Wir möchten den Erfolg unserer Projekte mit den Führungskräften in Kliniken für sich sprechen lassen.   Die Begeisterung des Kunden ist unsere Motivation.

Klinikum Gütersloh

Stationsmanagement auf internistischer Station

Stationsmanagement, Klinikum Gütersloh
„Die Wahl hat sich als richtig bestätigt: Ich brauchte jemanden, der Problemlösungen kennt, Mitarbeiter überzeugt und die Umsetzung begleitet, bis es alleine läuft.“
Maud Beste
Projektzeitraum
  • 2012-2013
Ansprechpartner
  • Maud Beste, Geschäftsführerin, Klinikum Gütersloh
  • Jens Alberti, Pflegedirektor, Klinikum Gütersloh

Zielsetzung

Das Klinikum Gütersloh ist ein Haus der Schwerpunktversorgung, mit insgesamt 474 Betten in 13 Fachabteilungen. Im Jahr 2010 wurde das Klinikum Gütersloh in eine eigenständige gGmbH umgewandelt. Zusammen mit der Neubesetzung der Geschäftsführung wurden somit die Voraussetzungen geschaffen, sich zum führenden Gesundheitsdienstleister in der Region Gütersloh zu entwickeln.

Ein Anliegen ist der Geschäftsführung dabei besonders wichtig: Der Wandel hin zu netzwerkorientierten Ablauforganisationen bedarf einer gesunden Balance zwischen den Bedürfnissen von Patienten und Mitarbeitern und den Anforderungen der Organisation in Punkto Ablaufsicherheit, Verbindlichkeit, Verantwortung.

Umsetzung

Nach den ersten begleitenden Schattentagen, einer Ist-Analyse der Prozess- und Ergebniskennzahlen sowie der Auseinandersetzung mit der Mitarbeiterbefragung wurden in einer Strategieklausur gemeinsam mit der Lenkungsgruppe die Eckpfeiler für das neue Stationskonzept erarbeitet. Dabei kristallisierte sich heraus, dass insbesondere die unzuverlässigen Visitenzeiten sowie der Aufnahme- und Entlassungsprozess und die Bettenengpässe die größten Engpassfaktoren auf Station ausmachten. Es wurden im Wesentlichen die folgenden Veränderungen vorgenommen:

  • Etablierung eines interprofessionellen Management-Teams
  • Einführung von verzahnten Tagesabläufen
  • Etablierung von Unterstützungsfunktionen
  • Durchführung gemeinsamer Visiten zu festgelegten Zeitfenstern
  • Optimierung der Entlassplanung

Die beschriebenen Prozesse und Regelungen wurden in einem Stationshandbuch festgehalten, das von den Mitgliedern des Management-Teams jeweils für ihre Berufsgruppe verbindlich unterzeichnet wurde. Nach Verabschiedung des Stationshandbuchs bereitete die Lenkungsgruppe die einzubeziehenden Mitarbeiter im Rahmen einer Mitarbeiterinformationsveranstaltung frühzeitig auf die anstehenden Veränderungen vor. Für das notwendige Veränderungsmanagement fanden regelmäßige Mit-arbeiterbefragungen sowie Gespräche mit den Mitgliedern des Management-Teams zur Bewältigung möglicher Konflikte statt.

Die Umsetzung und die anschließende Stabilisierung der Abläufe wurden durch das Management-Team gemeinsam mit Ruhl Consulting begleitet und in regelmäßigen Feedback-Sitzungen reflektiert. Soweit notwendig wurden Änderungen der neu definierten Abläufe und Prozesse durchgeführt und nach einer angemessenen Pilotphase erneut durch das Management-Team bewertet.

Ergebnisse

Nach einer dreimonatigen Umsetzungsphase konnten bereits folgende Verbesserungen registriert werden:

  • Die Anzahl der Entlassungen vor 11:00 Uhr konnte innerhalb der dreimonatigen Umsetzungsphase verdreifacht werden.
  • Nach dreimonatiger Umsetzungsphase konnte ein Belegungsrückgang um 0,7 Betten ohne Ver-schlechterung des wirtschaftlichen Ergebnisses erreicht werden. In der Folge bedeutet dies eine Entlastung des Belegungsmanagements und der Station.
  • Bei der Mitarbeiterbefragung in der Umsetzungsphase bewerteten 100% der befragten Mitarbeiter die Frage "Meine tägliche Arbeit macht mir Spaß" und "Ich fühle mich durch die neuen Abläufe unterstützt" mit einer positiven Schulnote (besser als 2,5).
  • Bei der Patientenbefragung in der Umsetzungsphase lobten alle 20 befragten Patienten die Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und das Engagement der Stationsmitarbeiter. Eine wiederkehrende Patientin gab an, spürbare Veränderungen in den Abläufen festgestellt zu haben.

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