Seit 1999 beraten und coachen wir Führungskräfte in Kliniken auf Ihrem Weg. Wir sind dafür da, Ihnen nachhaltig gut zu tun: Wirtschaftlich. Organisatorisch. Menschlich.

Andere Menschen führen

Dass Teams funktionieren und Verantwortung geteilt wird, ist kein Zufall...

Menschen zu führen sollte eine zentrale Tätigkeit der Führungskraft sein. Menschen zu führen hat im Unternehmenskontext eine dreifache Koppelung. So hat die Führungskraft die Gestaltung und Sicherung der Koppelung des Mitarbeiters mit dem Unternehmen zu gewährleisten, zudem muss sie die Koppelung der Mitarbeiter mit seinen Aufgaben sicherstellen und zuletzt die Koppelung von Personen mit anderen Personen in einem Team oder der Abteilung gestalten.

Zum Einlesen:

  •  Nicole Krüttgen (2010): Führungsinstrument Kommunikation, Ruhl Consulting Blog 002

 

 

Mitarbeiterentwicklungsgespräche

Eine der wichtigsten Aufgaben einer Führungskraft ist die Weiterentwicklung ihrer Mitarbeiter. Im Dialog erörtern sie die Entwicklungspotenziale und Karrierevorstellungen und unterstützen so ihre Mitarbeiter darin, ihr Profil zu schärfen. Darüber hinaus ist die Führungskraft gefragt, Kritikgespräche zu führen, die auf nicht erfüllte Erwartungen eingehen und trotzdem fördernd und motivierend wirken. Und letztlich muss eine Führungskraft auch Trennungsgespräche führen.

In diesem Seminar geben wir den Teilnehmern Modelle zur Gesprächsführung an die Hand, die im Einklang mit dem empathischen Führungsstil eine resonante Gestaltung der verschiedenen Gesprächssituationen ermöglichen und gleichzeitig dem jeweiligen Anlass gerecht werden.

Je kleiner die Trainingsgruppe ist, umso besser kann hier auch ein persönlicher Coachingrahmen geschaffen werden, innerhalb dessen Sie konkrete Anliegen bearbeiten und anhand des erworbenen Methodenwissens reflektieren können.

Inhalte:

  • Ziele und Arten von Mitarbeiterentwicklungsgesprächen
  • Prozessgestaltung von Mitarbeiterentwicklungsgesprächen
  • Modelle zur Gesprächsführung
  • Feedback geben und annehmen
  • DIALOG-Gesprächsmodell
  • Frage- und Gesprächführungstechniken für unterschiedliches Kommunikationsverhalten

 

 

Führen, wenn es schwierig wird

  • Zielvereinbarungen und Leistunsbeurteilung 

Rollenklarheit, Feedback zu Verhalten im Arbeitsprozess und Leistung

  • Kritikgespräch

Musterunterbrechung, Kulturen und Persönlichkeit zeigen ihr Gesicht, wenn es schwierig wird.

  • Konfliktgespräch und Konfliktmoderation
  • Fürsorgegespräch
  • Direktive Gesprächsführung
  • Gesprächsführung im Eskallationspfad
  • Krisenkommunikation
  • Trennungsgespräche
  • Effektive Behandlung von Einwänden
  • Konstruktive Gesprächsführung mit Patienten und Angehörigen & lösungsorientierter Umgang mit konfliktbehaften Situationen
  • Die Bedeutung und der Einsatz nonverbaler Kommunikation im Patientengespräch
  • Durch eine geeignete Fragetechnik das Kernproblem erfassen
  • Vermeidung von destruktiven Gesprächsverläufen (Gesprächsfallen)
  • Reflexion von Praxisfällen

Umgang mit Fehlern

Der Umgang mit Fehlern im Krankenhaus kann für Mitarbeiter zu einer Belastung werden. Ziel des Seminars ist es daher, Führungskräfte im konstruktiven und sensiblen Umgang bei der Kommunikation und Aufarbeitung von Fehlern zu unterstützen und eine entwicklungsorientierte Kultur des Lernens und der Risikominimierung zu fördern. Psychosoziale Belastungssituation, die sich aus solchen Fehler ergeben kann, adäquat eingegangen werden. Kern des Seminars ist die gemeinsame Erarbeitung eines Gesprächsleitfadens anhand von Praxisfällen und das Üben hilfreicher Kommunikationstechniken und -prinzipien.

