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Krankenhausberater - Ruhl Consulting AG - News

Krankenhausberater 4-2016: Strategie

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wir freuen uns, Ihnen heute nach intensiven Umzugsarbeiten unseren Newsletter in einem neuen Gewand vorzustellen. Als Newsletterleser erhalten Sie damit vorab zugleich einen Blick auf unsere neue Homepage, bevor sie Ende September offiziell an den Start geht. Warum wir dafür dringend Ihre Unterstützung benötigen, erfahren Sie in unserer Sonder-Meldung am Ende des Newsletters. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie sich dafür eine Minute Zeit nehmen.

Nun aber in medias res in unsere heutige Impulsgeschichte...

In New York betritt eine Pariserin eine Bank. Dort war sie bislang keine Kundin. Sie sagt, sie möchte morgen für eine Woche nach Europa reisen und brauche dafür dringend einen Kredit von 5.000 Dollar. "Nun", sagt der Bankmanager, "das machen wir gerne, welche Sicherheiten bieten Sie uns dafür?" Darauf zeigt die Frau auf einen nagelneuen Rolls Royce draußen auf der Straße und legt dessen Papiere und Schlüssel vor. "Das geht in Ordnung", sagt der Bankmanager. Der Wert des Rolls Royce übersteigt schließlich den Kreditrahmen bei Weitem. Ein Bankangestellter nimmt die Wagenschlüssel an sich und parkt den Rolls Royce in der Tiefgarage der Bank. Die Frau bekommt das Geld und verreist.

Nach einer Woche kehrt sie gut gelaunt und sichtlich erholt zurück. Sie überreicht dem Bankmanager die 5.000 Dollar und schließlich noch die Zinsen von rund 15 Dollar in bar. "Wissen Sie", sagt der Manager, "es freut uns, dass dieses Geschäft so wunderbar über die Bühne gegangen ist. Aber was uns die vergangene Woche wirklich sehr beschäftigt hat: Wozu brauchten Sie 5.000 Dollar? Wir haben uns über Sie erkundigt und dabei herausgefunden, dass Sie hohe Barmittel besitzen und sich das Geld überhaupt nicht leihen müssten?"

"Das ist richtig", sagt die Frau. "Aber wissen Sie, auch ich habe etwas recherchiert. Und es gibt in ganz New York keinen anderen Ort, an dem man sein Auto für 15 Dollar eine Woche lang sicher parken kann."

 

Querdenken, oder neudeutsch Out-of-the-Box-Denken, reflektiert eingeübte Denkstrukturen und -schubladen und löst sich bewusst davon. Querdenker denken „um die Ecke“, stellen neue Bezüge her und nehmen neue Perspektiven ein. Sie heben sich von der breiten Masse ab und schwimmen in ihren Denk- und Herangehensweisen gegen den Strom.

Keineswegs wählen Querdenker das Gegen-den-Strom-Schwimmen als Prinzip um seiner selbst willen. Ein notorischer Gegenbeispielsucher und Kritiker ist noch lange keinen Querdenker. Querdenker nutzen ihr Out-of-the-Box-Denken als Mittel zum Zweck, um bessere Ergebnisse zu erreichen. Wer etwas Anderes erreichen will, muss etwas Anderes tun. Das fordert anderes Denken im ersten Schritt und anderes Verhalten im zweiten.

Von vertrauten Wegen abweichen, die gewohnte Komfortzone zu verlassen, das tut der Mensch von Natur aus gemeinhin nicht gerne. Wer möchte schon, dass an seinem Weltbild gerüttelt wird? Doch genau das täte uns ab und an gut – persönlich, als Team, als Unternehmen. Wie Menschen ticken, wie viel Querdenkertum in ihnen ausgeprägt ist, hängt wesentlich von ihrer Sozialisation in der kindlichen Prägephase ab. Aber nicht ausschließlich, denn jeder kann mit und ohne professionelle Hilfe seine eingefahrenen Denkmuster reflektieren und erweitern.

