Nussbaum, Cordula

Zeitmanagement für kreative Chaoten

Mit dem herkömmlichen Zeitmanagement kommen Sie nicht weiter? Ihre intuitive und unkonventionelle Arbeitsweise braucht andere Organisationsmethoden? Cordula Nussbaum präsentiert in ihrem prämierten Standardwerk Zeitmanagement für "kreative Chaoten". Leicht und spielerisch will sie mit ihren Impulsen mehr Ruhe und Gelassenheit in den Alltag von kreativen Chaoten, wie Sie polychrom strukturierte Menschen liebevoll nennt, bringen und von allen, die mit denen zu tun haben.

Der Anfang ist die gute Nachricht, dass nicht nur logisch ordnende Menschen an Ihrer Effizienz in Sachen Zeitmanagement arbeiten können, sondern durchaus auch Menschen, die weniger prozedural ticken und deren Talente in Richtung Ideengenerator und kreativer Unterstützer aufgestellt sind. Eine uniforme Arbeitsweise würde uns hier alle ärmer machen. Die Autorin bemüht dazu die Landkarten von Ned Herrmann und das Modell von der rechten und der linken Hirnhälfte. Als Leserservice bietet die Autorin hierzu einen Selbsttest an, mit dem man seinen Hirntypus herausfinden kann. Mit dem Aufruf "Packen Sie es an!" geht es dann ab Seite 43 los:

  • Gewinn einer besseren Organisation klar machen.
  • Stressquellen entlarven.
  • Energiequellen entdecken.
  • Entdecken, wie alleine schon Wissen eine Schneise in den Aufgabendschungel schlägt.
  • Fünf wichtige Strategien: Konzepte entwerfen, Prioritäten setzen, optische Ruhe schaffen, delegieren, Nein sagen.

Insgesamt ein interessantes Buch, um einen weniger eindimensional, effizienzgetriebenen Blick auf das Thema zu legen. Nur der Teil "Auf dem Weg zum Querdenker" am Ende bleibt viel zu kurz...

 

Nussbaum, Cordula: Organisieren Sie noch oder leben Sie schon? Zeitmanagement für kreative Chaoten, Campus Verlag, 2. Auflage 2012

 

Einen Blick ins Buch werfen oder direkt bestellen (Amazon)

Zu weiteren Beiträgen
Buchtipp zum Führen und Managen in Kliniken
Buchtipp - Impulse zum Führen und Managen in Kliniken

 

 

Verantwortlich für Redaktion und Inhalt: Dr. Elke Eberts und Stefan Ruhl.