Inhalte:

  • Bestandsaufnahme der eigenen Fehlerkultur
  • Grundlagen und Techniken der Kommunikation und Gesprächsführung
  • Gesprächstechniken und Gesprächsleitfaden
  • Umgang mit emotionalen Belastungsreaktionen 

Fehler- & klinisches Risikomanagement inkl. CIRS und Zwischenfallsanalyse mit dem London-Protokoll

Neben den aktuellen Grundlagen des Fehler- & klinisches Risikomanagement sind zwei Bausteine zur Vertiefung fast schon obligat:

CIRS

In diesem Seminar lernen die Teilnehmer die Grundlagen anonymer Meldesysteme für kritische Zwischenfälle kennen. Im Mittelpunkt steht dabei das St.Galler CIRS, das federführend von Dr. Norbert Rose, Leiter Qualitäts- und Risk Management des Kantonsspitals St.Gallen in der Schweiz, entwickelt wurde. Ein erfolgreiches CIRS ist gekennzeichnet durch kritische Kernmerkmale wie z. B. kurzes Meldeformular, Anonymität, CIRS-Fallbesprechungen und Vorbildcharakter der Leitung.

Diese und noch mehr Themen zum CIRS werden mit Praxisbeispielen im Seminar vermittelt, so dass die Teilnehmer befähigt werden, ein CIRS einzuführen und entsprechend weiterzuentwickeln.

Inhalte:

  • Aufbau- u. Ablauforganisation eines CIRS
  • Juristische Aspekte eines CIRS
  • CIRS-Fallbesprechung

  

Systemanalyse London-Protokoll

Im Seminar zum London-Protokoll von S. Taylor-Adams und C. Vincent wird die Zwischenfallanalyse in sieben Abschnitten dargestellt. Es ist ein systematischer Reflexionsprozess von Zwischenfällen, der wissenschaftlich fundiert erarbeitet wurde. Dieser Analyseprozess ist so angelegt, dass nicht Schuldzuweisungen primär im Vordergrund stehen, sondern die tiefergehende Analyse des Zwischenfalls selbst.

Während der Durchführung des Analyseprozesses entstehen verschiedene schriftliche Dokumente zu den fehlerhaften Vorgängen oder zu fehlerbegünstigenden Faktoren, die Grundlage für einen zusammenfassenden Bericht darstellen. Anhand von einem Praxisbeispiel werden die Teilnehmer in die Methode eingeführt.

Inhalte:

  • Chronologischen Ablauf des Zwischenfalls darstellen
  • Identifikation der fehlerhaften Vorgänge
  • Identifikation der fehlerbegünstigenden Faktoren
  • Erarbeiten des Maßnahmenplans

  Alexa Schmall (2012): Der Umgang mit Fehlern im Gesundheitswesen, Blog der Ruhl Consulting AG 055

 

Schwierige Gespräche konstruktiv führen

Wenn Sprache an ihre Grenzen stößt, man kann nicht nicht kommunizieren

Sensibilisierung für nonverbale Kommunikation

-          Bewusstheit über die Grenzen sprachlicher Kommunikation

-          Hilfen zur konkreten Gestaltung von sprachlicher und nichtsprachlicher Kommunikation an Grenzen

-          Welche Grenzen sind relevant, z.B. Erwachsenen- / Jugend- / Milieusprache / begrenzte Empathie für psychische Störungen

-          Erfahrungs- und kompetenzorientierte Methoden der Vermittlung (z.B. Demonstrationen, Rollenspiel, Fallbeispiele etc.)

