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Klinikum Frankfurt Höchst

Etablierung einer Intermediate Care Station

Etablierung IMC, Klinikum Frankfurt Höchst
Projektzeitraum
  • 2011–2012
Ansprechpartner
  • Dr. Christof Kugler, Medizinischer Geschäftsführer, Klinikum Frankfurt Höchst

Zielsetzung

Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein Haus der höchsten Versorgungsstufe. In 19 Fachabteilungen mit rund 1.000 Betten werden jährlich ca. 34.000 Patienten stationär und 70.000 Patienten ambulant versorgt. Auf

Initiative des Klinikdirektors wurden wir Ende 2011 beauftragt, die Etablierung einer Intermediate Care Station (IMC) für die operativen Fachabteilungen vorzubereiten und zu begleiten. 

Umsetzung

Intermediate Care steht für eine Patientenversorgung, die mit Unterstützung von modernster Medizin-technik die jederzeitige Überwachung der Vitalzeichen der Patienten wie Blutdruck, Sauerstoffsättigung, Herzfrequenz etc. sicherstellt. Anders als auf einer Intensivstation sind die Patienten in der Regel bei vollem Bewusstsein.

Im Rahmen des Projekts musste zunächst die Frage geklärt werden, wo die IMC räumlich angesiedelt werden soll. Mehrere Alternativen wurden geprüft, nach vordefinierten Kriterien bewertet und der Geschäftsführung und den künftig belegenden Fachabteilungen vorgestellt. Die schließlich gewählte Lösung erforderte einige Bettenrotationen, um die gewünschte IMC-Einheit mit 13 Betten im Bestand ohne neue Anbauten zu realisieren.

In einem nächsten Schritt erarbeitete ein Projektteam bestehend aus Ober- und Chefärzten der operativen Fachabteilungen sowie Leitungskräften der Pflege gemeinsam mit unseren Beratern das Organisationshandbuch der künftigen IMC, das die Abläufe und Strukturen der Station regelt.

Parallel wurde mit dem Controlling ein Rechenmodell erarbeitet, das die detailliert aufgeschlüsselten Kosten der Projektumsetzung den erwarteten Erlösen gegenüberstellt und die Refinanzierung des Projekts überprüft.

Zur Koordination der notwendigen Bettenrotationen und der erforderlichen Renovierungsarbeiten und Umbauten wurde ein separates Projektteam mit Mitarbeitern aus dem Einkauf, der Materialwirtschaft, der Medizintechnik und der Haustechnik ins Leben gerufen. Zentrale Bedeutung hatte im Rahmen der Umzugs- und Umbaumaßnahmen die regelmäßige und umfassende Information aller Beteiligten. Zur Koordination der diversen internen und externen Dienstleister und der Überwachung des Projektbudgets fanden regelmäßige Abstimmungsrunden statt.

Neben der Einrichtung der IMC hatte die Bettenrotation weitere Vorteile, so konnte z.B. erreicht werden, dass auf interdisziplinären Stationen nicht mehr Patienten aus drei unterschiedlichen, sondern nur noch aus zwei eng verwandten Fachbereichen betreut werden.

Eine besondere Herausforderung stellte die Erarbeitung eines Arbeitszeitmodells im Ärztlichen Dienst dar. Durch die Einbindung aller Beteiligten wie Betriebsrat, Personalabteilung, Controlling, Assistentenvertreter, Geschäftsführung und Chefärzte der Abteilungen konnte jedoch ein Modell gefunden werden, das sowohl bezüglich der Arbeitsbelastung als auch bezüglich der resultierenden Personalkosten allgemeine Zustimmung fand.

Künftig versorgt ein hochqualifiziertes Team aus vier Ärzten und 18 Pflegekräften in den 13 speziell ausgestatteten Bettplätzen der IMC Patientinnen und Patienten der Fachbereiche Chirurgie, Unfallchirurgie und Orthopädie, Urologie, Frauenheilkunde und HNO.

Ergebnisse

Der Zeitplan des Projekts konnte jederzeit eingehalten werden. Zum 01.10.2012 eröffnete die IMC ih-ren Betrieb. Die Ärzte und Pflegekräfte der IMC sind hochmotiviert und die berufsgruppenübergreifende Zusammenarbeit funktioniert nach Aussage der Mitarbeiter hervorragend.

Die IMC ermöglicht als zusätzliche Behandlungsstufe zwischen Normalstation und Intensivstation eine optimale Versorgung aller Patienten je nach Überwachungsbedarf. Der Abfluss von Patienten aus dem OP und der Intensivstation wurde verbessert und die Pflegeteams auf den Normalstationen wurden entlastet.

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