem“ einen wichtigen Beitrag für unsere Mitarbeiter und schließlich für unser Unternehmen.
Richard Kreutzer, Geschäftsführer
Die Rückmeldungen der Teilnehmer der Weiterbildung „Netzwerkorientiertes Prozessmanagement im Gesundheitswesen“ verdeutlichen, wie wertvoll es für unsere Mitarbeiter ist, sich außerhalb des Klinikalltags mit fachfremden Berufsgruppen über deren Blick auf die gleichen Prozesse auszutauschen. Frau Dr. Eberts schafft es dabei im Modul „integriertes Managementsystem“, die Teilnehmer für das Thema zu begeistern.
Dr. Norbert Köneke, Medizinischer Direktor
Gemeinsam entwickeln wir unternehmens- und personalspezifische Curricular, die vor allem aufgrund des hohen Praxistransfers von den Teilnehmern positiv angenommen und auch langfristig in den Berufsalltag integriert werden können. Auch in diesem Projekt an den Lahn-Dill-Kliniken ist uns dies mit einem exzellenten Dozententeam gelungen.
Marie-Luise Koch, Geschäftsführende Gesellschafterin der Akademie der Steinbeis-Hochschule, Marburg
Projektzeitraum
  • 2012-2014
Ansprechpartner
  • Dr. Norbert Köneke, Medizinischer Direktor Klinikverbund Lahn-Dill-Kliniken GmbH mit den Standorten Wetzlar, Braunfels, Dillenburg
  • Marie-Luise Koch, Geschäftsführende Gesellschafterin, Akademie der Steinbeis-Hochschule, Marburg

Zielsetzung

Von Mitarbeitern aller Berufsgruppen in Krankenhäusern wird zunehmend ein netzwerkorientiertes Prozessmanagement gefordert. Das heißt, sie müssen sich immer mehr sektoren-, abteilungs- sowie prozessübergreifend organisieren. Im ESF-Projekt „Berufsgruppen-/ standortübergreifendes, netzwerkorientiertes Prozessmanagement im Gesundheitswesen“ werden, organisiert durch den Projektnehmer Akademie der Steinbeis-Hochschule Berlin 184 Mitarbeiter des Kooperationspartners Lahn-Dill-Kliniken GmbH qualifiziert. Die erfolgreiche Teilnahme an der 20-tägigen Weiterbildung wird mit dem Zertifikat „Fachkraft für netzwerkorientiertes Prozessmanagement im Gesundheitswesen“ bescheinigt.

In 24 Monaten sollen quer über alle Hierarchien, Berufsgruppen und Standorte 184 Mitarbeiter der Lahn-Dill-Kliniken GmbH im ESF-Projekt „Berufsgruppen-/ standortübergreifendes, netzwerkorientiertes Prozessmanagement im Gesundheitswesen“ qualifiziert werden. Das entspricht ca. 10% aller Mitarbeiter der Lahn-Dill-Kliniken. Die Teilnehmer erhalten bei erfolgreichem Abschluss das Zertifikat „Fachkraft für netzwerkorientiertes Prozessmanagement im Gesundheitswesen“.

Ziel der Maßnahme ist es, die Teilnehmer in Themen rund um das Veränderungsmanagement mit dem notwendigen Handwerkszeug fundiert zu qualifizieren sowie sie für Veränderungsprojekte über die Abteilungs-, Berufsgruppen- und Standortgrenzen hinaus zu stärken und zu ermutigen. In zehn Netzwerken sollen sie sich gegenseitig kollegial für Verbesserungsmaßnahmen in den jeweiligen Alltagsbereichen stärken.

Umsetzung

Die Maßnahme ist die einzige berufgruppenübergreifende ihrer Art im Klinikbereich, die derzeit vom Europäischen Sozialfonds gefördert wird, und verdient daher eine besondere Beachtung. Die von der Akademie der Steinbeis-Hochschule Berlin konzipierten Themen umspannen den Bogen von der strategischen Unternehmensentwicklung bis zur persönlichen Weiterentwicklung der Teilnehmer. Von der Organisationsentwicklung, integriertes Management, Projektmanagement, Führung und Kommunikation wird den Teilnehmern eine breite Palette an Management-Instrumenten vermittelt. Das Lernen geschieht in der Dynamik und Netzwerkbildung der Gruppe, die gemeinsam alle 20 Trainingstage und 5 Module absolviert. So wird in der Gruppe erlebt, was in der Organisation gelernt werden soll: Die Abstimmung von Verantwortungsübernahme und -übergabe in den verwobenen Arbeitsstrukturen der Klinik, in Netzwerken und in Projekten. Im Anschluss an das erste Modul zum Thema Organisationsentwicklung übernimmt die Ruhl Consulting AG Modul 2, integriertes Managementsystem, in dem die bestehende Aufbau- und Ablauforganisation in den verschiedenen Bereichen der Klinik mit den Teilnehmern sowie Verbesserungen zur Integration der Schnittstellen an den vielfältigen Bereichsgrenzen auf Grundlage des systemisch-integrativen Ansatzes beleuchtet werden. Nach der Trainingswoche haben die Teilnehmer nicht nur vielfältige Perspektivenwechsel vollzogen und ein vertieftes Verständnis für andere Arbeitsbereiche gewonnen, sondern gehen bereits aus der Schulungsmaßnahme mit konkreten Verbesserungsmaßnahmen und Projektvorhaben in ihre Arbeitsbereiche zurück. Die Umsetzung wird durch die integrative Arbeit der Trainer aller fünf Module systematisch im weiteren Verlauf verfolgt und kontinuierlich bearbeitet. Dies gilt im Besonderen für das anschließende Modul zum Thema Projektmanagement, welches die in Modul 2 erarbeiteten Projektideen aufgreift und in einen theoretischen Rahmen einbettet.

Ergebnisse

Bereits in der kurzfristigen Beobachtung der Entwicklungen der Schulungsteilnehmer stellt sich für uns als Organisationsentwickler der Punkt heraus: Eine umsetzungsbegleitende Schulungsmaßnahme über alle Hierarchieebenen und klinikinternen Bereichsgrenzen hinweg ist ein äußerst wirkungsvolles Instrument der Organisationsentwicklung. Die Intelligenz des Teams wird gebündelt, um effektive Einbindung von Kompetenzträgern und Multiplikatoren im Veränderungsprozess zu erreichen und um Veränderungen mit mehr (Vor-)Freude und Leichtigkeit zu begegnen. Durch den systemischen Blick auf die unterschiedliche Bereiche und Professionen wird die Lösungskompetenz der Teilnehmer verbessert und die Achtsamkeit für die Integration unterschiedlicher Perspektiven und Bedürfnisse in die Lösungskonzeption geschärft. Aufgrund der bewegenden Erfahrungen empfehlen wir nun noch gezielter als vorher, große Veränderungsprojekte im Qualitätsmanagement- bzw. in der Organisationsentwicklung mit der Innerbetrieblichen Fortbildung – oder wie in diesem Fall durch die Verbindung mit einem kompetenten externen Projektnehmer – so eng zu verzahnen, dass ausreichend flankierend eingebundene Schulungsmaßnahmen von betroffenen Mitarbeitern und Führungskräften durchgeführt werden.

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