-          Evtl. auch Einsatz weiterer kreativer Methoden wie z.B. Symbole, Bilder, Metaphern, Gegenstände oder Verbildlichung mit Körpersprache, Übertreibung, Körperbildern, Nähe-Distanz aufstellen mit realen Menschen, Skulpturen u.ä.

Im Seminar setzen sich die Teilnehmer damit auseinander, was sie selbst und ihre Mitarbeiter nachhaltig motiviert oder auch demotiviert. Ziel ist es, sich in der Alltagsroutine in seinem Element wiederzufinden. Dazu hilft es von Anfang an, beidseitige Erwartungen, Rollen und Strukturen klar zu gestalten und auch nachprüfbar festzuhalten. Die Delegation von vollständigen Aufgabenbereichen entlastet die Führungskraft, und die Wahrnehmung dieser Aufgaben durch den Mitarbeiter schafft ein Bewusstsein für den eigenen Beitrag zu Ergebnis und erhöht die Eigenverantwortung. Voraussetzung, die Aufgaben sind dem anderen wirkliich "wie auf den Leib geschneidert"...

Wie kann Führung Mitarbeiter fordern, ihre Motivation und Weiterentwicklung fördern und Überforderung vermeiden. In der heutigen Zeit liegen hierin ernsthaften Herausforderungen in der  Führung.

Typologie der Persönlichkeit

Für die Wirksamkeit von Führungskräften ist ein gute Beobachtungsgabe von Menschen und deren Motivatoren hilfreich, um schneller empathisch beim Gegenüber anzuschließen und dessen Perspektive auf die Welt einnehmen zu können. Psychologie und Kommunikationslehre stellen Vielzahlen unterschiedliche Typologien zur Verfügung. Diese können Führungskräfte sich als Hilfswerkzeuge insbesondere zur Hypothesenbildung zu Eigen machen, gegen die dann im nächsten Schritt eigene Beobachtungen und Erfahrungen abgeglichen werden können. Basierend z.B. auf den „Psychologischen Typen“ C.G. Jungs lernen die Teilnehmer zunächst ihr persönliches Profil kennen und erhalten ein Instrument, um sowohl sich selbst, als auch andere besser zu verstehen. Das Profil gibt wertvolle Anregungen, dem eigenen Führungsstil auf die Spur zu kommen und das Führungsverhalten sowie Kommunikation und Arbeitsorganisation den individuellen Stärken gemäß auszugestalten. Zudem zeigt es Entwicklungsperspektiven für die eigene Persönlichkeit und unterstützt Perspektivenerweiterung und das Verständnis für andere „Typologien“.

Inhalte:

  • Typologie Grundlagen
  • Persönliche Kompetenzanalyse, Persönlicher Führungsstil
  • Typologie und synergetische Teamarbeit
  • Der Charakter der Organisation

Zum Einlesen:

  • » Nicole Krüttgen (2011): Kopf, Bauch und Herz, Ruhl Consulting Blog 047
  • » Stefan Edinger (2012): Organizational Character Index, Ruhl Consulting Blog 087