Wahre Querdenker, wie sie sich oft in der selbstständigen Beratung oder in den Unternehmensspitzen tummeln, hätten es ohne entsprechende Förderer schwer, sich als Mitarbeiter in Teams zu entfalten. Sie gelten als Unruhestifter, Abweichler, Querulanten. Wer als Einzelperson anders denkt als die Masse, wird am liebsten angepasst, isoliert oder eliminiert. Unterschiede werden bekämpft, da sie die bestehende Identität der Organisation in Frage stellen. Minderheiten haben daher so lange keine Macht, solange es ihnen an Zustimmung und Konformität mangelt. Doch Entwicklungen wurden und werden durch anderes Denken eingeleitet und angestoßen. Von Menschen, die querdenken. Ohne Querdenker gäbe es keinen frischen Wind, keine Neuerungen, keine Veränderungen. Deshalb sind sie für Unternehmen lebensnotwendig.

Zum Wesen des Querdenkers gehört es, Komplexität zu managen. Je nach Kontext bedeutet das wahlweise, die Zahl der Entscheidungsoptionen zu reduzieren oder sie zu erweitern. Anders ist es mit den vermeintlichen Querdenkern, die einem immer gleichen Muster ohne jede Ergebnisverantwortung folgen: Es wird ein Beispiel herausgegriffen, als schwarz oder weiß simplifiziert, ab- oder aufgewertet und dann eine eigene Pauschalhypothese zum Besten gegeben, die womöglich der Mehrheit oder der Obrigkeit nach dem Mund redet. Ein schönes rhetorisches Übungsfeld für den Diskurs, aber für das Querdenken in Organisationen bleibt es hohl wie Stammtischparolen, solange die Essenz fehlt: Der wirkliche Bezug zur Ergebnisverantwortung in der Strategie. Und soziale Glaubwürdigkeit, Teamfähigkeit, Anschlussfähigkeit für den Weg der Umsetzung.

Nehmen Sie sich selbst und Ihre Umgebung, doch mal unter die Lupe: wie viel Querdenken finden Sie da? Und wenn Sie Ihre Blickwinkel mit externen Impulsen inspirieren wollen, denken Sie ruhig an uns und fordern Sie uns!

 

Wir wünschen Ihnen auch heute wieder viel Spaß und spannende Antworten beim Lesen des Newsletters! 

Herzliche Grüße
Stefan Ruhl und Elke Eberts 

Im Zuge des Newsletter-Relaunches, lässt sich leider nicht mehr zwischen per Du und per Sie unterscheiden. Ein etwaiger Wechsel in der Anrede beinhaltet jedenfalls keine vertieften Botschaften... ;-)

 

P. S.:  In unserem Seminar und Coaching-Einheiten zum Selbstmanagement reflektieren Sie, wie Sie sich selbst zu mehr Querdenken anregen können. Dieser spannende Impuls würde den Umfang unserer Newslettergeschichte jedoch sprengen.


Newsletter-Kategorie Aus der Krankenhauspraxis

Aus der Praxis: Strategieentwicklung - Strategie 2020 ff

Aufgabenstellung war, mit der Klinikleitung eine Zukunftsstrategie für eine Klinik in kommunaler Trägerschaft zu erarbeiten. Mit den Chefärzten der Fachabteilungen wird darauf aufbauend die Strategie 2020 ff ausgearbeitet. 

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Newsletter-Kategorie Buchtipp

Unser Buchtipp: Klärungshilfe 3 - das Praxisbuch

Konflikte in der Arbeitswelt lösen sich selten von alleine auf. Eine erfolgreiche Auflösung hat positive Auswirkungen auf Effizienz und Klima der Zusammenarbeit. Kraftvolle Möglichkeiten der professionellen internen und externen Konfliktauflösung sind kaum bekannt. Das wollen Christoph Thomas und Christian Prior mit ihrem allgemein verständlichen Buch ändern. 

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Newsletter-Kategorie Newsblogs

Unsere News: Fachweiterbildung Notfallpflege und Defizite an der Tagesordnung

An dieser Stelle informieren wir Sie über aktuelle Entwicklungen im Kliniksektor, neue Studien oder weitere spannende Themen rund um Führung und Management im Krankenhaus. Neu zu lesen sind: 

 

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