Wollen Sie einerseits mit ihrem Team an Ihren strategischen Themen arbeiten und uns andererseits in unserer Arbeitsweise kennenlernen ohne gleich ein großes Veränderungsprojekt mit uns anzugehen, dann stellen Strategieklausuren ein ideales Format dar. Auch langjährige Kunden buchen uns immer wieder zu Klausurtagungen, sozusagen zur Moderation der jährlichen Selbstinspektion. Wir begleiten Sie in jedem Falle gerne! Die Inhalte stimmen wir im Vorfeld eng mit Ihnen ab. Ebenso gehen wir in unserer Rollenüber-nahme weitmöglich auf Sie ein. In manchen Kontexten begrenzen wir uns völlig auf die Moderationsrolle, in anderen wiederum sind wir mit unseren Erfahrungen als Strategieberater und Impulsgeber gefragt. Sie können sich an dem Tag entspannt zurücklehnen und ganz die Atmosphäre mit Ihrem Team genießen. Dabei arbeiten produktiv an Ihren zentralen Themen. Moderierte Klausurtagungen sind ein wichtiger Anlass, um abseits des Tagesgeschäfts innezuhalten und über gemeinsame Ziele, Vorstellungen und die künftige Ausrichtung eines Teams, einer Fachabteilung oder eines ganzen Krankenhauses miteinander zu diskutieren. Neben dem inhaltlichen Austausch ist der persönliche Austausch ein bewusst zentraler Aspekt der Veran-staltungen. Im Tagesgeschäft bleibt meist nicht ausreichend Zeit, neue Kollegen kennenzulernen oder tie-fergreifende Gespräche zu führen. Unsere Erfahrung in der Moderation von Klausurtagen reicht vom der geführten Selbstreflektion im Einzelsetting des Coachings bis zu Großgruppenmoderation mit über 100 Personen. Für die kulturelle Identität der Organisation sind entsprechende Veranstaltungen essentiell. Die Menschen treten in den Jahrestagungen einmal einen Schritt zurück, sammeln neue Perspektiven, Er-kenntnisse und neuen Schwung. Spaß und Freude sind erwünscht. Oberstes Anliegen ist und bleibt jedoch die gemeinsame Bearbeitung eines klar umrissenen Anliegens. Wir sind überzeugt: Teamzusammenhalt wächst nachhaltig am stabilsten über gemeinsame Lösungen und gute Ergebnisse. Strategieklausuren setzen wir in nahezu allen Reorganisationsprojekten ein. Um entsprechende Wiederho-lungen in der Referenzliste zu vermeiden nennen wir Ihnen in der folgenden Auflistung nur Strategieklau-suren, die außerhalb eines umfassenderen Projektes stattgefunden haben.

Die richtigen strategischen Weichen zu stellen ist entscheidend, um die Wirtschaftlichkeit einer Orga-nisation nachhaltig abzusichern. Das ist Chefsache. Schaut man sich den Alltag in deutschen Kliniken an, so sind durch bessere, kommunikations- und prozessorientierte Zusammenarbeit über alle Be-rufsgruppen und durch stringente Betriebsführung Ergebnisverbesserungen in einer Klinik/ Fachab-teilung im 6- bis 7-stelligen Bereich realisierbar. Aufgrund der Vielschichtigkeit Interdependenzen in der Krankenhausorganisation und des dafür aufzusetzenden Multiprojektprogramms, bedarf es fun-dierte Erfahrung im Klinikmanagement, um diese zu realisieren. Die Verschreibung von Standardan-sätzen führt schnell zu einer Übersimplifizierung, die der realen Situation der Klinik nicht gerecht wird. Dementsprechend zentral ist es, dass medizinische Leistungsträger (Arzt und Pflege) sowie kaufmän-nische Direktoren sich selbst mit der Strategie ihrer Klinik auseinandersetzen und dabei gute Berater und Sparringspartner an Ihrer Seite haben, um die medizinische Leistungsfähigkeit der Organisation nachhaltig zu stärken. Strategische Entwicklungskonzepte gemeinsam mit den Leistungsträgern zu erarbeiten, ist unser Weg in die Zukunftsfähigkeit auch Ihrer Klinik.

Personalentwicklung - Teamentwicklung - Organisationsentwicklung
01.02.2013

Infobox Titel

Infobox Subtitel

Eine Organisation zu entwickeln heißt, Teams aus den unterschiedlichsten Menschen so auszurichten, dass sie sich für ein gemeinsames Ziel engagieren. Damit Teamentwicklung gelingt bedarf es wiederum der individuellen persönlichen Entwicklung Einzelner. Vor diesem Hintergrund setzt umsetzungorientierte Weiterentwicklung für uns bei den Menschen in der Organisation an. V.a. bei den Führungskräften.

Link